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01 Februar 2005
Die kleinen Oasen des Alltags sind für den gestressten Büromenschen Aufenthalte in sanitären Anlagen. Neben dem großen Unterhaltsungswert, den v.a. Botschaften von Kollegin zu Kollegin über die vorschriftsgemäße Benutzung von Toilettenbürsten besitzen, hat man hier auch die inspirativsten Einfälle. Manchmal auch beängstigende. Kürzlich las ich nämlich, dass Männer nun endlich ein echtes Argument haben, im Stehen pinkeln zu können. Sitzpinkler erleiden laut ausführlicher und wissenschaftlich fundierter Studien signifikant häufiger an Prostatakrebs als die mannhaften Stehpinkler. Das Sichhinsetzen bewirke, so der Artikel, dass kleine Urinreste in der Blase verbleiben und dort zu krebserregenden Substanzen mutieren. Das fiel mir kürzlich ein als ich auf dem Klo saß. Da ist doch die Frage naheliegend, was mit dem Teil der Menschheit ist, der quasi per Anatomie dazu gezwungen ist kleinere Geschäfte im Sitzen zu verrichten. Der stringente Logiker mag mich nun darauf hinweisen, dass Frauen mitnichten aufgrund der Abwesenheit einer Prostata zu Prostatakrebs neigen. Trotzdem finde ich beunruhigend, dass in mir immer ein kleiner Urinrest schwappt. Bah!

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