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31 Januar 2005
Verkettungen von Zufällen müssen nicht immer Schlechtes nach sich ziehen. Manchmal führen sie auch zu unverhofften Überraschungen. So landete ich Samstag Abend auf einem Konzert von Tom Liwa. Samstag Abend wurde somit zu einem einzigen Weihnachtgefühl. Erst die Vorfreude, dann in einer kleinen Gruppe bei Kerzenschein dem Gesang lauschen und zum Abschluss eine Schneeballschlacht vom feinsten. Herr Liwa, der nicht gesiezt werden möchte, war großartig. Seine Stimme ist für mich wie Vanillekipferl und eine Fleecedecke wenn einem kalt ist. Außerdem mag ich die Texte, weil sie immer entgegen meiner Erwartung gehen und ich somit die CDs hundert mal anhören kann, ohne jemals wirklich den Text auswendig zu können. In der Nacht nach dem Konzert habe ich von Tom Liwa geträumt. Ich verstehe einfach nicht, wie man eine Stimme haben kann, die manchmal so klingt als singe sie mit sich selbst im Chor. Im Traum habe ich in einen Vanillepudding ein Autogramm aus Himbeersoße bekommen. Seinem Gesang live zu lauschen, kann durch keine CD ersetzt werden. Ab jetzt bin ich stiller Groupie und werde zu allen Berliner Konzerten gehen.

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