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17 Oktober 2004
Ein echtes Highlight in der letzten Woche war meine Kleidertauschparty, die mir ursprünglich in den Sinn kam, weil ich meinen Kleiderschrank leeren wollte. Jede Frau besitzt schließlich unzählige Kleidungsstücke, die sie nicht mehr trägt (oder gar nie getragen hat), die aber zu gut erhalten sind, um sie der Kleiderspende zuzuführen. Also lud ich meine Freundinnen ein und forderte sie auf, ihre Kleiderschränke nach Unnötigem zu durchforsten. Wir tranken zu Beginn Sekt und fütterten uns mit Schokolade und alle klagten wie aus einem Munde: „Ich hab gar nichts gefunden. Ich habe nur Müll dabei – das ist mir fast schon peinlich.“ Als die Stimmung dann ihren Höhepunkt erreichte, forderte ich alle auf den Inhalt ihrer mitgebrachten Tüten zu präsentieren. Kaum lagen die ersten Kleidungsstücke im Zimmer, ging das Gekreische los: Waaas? Das willst Du nicht mehr? Das ist doch total schön!!! Darf ich das anprobieren? Nein ich! Nein ich! Nach zwei Stunden intensivsten Umziehens und Ausprobierens hatten alle vier bis zwölf neue Kleidungsteile, über die jeder schwer begeistert war. Mir ging es dabei nicht anders. Ich wurde zwei seit drei Jahren nicht mehr getragene Röcke, einen ollen Pulli und drei Schlunzhosen los und bekam dafür ein wunderbares 80er Jahre Ringel-T-shirt, eine totschicke Bluse, zwei wunderbare Oberteile und eine grandiose Anzughose. Man beschwor mich, die Feier im Frühjahr zu wiederholen.

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