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25 Januar 2005
Das Wochenende habe ich nach langer Zeit mal wieder nutzen können, um Berlin-Tourismus zu betreiben und dabei entdeckt, wo man als Westdeutscher hingehen muss, wenn man Heimweh hat: Spandau. Spandau besitzt die zweite Fußgängerzone, die es in Berlin gibt. Fußgängerzonen repräsentieren für mich als Wessi so etwas wie "in die Stadt gehen", was als Landei eine zentrale Wochenendbeschäftigung darstellt, wie ich bereits an anderer Stelle berichtete. Außerdem machen die Geschäfte um 14 Uhr zu. Das gehört sich auch so. Würden die anderen Geschäfte in Berlin ebenfalls Samstag um 14 Uhr und unterwöchig um 18 Uhr schließen, könnte ich mir vermutlich bald meine erste Eigentumswohnung zulegen. Diese Rundumdieuhrshoppingmöglichkeiten werden mich eines Tages noch in den Ruin treiben. Geschäftsöffnungszeiten die synchron zu meinen Arbeitszeiten laufen schonen dem entgegen auf wünschenswerte Weise meinen Geldbeutel. Wie dem auch sei. Spandau ist in jedem Fall eine Reise wert, wenn man mal vergessen hat, wie es ist sich zu langweilen.

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