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22 Juli 2004
Super! Ich dachte schon, die Geschichten gehen mir aus. Aber neeeeein! Mein Leben kann einfach nicht normal verlaufen. Also: mein Mitbewohner/Kollege/Alles-in-einem und ich steigen in der 18. Etage in den Aufzug und drücken Etage 13. Der Aufzug setzt sich in Bewegung, hält in der 13. Leider geht die Tür nicht auf. Stattdessen geht das Lichts aus, der Aufzug sackt ab. Während der Fahrt geht der Alarm los, aber das hat meinen Schrecken nicht wirklich zusätzlich verstärkt. Mein Mitbewohner hatte auch so etwas Beunruhigendes im Blick und als er dann auch noch seine Hand auf meine Schulter legt, dachte ich wirklich: super, jetzt sterbe ich. Nein! Eigentlich dachte ich: SCHEISSE! Die Geschichte ist insofern nicht wirklich spannend, weil man das Ende erraten kann. Der Aufzug kam im Erdgeschoss quitschend zum Stillstand. Ich lebe. Unten wusste ich lange nicht, ob ich jetzt weinen oder lachen soll. Ich hab mich dann entschlossen einfach gar nichts zu tun und wie eine Statue rumzustehen und den Fahrstuhl vorwurfsvoll anzusehen. Was mich erschüttert ist, mein letzter Gedanke wär also ein Schimpfwort gewesen. Mehr nich. Nix mit mein Leben zieht an meinem geistigen Auge vorbei oder hach plötzlich ist mir klar, was wichtig ist und was nich. Meine Freundin fragte mich ungerührt: Was hast Du denn vorgehabt? Noch ein abschließendes Wort zum Weltfrieden zu verfassen?

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