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30 Juni 2004
Ich fühle mich wie eine gemästete Weihnachtsgans. In mir befinden sich mindestens sieben verschiedene Sushivariationen und eine unglaublich große Portion Häagen Dasz. Das alles habe ich wahllos in mich gestopft, weil ich den halben Abend Luis Figo anhimmeln musste. Das Dramatische daran ist, als ich die Lokalität verließ, führte Portugal. Da ich keinen Fernseher besitze, muss ich jetzt bis morgen bangen, ob ich ihn jemals wieder sehe. Der gute Herr kommt nun ja auch langsam in die fußballuntauglichen Tage. Es gibt eben doch gute Gründe warum Frauen sich für Fußball interessieren. In diesem Zusammenhang existiert eine Statistik, die belegt, dass der Anteil an weiblichen Fußballinteressentinnen um 30% zugenommen hat. Ich partizipiere also lediglich an einem Trend. Die erste Hälfte des Abends habe ich damit verbracht verschiedene Restaurants auf ihre Projektgruppenabschlussveranstaltungstauglichkeit zu prüfen. Es ist immer wieder erstaunlich wie Äußerlichkeiten die Freundlichkeit des Personals beeinflussen. Tauche ich im Anzug auf, werde ich geführt und man reicht mir diverse Menüvorschläge. Erscheine ich indes im zerknitterten Freizeitlook, kann ich gefälligst selbst schauen, ob es angemessene Plätze gibt. Das große Erfolgserlebnis des Monats Juli befand sich heute morgen in meinem Mailfach. Ich bin ab morgen Monatsgroupie des I.Z.E.T.I.T.. Damit kann ich mich entspannt zurück lehnen und mir ein neues Projekt ersinnen. Da mein Nachbar Groupie des vergangenen Monats war, muss ich ihn gleich morgen früh kontaktieren und befragen, wie er mit Autogrammwünschen verfuhr.

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