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29 März 2005
Tag 2 unseres Aufenthalts in Neustrelitz Ich bin urlaubsreif. Sobald ich aus Neustrelitz zurück komme, muss ich mich erholen. Mein Freund hatte mich unter dem Vorwand eines romantischen Osteraufenthalts nach Mecklenburg-Vorpommern gelockt. Nach und nach stellt sich heraus, dass es sich um ein Antispeckrobbenarschtrainingsprogramm handelt. Ich nehme an der Hund hat die ganze Aktion mehrere Jahre im Voraus geplant. Es begann nach dem Frühstück ganz harmlos. Wir wollten in der lauen Märzsonne einmal um den Zierker See radeln. In Wiesenthal, ich war noch recht frisch, schlug er vor noch einen kleinen Abstecher nach Prälank zu machen. Wir fuhren vorbei am Kleinen Prälanksee und passierten den Großen Prälanksee als sich erste Erschöpfungssymptome einstellten, immerhin waren wir bereits eine Stunde unterwegs. Mein Freund überlistete mich dann erneut, indem er mir einen Latte Macchiato im Café Prälank in Aussicht stellte. Als der nächste See vor uns am Horizont erschien, wurde mir klar, dass wir das Café schon lange passiert hatten. Da es nicht mehr weit nach Userin war, erhoffte ich mir dort eine kleine Rast. Munter durch Klein Quasow, an unsichtbaren Mühlen vorbei, weiter nach Weserberg. Meine Kräfte schwanden. Die ersten Zitronenfalter, die zu meinem Erstaunen ungewöhnlich schnell fliegen können, überholten mich. Als wir dann fast vier Stunden unterwegs waren, drohten meine Kräfte mich endgültig zu verlassen. Das nächste Café wurde durch meinen Freund abgelehnt, weil die Außenansicht nahe legte, dass man innen Cappuccino ausschließlich mit Sprühsahne reichte. In meinem Zustand wäre mir das trotz meiner sonst ausgeprägten Nöligkeit ebenfalls ein Dorn im Auge gewesen und gerne hätte ich mich stundenlang bei ihm beschwert, wenn ER vorgeschlagen hätte das Etablissement aufzusuchen. Dennoch lies ich mich ob meines sauerstoffunterversorgten Gehirns auf einen Handel ein. Ein Restaurant sollten wir noch weiter fahren, egal wie es aussähe, wir würden dort rasten. Man muss dazu sagen, dass trotz der wunderschönen Landschaft und den zahlreichen Seen die Mecklenburg-Vorpommer noch nicht drauf gekommen sind, dass Städter wie wir sich lächelnd das Geld aus den Taschen ziehen lassen würden, wenn es denn Cafés gäbe – vielleicht sogar mit Seeblick. In ein solches Café zu investieren scheint dem Mecklenburg-Vorpommer jedoch eine fixe Idee. Wahrscheinlich mutet ihnen das Seegaststättenkonzept ähnlich absurd an, wie unsereins die Idee, doch mal ein gemütliches Picknick auf der Berliner Autostadtbahn zu machen, empfände. Ziele zu erreichen ist nur eine Frage der Motivation und so schaffte es mein gewiefter Freund natürlich auf einer der zahlreich angebrachten Radwanderkarten ein Restaurant auszumachen, welch allen mecklenburgvorpommerischen Traditionen zum Trotz direkt an einem See gelegen war. Die ‚blaue Radwanderlinie’ führte laut Plan schnurgerade dort hin. Ich überzeugte mich auf der Zeichnung persönlich, dass mein Mittagessen nur noch wenige Kilometer entfernt war. Auf der Karte war eine ungebogene Eisenbahnlinie zu sehen. Rechts davon befand sich der Radfahrweg. Wir machten uns also auf den Weg. Leicht skeptisch stimmte mich der Umstand, dass sich links neben den Schienen eine weitere Straße befand, auf der ich zahlreiche Radler beobachten konnte. Nach ca. 400 Metern bog unser Radweg scharf nach rechts ab. Wir fuhren durch den Wald (noch dachte ich, es handle sich um eine Abkürzung und lachte mir innerlich ins Fäustchen), über Felder (und stellte mir vor, wie wir hase- und igelgleich vor den anderen Radfahrern im Café Seeblick ankamen), Berg rauf, Berg runter (und schon kaffeeschlürfend auf unseren Plätzen in der Sonne saßen wenn die anderen Deppenfahrradfahrer endlich schwitzend und keuchend eintrudelten), am Seeufer entlang, bis schließlich die letzten Zeichen der Zivilisation verschwanden. Selbst auf dem höchsten Punkt unseres Weges ließen sich in keiner der Himmelsrichtungen Menschenlebenszeichen ausmachen. Die Sonne war heiß geworden. Meine Kehle war trocken. Das Vogelgezwitscher wich in meinen Ohren dem Rauschen meines Blutes. Ich hoffte inständig, dass das Ziel nun näher als der Start wäre, denn an den Start zurück hätten meine Beine mich nie und nimmer mehr getragen. Im Trance radelte ich weiter und weiter und als wir fast am Ende des Sees angelangt waren, tauchten am Horizont endlich auch wieder Häusersilhouetten auf. Leider endete der Weg an dieser hoffnungserweckenden Stelle bzw. er machte eine 180 Grad Biege nach links zurück ins Feld. Wir fuhren also den ganzen beschissenen Weg zurück. Nun, was noch schlimmer war, nicht den eigentlichen Weg sondern eben eine zum Weg parallel verlaufende Serpentine. Als wir dann fast am Ausgangsort waren bog der Weg sich erneut in die andere Richtung. Ich trampelte ab da apathisch in meine Pedale und schwor mir, den verlogenen Kartenmaler persönlich zu erwürgen. Während ich in meine Mordgedanken vertieft war, fiel mir gar nicht auf, dass der Schotterweg sich in eine asphaltierte Straße gewandelt hatte und wir geradewegs auf die Gaststätte Havelberge zusteuerten. Als wir da waren, kannte meine Begeisterung kaum Grenzen. Mein Freund konnte mich nur schwer davon abhalten jeden einzelnen Kellner zu umarmen. Ich rannte aufs Klo und trank erst mal zwei Liter des erfrischenden Nass, welches hier tatsächlich frei erhältlich und trinkbar aus den Rohren floss. Ich weiß nicht, was ihm daran so peinlich war. Ich glaube nicht, dass das ganze Restaurant sich nach mir umdrehte nur weil ich „Wasser! Wasser!“ aus den Toilettenräumen schrie. Der Blick in den Spiegel lies mir im Übrigen die Einsicht wie Schuppen von den Augen fallen, warum echte Radfahrprofis ausschließlich mit Kappen Fahrrad fuhren. Meine Frisur war ganz und gar ruiniert und mein Pony stand nach oben wie eine skurrile Felsformation der Sächsischen Schweiz. Nachdem ich mich erfrischt und in Ordnung gebracht hatte, besann ich mich wieder meines Grostädtertums und testete die Geduld der freundlichen Eingeborenen. Ich bestellte standesgemäß ein Putensteak, verlangte jedoch Pommes Frites statt Kartoffelecken, bat darum die Salatsoße wegzulassen und mir anstatt dessen Essig und Öl zu bringen. Ich bemängelte mit vorgeschobener Unterlippe, dass es keinen Mangosaft gab und bestellte beleidigt nach einer fünfminütigen Denkpause in Anwesenheit der Kellnerin ein Wasser. Nachdem ich mir sicher war für verrückt gehalten zu werden, orderte ich zum Nachtisch eine Kugel Schokoladeneis mit Erdbeersoße, versicherte mich vorher aber, dass es sich um künstliche Erdbeersoße mit maximal naturidentischen Aromastoffen in keinem Fall aber aus tatsächlichen Erdbeeren hergestellte Soße handelte. Als wir nach unserem Essen wieder die Fahrräder bestiegen, fühlte es sich zehn Millisekunden so an, als wäre ich in meine natürliche Position zurück gekehrt. Während ich lautstark verkündete, wie widersinnig es sei, den ganzen Tag verbuckelt vor dem Computer zu sitzen, wünschte ich mir nichts sehnlicher als das, denn die ersten Muskelschmerzen setzten ein. Das Straßenschild zeigte noch 15 Kilometer zu unserem Hotelort und ich wünschte mein Handy nie verbannt zu haben, denn dann hätte ich ein Taxi rufen können, um mich abholen zu lassen. So blieb mir diese Option verwährt und ich strampelte unter großen Schmerzen Richtung Hotel. Wir hielten nur kurz im Industriegebiet, um das dortige Kino aufzusuchen und herauszufinden, ob sich ein abendlicher Besuch lohnen könnte. Mein Freund stellte dabei fest, dass er es rührend fände, wie die Menschen, die in Neustrelitz wohnen, versuchten sich durch Nachahmung der städtischen Kultur ein menschenwürdiges Leben zu schaffen. Ich dagegen versuchte die Wahngedanken loszuwerden, die mich aufsuchten, als wir ein Straßenschild passierten, welches einen FKK-Campingplatz in ein Kilometer Entfernung anzeigte. Ich hatte mal einen Fernsehbericht über eine solche Einrichtung gesehen. FKK-Campingplätze werden ausschließlich von körperbehaarten Hautlappenmonstern besucht, die nicht nur splitternackt und sackkratzend an Supermarktkassen anstanden sondern auch Kimmenschwitzenflecken auf den Stühlen der FKK-Restaurants hinterließen. Während ich so über die Ästhetik von FKK-Einrichtungen sinnierte, kämpfte sich die Pein, die mein Gesäß mir verursachte langsam in mein Bewusstsein. Den Rest des Rückwegs beschäftigte mich die Frage, ob nun meine Beine oder eben mein Hintern mir mehr weh taten. Die letzten Meter zum Hotel legte ich in Zeitlupe leidend wie Rocky zurück und brüllte dabei nach Art des Herrn Balboas statt "Adriaaaaaaan" den Namen des Hotels. Seitdem liege ich unbewegt auf meinem Bett. Seit einigen Stunden schon weile ich auf einem Sandkorn, welches sich in meine rote und angespannte Haut frisst. Leider bin ich zu schwach es zu entfernen. Es bleibt mir nichts anderes, als den Scherz zu ertragen und an einen wunderbaren Hornbachwerbespruch zu denken, bei dem ein Zementsack beladener Bauarbeiter mit entgleisten Gesichtszügen ausruft: "Schmerz ist Schwäche, die den Körper verlässt!"
Wer hat Angst vorm Frühstücksdrachen? Am zweiten Morgen ist uns der entscheidende Durchbruch gelungen. Wir haben eine Tasse Kaffee erhalten, obwohl der Frühstücksdrachen (kurz FD) schon ausdruckslos die letzten vier Liter aus dem großen Kaffeespender des Frühstücksbuffets in den Ausguss geschüttet hatte. Um den Wagemut dieser beherzten Aktion ermessen zu können, muss ich zu Tag eins zurück kehren. Frühstück von acht bis zehn. Der Herr an der Rezeption heißt uns uns ab neun Uhr bereit zu halten. Gesagt getan. Um 09.03 Uhr betreten wir die Gaststätte. Außer uns gibt es nur einen weiteren Gast. Sie ist fast fertig mit dem Essen und schaut uns an, als ob wir wahnsinnig wären um diese Uhrzeit hier noch zu erscheinen. Wenige Minuten später, als der Frühstücksdrachen erscheint, wissen wir warum. Der FD, eine Frau unbestimmten Alters, deren Körpergewicht sich zu 70% auf die unteren Extremitäten konzentriert, erscheint in der Küchentür. Ihre gelb blitzenden Augen erspähen uns in Bruchteilen von Sekunden. Mit dem bratwurstdicken Zeigefinger deutet sie auf den gedeckten Platz. Wir setzen uns. Sie kommt näher. Jeden Schritt kann man auf der Oberfläche des mit Orangensaft gefüllten Glases verfolgen, die sich im Rhythmus der sich nähernden Schritte kräuselt. Jetzt steht sie vor uns. Wir schauen sie an. Sie schaut uns an. Endlos lange Sekunden vergehen. Ich starre ihr entsetzt auf die Barthaare. Ihre Nasenflügel beben. Dann nehme ich mir ein Herz und frage mit meiner kindlichsten Stimme: Werte Herrscherin über das Frühstücksland, erlesene Dekoratörin der Frühstücksplatten, flinke Wurstplattenauffüllerin und Käsescheibchenabschneiderin, wäre es wohl möglich so etwas wie einen Milchkaffee zu erhalten, auf dass uns die köstlichen Brötchen noch leichter die Kehle herabgleiten? Der FD bläst verächtlich Luft aus den Nüstern und grunzt knapp: Kaffee Ich nicke und halte ihr zittrig meine Tasse hin. Sie winkt ab und sagt in einem Ton, der keinen Widerspruch erlaubt: „Ich mache gleich einen Pott!“ und gibt mir damit unmissverständlich zu verstehen, dass sie mich töten wird, wenn ich versuchen sollte, mehr zu verlangen. Danach verschwindet sie. Sie lässt uns mit einem üppigen Frühstück und einer Oldies-CD alleine (Evergreens wie: Papa Kalt, Klingel meine Glocke, Der einfache Simon sagt: Klatsch Deine Hände in die Luft). Um 09.56 Uhr materealisiert sie an der Theke, stellt die Musik aus und starrt uns hasserfüllt über eine Zeitung hinweg an. Als ich es wage, ein weiteres Brötchen aufzuschneiden, treten ihr kleine Dampfdruckwölkchen aus den Ohren. Um 10 Uhr 00 Minuten 00 Sekunden kommt sie an unseren Tisch, nimmt jeden einzelnen Gegenstand in die Hand und fragt: „Essen sie das noch?“ Als ich versuche zu scherzen: „Nein, den Teller esse ich heute mal nicht“, ernte ich einen Blick, der mein Blut gefrieren lässt. Wir verlassen rückwärts kriechend das Restaurant. In der Nacht liege ich wach und schwöre mir, mich am nächsten Morgen nicht erneut einschüchtern zu lassen. Alle Vorsätze verpuffen als ich höre, dass sie Xavier Naidoo aufgelegt hat. Sie steht stoisch in der Küchentür und hebt ihre grünlich verfärbte Oberlippe nur so wenig, dass ich ihre scharfen gelben Zähne sehen kann. Heute will sie sich uns nicht so lange Gefallen lassen und schüttet schon um halb zehn die letzten Liter Kaffee weg. Wie viele, die mich persönlich kennen, wissen, hört bei Koffeinmangel am Morgen der Spaß bei mir auf. Ein kurzes Diskussionsduell gewinne ich und sie fletscht ein letztes Mal die Zähne und verlangt meine Tasse, die sie gallespuckend auffüllt. Ich schätze der Kaffe morgen, wird vergiftet sein.
Tag Drei Ich bin mir nicht sicher, ob ich es überhaupt noch schaffe an dem vom FD vergifteten Kaffee zu sterben. Mein Muskelkater wird mich zweifelsohne schon vorher dahinraffen. Meine Beine fühlen sich an, als habe jemand meine Muskeln entfernt und sie gegen schmerzleitende Holzscheite getauscht. Der Kilometerzähler am Fahrrad meines Freundes zeigte für die letzte Radtour FÜNFUNDVIERZIG Kilometer. Ich war mir bis Gründonnerstag nicht mal sicher, ob ich es überhaupt schaffen könnte einen ganzen Kilometer ohne Pause zurück zu legen. Mich an einem Tag (!) 45 Kilometer (!) auf einem Fahrrad (!) in der freien Natur (!) und sieben Stunden (!) an der frischen Luft zu bewegen, kann nicht gesund sein. Nach einer mehrstündigen Debatte leuchtete dies auch meinem Freund ein und wir entschlossen uns lediglich zu frühstücken, einkaufen zu gehen, zu schlafen, Mittag zu essen und dann einen kleinen Spaziergang zu machen. Um es kurz zu machen: Der Spaziergang erstreckte sich über drei Stunden und dies ist einmal mehr den unsäglichen Wanderkarten zu schulden. Auch diesmal gelang es uns nicht, die gelbe Wanderlinie zu finden und ihr konsequent zu folgen. So irrten wir durch den Sumpf, suchten erfrorene Molche und bewunderten Eichhörnchen. Eichhörnchen sind im Übrigen die lebendiggewordene Süßhaftigkeit. Ein entzücktes "süüüüß" entfährt mir nur sehr selten. Beim Anblick eines Eichhörnchen will ich meiner alltäglichen Blindheit gegenüber den Wundern des Alttags entgegen permanent in die Hände klatschen und Synonyme für "Oooch ist das niedich!" quietschen. Der Abwechslungsgrad der Abendgestaltung auf dem Lande sinkt mit der Verweildauer dramatisch. Wir haben alle Kinofilme gesehen. Wir haben unsere mitgebrachten Bücher zuende gelesen. Wir haben gegessen, sind mehrere Male durch die Stadt gelaufen, haben uns mit Einheimischen unterhalten, kennen sogar über 50% beim Vornamen und haben alle örtlichen Denkmäler besichtigt und fotografiert. In einem letzten verzweifelten Versuch einer Abendgestaltung imitiert mein Freund nun seit zwei Stunden in der Hoffnung mir eine Freunde zu machen ein balzendes Eichhörnchen. Er klickert mit der Zunge und lässt seinen imaginären Puschelschwanz wedeln. Ich frage mich, wie lange er das noch durchhält. Ich habe das Licht bereits ausgeknipst und schreibe diese letzten Zeilen im Dunkeln ... Der Ausflugtag nach Waren mit der Knoblauchsoße des Teufels und die zweite Radtour samt der überaus amüsante Rückfahrt folgt demnächst.
Image Hosted by ImageShack.us Die Mecklenburgvorpommer sind sehr detailverliebt wenn es um die Ausschilderung ihrer Radfahrrouten geht.
Image Hosted by ImageShack.us Die Zweckmäßigkeit des Bauhausstiles wurde in MVP konsequent weiterentwickelt (Bahnhof).
Image Hosted by ImageShack.us Viele Westdeutsche haben es gelernt, die Schönheit der Landschaften der neuen Bundesländer zu schätzen und verbringen dort gerne ihre Freizeit.
Image Hosted by ImageShack.us Der Schrei des Lebendfutters im Uhukäfig wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben.
Image Hosted by ImageShack.us Für die Tagesausflüge war es wichtig nur leichtes Gepäck dabei zu haben.
23 März 2005
Über Essgestörte macht man keine Witze!
Endlich Schluss mit 18 kg Fahrrad täglich in die Wohnung schleppen. Ich kaufe mir einfach eine eigene Fahrradgarage und stelle die direkt vor die Haustür. Fragt sich nur, wie ich die Garage so sichere, dass sie nicht geklaut wird. Tipps?
Suchbild Image Hosted by ImageShack.us Was ist da falsch?
Des öfteren wird eine Quote für deutsche Musik im Radio gefordert und diskutiert. Als heute morgen meine neue Errungenschaft, der Radiowecker, ansprang, war ich mit einem Mal großer Verfechter eines Quotenkonzepts im deutschen Radio. Ich, zart schlummernd, im Reich der Träume und dann >>klick<< Virginia Jetzt! Es war unsäglich. Erst dachte ich, es handle sich um einen albernen Scherz. Als 60 Sekunden Spielzeit überschritten waren, schwante mir, es handelt sich um ein Musikstück. Ich kann wirklich fast alles ertragen, was Radiomusik angeht. WIRKLICH! Aber das! Das ist einfach zu viel. Unerträglich! Unzumutbar! Unfassbar! Intolerabel! Abstoßend! Ungenießbar! Lieber zehn Stunden Scooter am Tag, von mir aus auch Death Metal, aber NICHT Virginia Jetzt!. Bitte!!! Als toleranter Mensch, liegt es mir fern, Musik verbieten zu lassen. Ich finde nur, eine umgekehrte Quote, das wäre es doch in solchen Fällen. Virgina Jetzt! nicht mehr als 0,0001% der Zeit eines Tages im Radio spielen und dann bitte nur zwischen 04.00 Uhr und 04.30 Uhr. Da können alle hirnweichen Schwulstenliebhaber ganz entspannt Virginia Jetzt! hören. Free Image Hosting at www.ImageShack.us
Was Frau Ziege und Herr lik™ können, kann ich schon lange und viel besser. Sogar als Ausländerkind. War ja irgendwie klar, nich? Image Hosted by ImageShack.us
22 März 2005
[sing] Ich will das Pony sehen, ich will das Pony sehen, ich will, ich will, ich will das Pony sehen [/singoff]
Und wo wir schon beim Thema Spuk sind. Etwas seltsames geht heute in meinem Büro vor. Mein Powerpoint hat alle Farben (Formen, Schrift, etc.) auf weiß und somit unsichtbar gestellt. Der Drucker macht Geräusche und schreibt einzelne Buchstaben. Bislang handelt es sich um die Buchstaben U, g, n. Botschaften aus dem Jenseits? Was wollen sie mir sagen?
Huhuuuhhh! Wie gut, dass mein PC gar nicht ins Internet kann!
Ich habe eine neue Lieblingsradiowerbung! "Im Berliner Kurier is jetzt jeden Tach ein Extra. Heute is da die tolle Zeitschrift "Frau von Welt" drinne. Dit schenk ich meinem Schätzken. Die freut sich, da kannse mal schön was über Biuti und sonen Frauenkrams lesen und vor lauter Dankbarkeit krich ich am Wochenende och noch wat jekockt, weil Kochtipps sind och noch drinne! Toll wa?"
21 März 2005
Heute am Tag des Gedichts, sollten sich alle eigene Gedichte machen können! Seinde fliessende Aussehen Die aussehen, jene wie erwartet, Sie ist ganz blond in Gedanken! Sie fliessen! Frau Nuf, sieh nur! Götter ihr! Aussehen! Seinde Aussehen für Frau Nuf.
Image Hosted by ImageShack.us Wenn jemand Interesse hat, einfach ein Pröbchen an: Frau Halle Berry Hollywood Amerika Wäre doch gelacht, wenn sich niemand findet? Die Arme. So schwer kann es doch nicht sein, einen halbwegs gesunden und intelligenten Mann zum pimpern zu finden.
20 März 2005
Retrophrenologie; es ist allgemein bekannt, worum es bei der Phrenologie geht. Angeblich kann man viel über Charakter, Neigungen und Fähigkeiten einer Person herausfinden, indem man die Form ihres Kopfes untersucht. Daraus folgt, dass es möglich sein müsste, den Charakter einer Person zu beeinflussen, indem man ihr die richtigen Beulen an den richtigen Stellen zufügt. Man kann in einen Laden gehen und künstliches Temperament mit einem Hang zur Introspektion und einer Prise Hysterie ordern. Man erhält Schläge auf den Kopf mit verschieden großen Hämmern. Leider nicht von mir, sondern von Terry Pratchett. Gibt uns Psychologen aber endlich mal richtige Handlungsspielräume.
19 März 2005
Meistens glaubt man mir nicht, wenn ich sage, dass der Plural von Matrix Matrizen lautet. Jetzt, da die Specialedition von Matrix I, II und III als "Die Matrizen" erschienen ist, wird mich niemand mehr auslachen.
Sandra Bullock, gegen die ich persönlich absolut nichts habe, bekommt jetzt auch einen Stern auf dem Walk of Fame. Da fragt man sich doch, ob es in Hollywood nun Brauch wird, mit Preisen die Abdankung einzuläuten. Goldie Hawn hat immerhin auch noch einen Preis für ihr Lebenswerk erhalten bevor man sie sanft von der Bühne geschoben und im Nichts hat verschwinden lassen. Für was sollte Frau Bullock sonst einen Stern bekommen? Als ich das Plakat für Mr. Undercover 2 gesehen habe, war ich voller Mitleid. Bestimmt denkt sie, der Durchschnittsbürger erkennt nicht - oder zumindest nicht sofort - dass sie am Tiefpunkt ihrer Schauspielkarriere angelangt ist und es jetzt nur noch ums Geld verdienen geht. "Ach, das wird schon niemand merken, dass ich es nur des Geldes wegen tue", denkt die Arme. Ich schweige betroffen.
Mein großes Idol und Vorbild, Herr Scobel hat gestern den Grimme-Preis bekommen. Nachtrag: Nächstes Jahr live-blogging von der Grimme-Preisverleihung. Im Gegensatz zur gähnend langweiligen Oscarverleihung scheint mir das ausreichend Inhalt zu bieten.
18 März 2005
Nachdem ich nun täglich 5.000 Kalorien zu mir nehme, habe ich umgedacht. Als ich nämlich heute morgen bei der morgendlichen Begutachtung meines Spiegelbilds feststellte, dass mein Gesicht runder wird, fiel mir ebenfalls auf, dass die Falten zurückgehen. Ich nehme an, dass dies aus dem Umstand erwächst, dass ich aufgehe wie ein Hefekuchen. Konstruktivisten sagen ja, man könne sich die Welt so machen, wie sie einem gefällt. Also suche ich nun die Vorteile meines stetigen Wachstums. Einer davon ist z.B., dass ich keine Faltencreme mehr kaufen muss. So habe ich heute statt des üblichen Produkts meiner Wahl, eine Creme erstanden, die sich "Happyderm" nennt. Name und Verpackungsbeilage versprechen mir glückliche Haut. Gegen das Glücklichsein kann man nun wirklich nichts einwenden. So sollte diese Creme und die regelmäßige Aufnahme von Sachertorte und andere hochschokoladigen Produkten für eine angemessene Dopaminausschüttung in meinem Gehirn sorgen.
17 März 2005
Es ist seltsam, dass man jedes Jahr vergisst wie der Frühling sich anfühlt. Nur noch eine einzige Jacke über den Pullover zu streifen bevor man raus geht. Auf dem Weg zur Arbeit ist es bereits hell und mit etwas Glück sogar auf dem Heimweg. Man kann Fahrradfahren, draußen sitzen und es gibt sogar Vögel, die zwitschern. Menschen sehen plötzlich aus wie Individuen und nicht mehr wie Michelinmännchen oder Presswürste.
Eben gerade einen Pulk Paparazzi im Augenwinkel gesehen. Schätzungsweise hundert Meter von mir weg, fuhr ein Mensch in Fahrradrikscha und vor ihm gut zwanzig rückwärts rennende Fotografen, die ein wahres Blitzlichtgewitter erzeugten. Ich konnte nicht sehen, wer da belästigt wurde, habe mich aber gefragt, wie lange man wohl als Fotograf arbeiten muss, um sich bei einer solchen Aktion nicht höchst merkwürdig zu fühlen. Nichtsdestotrotz würde ich natürlich gerne wissen, welche bekannte Persönlichkeit ich da fast zu sehen bekommen hätte. Wer Zeitung liest oder fern schaut, möge mir mitteilen, welche Sensation ich verpasst habe.
Ich bin taub. Wie habe ich das gemacht? Schrittzähler mit Alarmfunktion ohne Lesen der Gebrauchsanweisung in Betrieb genommen und vorher noch geschmunzelt über: Vorsicht! Panikalarm ist sehr laut (120-130 dB), wenn das Gerät weniger als fünf Meter vom Ohr entfernt ist, kann es zu Hörschäden kommen." Als ich die Batterie einlegte, hatte ich das Gerät ca. zwanzig Zentimeter von meinem Gehör entfernt. Leider wußte ich nicht, wie man den Alarm deaktiviert und sah mich bereits weinend auf einem Kissen sitzen. Unter mir der schrillende Panikalarm und in mir die Hoffnung das die Batterie innerhalb weniger Stunden aufgebraucht sei. Die naheliegendste Handlung - die Stromversorgung einfach wieder zu unterbrechen - erwies sich als schwieriges Vorhaben und wurde erst nach ca. drei Minuten durch Erfolg gekrönt. Während ich fummelte und friemelte kam mir der Gedanke, dass der Panikalarm so heißt, weil er Panik auslöst. Über den Hinweis "Der Panikalarm ist kein ausreichender und in jedem Fall wirksamer Schutz vor Überfällen und Diebstahl", habe ich vorsichtshalber nicht mehr gelacht.
16 März 2005
What is ein/eine Kontaktprelle? (a) Man bezeichnet es als Kontaktprellen, wenn während einer Zugfahrt zwei Waggons zusmamenstoßen und die Puffer dazwischen leicht zusammengedrückt werden. oder (b) Das sind Widerstände, die verhindern dass bei einem Kurzschluß der Strom von einem Kreislauf in den anderen überspringt und somit auch dort für einen Kurzschluß sorgt. Bei Überspann prellt quasi die Ladung zurück. Herr Marcus von Oleoleole übernehmen Sie!
Anonymer Beitrag: - Guten Tag, Sie sprechen mit der Fahrradhotline eines großen Transportunternehmens, das namentlich nicht genannt werden möchte. - Guten Tag, ich würde gerne wissen, was eine Fahrradreservierung kostet - Nichts. - Ah, es ist also kostenlos? - Nein, es kostet 6 Euro. - Ich dachte, es kostet nichts? - Ja, die Reservierung ist kostenlos. - Für was zahle ich dann? - Für das Fahrrad. ... [ ... ] - Im Regionalexpress können sie nicht reservieren. - Nein? Was heisst dann "Fahrradmitnahme begrenzt möglich"? - Das in jedes Zwischenabteil zwei Fahrräder passen. - Was, wenn in jedem Zwischenabteil schon zwei Fahrräder stehen? - Dann kann der Schaffner ihre Mitnahme verweigern. - [grummel] und der Zugbegleiter? - Der auch - [spaßvogel] Ja und dann? - Dann fahren sie nicht mit. - Äh? Wie komme ich dann zum Zielort? - Sie warten auf den nächsten Zug. - Und was ist, wenn der auch voll ist? - Dann warten sie noch einen Zug, irgendwann wird schon was frei sein. - Ähm und wenn ich jemanden dabei hab, der Zugbindung hat? - Kann nicht sein. - Nein? - Zugbindung gibt es im Regionalverkehr nicht. Sie können also jeden Zug nehmen und beliebig lange warten. - Oh, wie schön [ich bin entzückt]!
Eben ereilte mich eine weitere Einladung zu einem zehnjährigen Abi-Treffen. Meine Eltern hätten bei ihren Umzügen an den Stress denken müssen, den ich zehn Jahre später habe, wenn ich an allen Abi-Treffen teilnehmen möchte!
Outing: Ich bin bekennender Siri Hustvedt Fan.
By the way, wenn ich über den Aufwand nachdenke, den eine Party macht, zu der man an die hundert Leute einladen möchte, wird mir gleich ganz landurlaubig. Deswegen hatte ich heute morgen eine gute Idee. Ich lasse einfach meine Freunde am 9. Juli gegen 22 Uhr eine Überraschungsparty in der Villa Orange nahe U Eberswalder Straße organisieren. Wichtig ist es, bei der Vorbereitung an all jene zu denken, die über ganz Deutschland verteilt sind. Ahja, sollte auch nicht so ne 0815 Party sein sondern schon eher was denkwürdiges.
Warum man als Städter im Urlaub aufs Land fährt, ist mir sonnenklar. Warum aber Landeier aufs Land fahren ist mir ein Rätsel. Als ich gestern so von Neustrelitz träumte, mir die hausschluchtfreien Horizonte, grüne Wiesen und die in der Sonne glitzernde Wasseroberfläche des Sees vorstellte und mich auf die Natur freute, kam mir das Haus meiner Kindheit in den Sinn. Da lebte ich zwar nicht in einem freistehenden Einfamilienhaus mitten auf dem Dorf, aber dennoch konnte man die Jahreszeiten anhand der Pflanzen beobachten. Nach nur zwei Minuten Fußweg war man am Wasser und mit dem Fahrrad oder dem Auto war man gleich in der Fränkischen Schweiz. Ein solches Haus würde ich heute zu Erholungszwecken ohne mit der Wimper zu zucken gegen Geld mieten. Da mich allein der Gedanke an ein Haus auf dem Land in Entspanntheit versetzt, ist es umso verwunderlicher, dass mir meine Eltern nicht als die Lockerheit in Person im Gedächtnis geblieben sind. Was sie allerdings dazu getrieben hat im Urlaub Häuser zu mieten, die genauso aussehen wie ihr eigenes und nur an einem anderen Ort stehen, das bleibt ein Mysterium.
15 März 2005
You are Cl... Chlorine You scored 40 Mass, 53 Electronegativity, 42 Metal, and 0 Radioactivity! You are the vampire of the chemical world. You know what you want and you take it. Not only that, but you are pretty hard to get rid of. You're either found at the center of a group of drama fanatics, or mercilessly clinging to one person and demanding their complete attention. You're one of the few elements that can take something from someone and keep it after ditching them. You're the type who might make a girl fall in love with you in order to meet her sister. I make this sound all bad, but you're also pretty good at removing scum from pools. The Which Chemical Element Am I Test written by effataigus on Ok Cupid Bei Frau Zuckerziege gefunden. Stimmt natürlich gar nix von.
Gestern unbemerkt die Tausendermarke überschritten. Wenn man sich das so im wahrsten Sinne des Wortes vor Augen führt. Förchterlich! Image Hosted by ImageShack.us
Am Potsdamer Platz gibt es seit neustem ein Restaurant, welches sizilianische Cannoli anbietet. Großartig. Es gibt keine zweite Speise in der Welt mit der es so Spaß macht 6.000 Kalorien auf einmal zu verschlingen. Hier werden die Cannoli tatsächlich üppig mit frischem Ricotta bereitet! Anders taugt das auch nichts!
Frau Zuckerziege lud in einem harmlos erscheinenden Schreiben zum Huhn essen ein und wies freundlich darauf hin, dass die Geladenen gerne bekannt geben könnten, wenn sie bestimmte Dinge nicht äßen. Was sie niemandem verrut, war der Umstand, dass es sich bei ihrem "Huhn" um einen Eigennamen eines seltenen taiwanesischen Reptils handelte. Image Hosted by ImageShack.us
Letztes Jahr hatte ein kleiner Denkfehler zum Osterfest eine Kette seltsamer Vorkommnisse losgelöst. Ich dachte, Nuf, dieses Jahr bleibst du mal zuhause und unternimmst was Schönes. Natürlich übersah ich, dass es in Berlin keine Berliner gibt und das dementsprechend die Stadt wie ausgestorben war, weil ganz Berlin aus Berlin floh. Ich saß also mutterseelenallein bei bestem Wetter in der Wohnung und verfiel meiner besiegt geglaubten Internetsucht. Ca. drei Stunden später hatte ich ein Blinddate im Wald. Da mir auf dem Weg zur Verabredung auffiel, dass ein solches Vorhaben keinem anderen vernunftbegabten Wesen in den Sinn gekommen wäre, traf ich eilig Vorsichtsmaßnahmen und bat meinen in Bayern verweilenden Mitbewohner, die Polizei zu alarmieren sofern ich mich bis zum Abend nicht telefonisch bei ihm melden sollte. Man solle dann die Leiche ohne Kopf im Wald suchen. Ohne ins Details gehen zu müssen, mir wurde zwar nicht der Kopf abgetrennt, jedoch im Laufe einiger Folgeverabredungen das Portemonnaie erleichtert ("Oh! Sorry! Ich hab meinen Geldbeutel vergessen!" und "Oh, ich kann nicht zahlen, meine Brieftasche wurde mir geklaut!"). Was ich aus der Sache gelernt habe, ist Ostern nicht in Berlin zu bleiben sondern es eifrig wie alle anderen spätestens am Gründonnerstag zu verlassen. Nachdem gestern angedacht war, sich Riga anzusehen, haben wir heute Neustrelitz gebucht. Ist fast das gleiche. Es ist im Osten, man versteht die Sprache kaum und billig ist es außerdem. Die Sehenswürdigkeiten die es laut Schullimmerick in Riga zu sehen gibt, kenne ich ohnehin schon aus dem Zirkus. Da das Baltikum zudem so nah an Russland ist, wäre zu befürchten, dass dort die typischen Kontinentalklimatemperauren vorherrschen. Es erschien es mir folglich klüger, südlich zu bleiben, sprich in Neustrelitz. Für meine Altersklasse genau das Richtige. Ich werde sogar mein Fahrrad mitnehmen. Ich zweifle an, dass ich jemals mehr als drei Kilometer am Stück fahren werde (die Schmerzen, die ich noch Tage später an meinem Gesäß verspüre, wenn ich 800 Meter gefahren bin, sind unsäglich!), aber ich muss schließlich ausnutzen so über die Maße mobil zu sein!
14 März 2005
Seit 14.09 Uhr bin ich stolze Besitzerin des Wortes zuvörderst. Wer es benutzen möchte, muss eine Schutzgebühr in Höhe von 0,03 € an mich entrichten.
Ich interessiere mich seit jeher für Naturwissenschaften und somit auch für alle Formen von Gesetzen und Regelmäßigkeiten. Vermutlich rührt dies aus dem höchst menschlichen Bestreben stets einen festen Erwartungshorizont bilden zu können. Dies gelingt vor allem dann gut, wenn ich aus Einzelbeobachtungen treffende Vorhersagen ableiten kann. Das wiederum beschert mir Kompetenzgefühl und Bewunderung durch mein Umfeld, was auch nicht zu verachten ist. So versuche ich bereits seit einigen Jahren herauszufinden zu welchen Gelegenheiten man das Wort "Mahlzeit" benutzt und v.a. zwischen welchen Uhrzeiten man es als Grußformel einsetzt. Das erste Mal begegnete mir "Mahlzeit" 1993 als ich bei Siemens arbeitete. Da begann man zwischen 09.00 Uhr und 09.30 Uhr allen Menschen Mahlzeit zu wünschen. Das Ganze endete schlagartig um spätestens 13.30 Uhr. Tatsächlich habe ich bis heute nicht herausgefunden wie die genauen Anwendungsuhrzeiten sind. Das macht es mir schwer, mich in die Gruppe meiner eifrigen mahlzeitwünschenden Kollegen zu integrieren. Kein Wunder also, dass ich stets der seltsame Vogel bleibe.
Nachtrag hierzu Image Hosted by ImageShack.us Gefunden da
Seit jeher bin ich treue Tchibo-Kundin. Tchibo hat fast wöchentlich Dinge im Produktportfolio, die ich unbedingt besitzen muss, weil sie mein Leben entweder schöner oder einfacher machen. Was ich auch sehr mag, ist dass man alles beliebig oft umtauschen oder zurück geben kann. So erstand ich vor einiger Zeit ein Duschradio, welches ich sieben mal umgetauscht und am Ende ganz zurück gegeben habe. Ein Duschradio ist eine sehr nützliche Sache. V.a. für mich, da ich kein Fernsehgerät besitze, nie Zeitung lese und kein Radio habe. Als ich das niedliche Gerät in Fischform im Schaufenster sah, war ich hoch erfreut und sah das Ende meiner Uninformiertheit gekommen. Leider funktionierte das Gerät jeweils nur einen Duschgang. So bald ein wenig Feuchtigkeit an das Fischradio kam, schaltete es sich ab und verweigerte ab da alle Töne. Ich brachte es zurück und bekam ein neues. Nach dem nächsten Duschen war auch das hinüber. Ich brachte es zurück und bekam erneut ein Austauschexemplar. So ging das eine Weile, bis ich keine Lust mehr hatte im zwei Tages Rhythmus zu der Tchibofiliale zu eilen. Heute habe ich mir etwas neues und sehr nützliches gekauft. Einen Schrittzähler. Der Schrittzähler zählt Schritte und errechnet daraus den Kalorienverbrauch. Ich hab mir das Gerät noch nicht näher angesehen aber allein die Vorstellung dass ich mir etwas an den Arm hänge und es dann meine Schritte zählt, erscheint mir wundersam und schön. Toll ist auch, dass der Schrittzähler einen Panikalarm integriert hat. Wird man beim einsamen nächtlichen Joggen überfallen drückt man den und ein ohrenbetäubender Warnton schrillt los. Ich habe die Gebrauchsanweisung noch nicht gelesen aber ich nehme an, dass die Trägerin sich in jahrelanger harter Arbeit gegen den Ton immunisieren muss, damit lediglich der Angreifer und nicht auch sie selbst von dem Ton in Ohnmacht fällt. Anders kann ich mir die Funktionsweise nicht vorstellen. Natürlich habe ich mir das Ding gar nicht zur Begleitung meiner sportlichen Ertüchtigungen gekauft. Vielmehr werde ich es v.a. in öffentlichen Verkehrsmitteln einsetzen, um Popler und ihresgleichen zu erschrecken.
11 März 2005
Egal wie oft ich reise, vor Nichtgeschäftsreisen bin ich aufgeregt wie ein kleines Kind. Glücklicherweise hat Frau Zuckerziege alles im Griff (Super, dann fahren wir früher, Du wirst doch in Deinem Alter um 22 müde, da haben wir noch was vom Abend! Ich hab auch schon einen Kran, um Dich ins Auto zu hieven. Die Russen haben mir die Stoßdämpfer eingestellt und den Reifendruck habe ich angepasst). Ich muss jetzt quasi nur ins Auto steigen gepresst werden. Jetzt also schnell nach Hause und Schnittchen für die lange Fahrt schmieren. Den Tee in die Thermoskanne, die drei Koffer für die zwei Tage gepackt und auf geht es! OMG! Ich habe nichts zum Anziehen!!! Oh! Ich bin ja so aufgeregt! Wielangedauertsdennnoch? Sindwirschonda? Könnenwirmalanhaltenichmussma! OhhhschaumalKühe! IchhabDurst! IchhabHunger! Sindwirbaldda? Mirislangweilig!
Buon compleanno, Herr lik™! Auf dass Sie lebenslang von Kniespeck und Fledermausarmen verschont bleiben... Free Image Hosting at www.ImageShack.us
10 März 2005
Ich möchte heute mal über ein Tabu schreiben. Damit meine ich nicht eines dieser Sex-Fetisch-ich-poppe-meinen-Nachbarn-oder-wahlweise-dessen-Hund-Talkshow-Tabus. Nein, ich will etwas über echte Tabus schreiben und in unserer westlichen Gesellschaft gibt es eigentlich nur noch zwei Tabus. Den Bändchenriß, von dem ich an anderer Stelle noch berichten werde, und Winde. Mit Winden meine ich selbstverständlich nicht Wettererscheinungen sondern die Winde, die gelegentlich unsere vier Buchstaben verlassen. Selbst wenn sie es geräuschlos tun, so ist die olfaktorische Belastung bisweilen tränentreibend. Aber was soll man tun? Nicht immer kann man zeitnah die sanitären Anlagen aufsuchen. Und ehrlich, selbst da fühlt man sich nicht frei und fröhlich und sorgt selig lächelnd und geräuschvoll für Druckausgleich. Noch größer die Pein, wenn ein Wind uns in Gesellschaft entfährt und sich stinkend hinter uns stellt. Man betet dann innerlich keine weitere Person möge sich einem nähern und doch lässt auch das sich nicht immer vermeiden. So steht man also peinlich berührt in der Miefwolke und hofft, der andere möge nichts merken oder wenn er es denn merke, so möge er wenigstens nicht denken: Oh Gott das ist ja ekelerregend! Da ich gestern Besuch von zwei jungen Müttern samt frischen Nachwuchs hatte, kam mir endlich eine Lösung für das nasenbetäubende Problem. Man sollte in Zukunft immer dafür sorgen, daß Babys in der Nähe sind. Denn bis ins windelfreie Alter eigenen sie sich hervorragend als Sündenbock. Wenn der Darm rebelliert, einfach schnell zum Baby rennen und dem Druck nachgeben. Dann das Baby mitleidig und die Mutter ein bißchen vorwurfsvoll anschauen und sich unversehens aus den Gestankzone entfernen. Damit die Tarnung nicht auffliegt, ist jedoch auf eines zu achten. Mütter können den Unterschied zwischen fleischlosen und fleischvollen Stinkerein erschnüffeln. Daraus folgt, daß der Vegetarier neben allen Winderträgerklassen pupen, der Fleischesser jedoch nur in Gegenwart von Babys, die mindestens sechs Monate alt sind, pupen kann. Wenn man dies im Hinterkopf zu halten vermag, ist das Windelassen kein Tabu mehr. Mehr noch! Man kann sich sogar verständnisvoll mit der peinlich berührten Mutter des blähenden Zöglings unterhalten und ihr empathisch versichern, daß furzen eine höchst menschliche Sache ist.
09 März 2005
Zum Stichwort Tränen noch eine Filmempfehlung: Wie ein einziger Tag Einer der Filme, für die ich niemanden (v.a. niemanden männlichen Geschlechts) überreden konnte mit ins Kino zu kommen. Glücklicherweise gibt es DVDs und wenn mein neuer Rechner sonst nichts kann, so kann man auf ihm wenigstens DVDs abspielen. Nachdem ich gestern den ganzen Abend fleißig war, entschloss ich mich spontan eine Liebesschnulze anzusehen. Das mache ich offen gesagt am liebsten alleine. Denn ohne Gesellschaft weint es sich am Besten. Alleine kann man weinen bis die Wimperntusche nicht nur schwarze Bäche auf dem Gesicht gebildet hat sondern diese durch die nächsten drei Liter Tränen wieder weggeschwemmt sind. Man kann ungehindert und erlösend laut in Taschentücher schniefen und in schlimmen Fällen auch mal mit der Unterlippe zittern. Wobei ich mir nach wie vor nicht ganz sicher bin, ob ich wegen der Geschichte geweint habe oder weil die Hauptdarstellerin so berauschend schöne Kleider trug, die sich leider nicht in meinem eigenen Besitz befinden.
Augenbrauenzupfen ist ein zweifelhafter Spaß. An manchen Tagen völlig schmerzlos und an anderen Tagen kann man nach drei Härchen nicht weiter machen, weil die Augen so tränen, dass man sich minutenlang nicht mehr im Spiegel sieht. Als ich mich heute morgen diesem Ritual hingab, wurde mir rupfartig klar, warum Salma Hayek sich all die Jahre bemüht hat, Frida Kahlo zu spielen. Vermutlich hatte sie nichts anderes zu tun, als ihre Augenbrauen dem Wildwuchs zu überlassen.
08 März 2005
Pünktlich zum Weltfrauentag endlich auch Browserphasenraubkopierdingens für Frauen. Ich freue mich auf den Spot in dem der Beau in Unterwäsche auffordert: Lecken Kuscheln oder Knast!
Image Hosted by ImageShack.us Für diejenigen, die im Görlitzer Park mal ausruhen wollen.
Ha! Uhuuund! Ich weiß jetzt auch ganz genau wo Frau Zuckerzieges Büro ist! Free Image Hosting at www.ImageShack.us
Außerdem, was ich die ganze Zeit mal sagen wollte: Langweilige Sonntagnachmittage sind gut durch Galerienbesuche in der Auguststraße zu versüßen. Image Hosted by ImageShack.us
Von wegen man kann seinen eigenen Schatten nicht fotografieren. Oder war das nur Lucky Luke? Free Image Hosting at www.ImageShack.us
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Achtung! Ab heute habe ich kein Handy mehr. Das ist kein Scherz. Ich bin ab jetzt nur noch über Festnetz zu erreichen. Ich habe die Wonnen der Handykommunikation satt. Mit der Erfindung und Verbreitung des Handys scheint die Ausrottung der Verbindlichkeit und des Anstandes einher zu gehen. Man verabredet sich und wenn man nicht in der Lage ist sich zu organisieren oder planerisch zu denken, dann sagt man einfach per SMS ab oder verschiebt das Ganze um einige Stunden. Ich habe jetzt die Schnauze voll von einem solchen Verhalten. Ergo habe ich gestern Abend meine Handykarte zerschnitten und es müssen sich bitte alle darauf einstellen, sich verbindlich mit mir zu verabreden und ganz altmodisch Ort und Zeit zu vereinbaren. Sollte ich länger als eine Stunde warten, werde ich gereizt sein. Auch das halte ich für berechtigt.
Herr Kreativlik™ hat heute Nacht das Webgraffiti erfunden. Image Hosted by ImageShack.us Das ist natürlich sehr, sehr gemein und schreit nach Rache. Free Image Hosting at www.ImageShack.us Ich kenne die Regeln für das Webgraffiti noch nicht so gut. Denke aber, es geht hauptsächlich ums verschandeln und wenn das Oberteil auffe Homepage (Header?) zu wenig Freiraum zum Verschandeln lässt, dann nimmt man irgendwas, oder?
07 März 2005
Ahso. Freitag Abend habe ich, nachdem ich am Vortag entdeckt hatte, dass im Lieferumfang des Fahrrads hochwertiges Werkzeug enthalten ist, erst mal gedacht: Wenn der lik™ sagt, dass ich den Lenker nur gerade biegen muss, dann schenke ich mir den Stress mit dem schrauben. Also stelle ich mich in Position, kneife den Vorderreifen zwischen die Beine und zerre den Lenker in die richtige Position. Dann bringe ich fachmännisch die Halterung für meinen Fahrradkorb an der dafür vorgsehene Stelle an. Als ich probeweise aufsitzen will, stelle ich fest, dass das Lenkrad nun zwar im 90 Grad Winkel zum Restfahrrad steht, der obere Teil aber unpraktisch nach oben gebogen ist. Also zerre ich auch das runter und siehe da, das Gefährt ähnelt dem, was ich als Zweirad bezeichnen würde. Stolz schleppe ich das Rad auf die Straße und mache eine Probefahrt zur Bank. Leider entscheidet der Lenker während der Fahrt sich wieder in die Ausgangsposition zu bewegen. Ich hätte ihn vermutlich doch festschrauben sollen? Ich schiebe also wieder zurück, hole mein Werkzeug (1 Schraubenzieher, 2 Inbusse [Inben?], 1 Drehdingens) und ziehe alle Schrauben und Gewinde fest. Nur eine halbe Stunde später fahre ich glücklich Richtung Prenzelberg. Auf dem Weg zu meinem Ziel werde ich nur drei Mal angehupt. Ich werte das als sehr gelungene Mission.
Eine der widersinnigsten Forderungen ist ja wohl: Einen Espresso to go, bitte. Der Espresso an sich ist erfunden worden, damit man ihn innerhalb von zehn Sekunden runterschütten kann, oder? Nur Deutsche können auf die Idee kommen einen Espresso zum Mitnehmen zu bestellen an dem sie dann eine halbe Stunde nippen, bevor sie ca. 50% des Getränks wegschütten. Unbeabsichtigt natürlich, aber wenn man zehn Milliliter Espresso in einen Pappbecher schüttet, der 0,5 Liter Flüssigkeit fassen kann, dann geht über die Hälfte des Espresso verloren, weil er an den Gefäßwänden haftet.
Nun, der 03.07.2005 und damit das endgültige Ende meiner Jugend rückt näher. Da Frau Zuckerziege mich mit ihren Geburtstagsgeschenkvorschlägen und -wünschen so unter Druck gesetzt hat. Hier meine bescheidenen Wünsche: 1. Eine Burg mit Urzeitkrebsen 2. Abzüge von Uraltfotos auf denen ich zu sehen bin (bei denen, die mich schon länger kennen) 3. Zu Papier gebrachte Anekdoten über mich oder über das was ich mal gesagt haben soll (leider vergesse ich ca. 80%) 4. Ein Date mit Robbie Williams 5. Ein Date mit Jason Statham 6. Ein Date mit Hugh Jackman 7. Ein Date mit Heath Ledger 8. Einen Verlag, der unbedingt Bücher von mir veröffentlichen will Denn: Ein Auto brauche ich nicht. Die Designerchouch hab ich schon. Ein MP3-Player mit zu viel Speicherplatz würde mich verrückt machen. Und was kann man daraus schließen? Ich bin so gut wie gar nicht (mehr) italienisch. Italiener haben nämlich ein ganz besonderes Hobby. Sie spielen jede Woche Lotto und diskutieren dann das gesamte Wochenende was sie mit dem Geld machen, das sie gewinnen. Meistens streiten sie sich auch. Z.B. wenn sie davon ausgehen nur 4 Millionen Euro zu gewinnen. Dann müssen schließlich Prioritäten gesetzt werden. Jedenfalls kann jeder gute Italiener wie aus der Pistole geschossen, seine teuren Wünsche formulieren. Ich habe nicht mal welche. Wenn das meine Familie wüßte, ich nehme an, sie würde mich verstoßen.
Da wird es einem schon beim Lesen schlecht. Für mich als Obstphobiker ein ganz besonderer Horror. Jedenfalls bin ich mir sicher, wenn Frau Zuckerziege und Herr Zweiblum während ihres Australienaufenthalts auf diese Früchte gestoßen wären, sie würden sich erinnern.
Image Hosted by ImageShack.us Wenn schon der Geschäftsführer selbst dazu aufruft, möchte ich mich gerne lik™ anschließen und sagen: Ich finde Euch zum Kotzen!
Vakuum, [das; lateinisch], ein (in der Praxis nur näherungsweise herstellbarer) luftleerer Raum; z. B. in Elektronenröhren, Glühlampen, Dewargefäßen. Man unterscheidet: Grobvakuum (1000-1 h Pa), Feinvakuum (100-0,1 Pa), Hochvakuum (0,1 Pa bis 0,01 m Pa) und Ultrahochvakuum (unter 0,01 m Pa). Fragen, die ich habe a) Ist das Weltall ein Vakuum? b) Welche "Farbe" hat ein perfektes Vakuum? Schwarz? c) Kann ein Vakuum eine Temperatur haben?
Übrigens, bei Saturn gibt es plötzlich Tonnen an CDs, die ganz so wie vor 10 Jahren nur 9,99 € kosten. Das ist ziemlich teuflisch. Eigentlich bin ich nur passiv mitgegangen und am Ende hatte ich einen Stapel von 15 CDs, die ich gerne haben wollte. Unter großen Schmerzen habe ich 12 wieder weggelegt. Dafür besitze ich nun eine komplette Jack Johnson Kollektion. Musik ist so wunderbar! Würde die Musikindustrie sich mal auf menschliche Preise besinnen, dann gäbe es sicherlich auch keine Krise. Mal so am Rande.
Der Winter geht! Ich habe die ersten Vöglein zwitschern hören!
06 März 2005
Nachdem ich beim Frisör war, sehe ich aus wie eine der bösartigen Figuren aus einem Walt Disney Film. Tendenziell Richtung Cruella de Vil. Allerdings gab es da noch eine, der ich ähnlicher sehe. Free Image Hosting at www.ImageShack.us
Schöne Unterhaltung am Abend. Person 1: Ja und dann war ich total betrunken und am nächsten Tag ging es mir wirklich sehr schlecht. Mir hat jemand gesagt, wenn man so viel Alkohol getrunken hat und sich die ganze Nacht übergibt, dann gerät der Elektrolytenhaushalt durcheinander und man müsse nur Magnesium zu sich nehmen und dann geht es einem wieder gut Person 2: Naja, ein Kaffee hätte es vermutlich auch getan Person 1: Ja klar. Im Kaffee ist auch viel Magnesium enthalten! Deswegen hilft der. Person 3: Jepp, das ist auch der Grund warum Marathonläufer nach zwei Stunden Kaffeepause machen.
Jeder, der Haare hat, die länger als 16 Millimeter sind, kennt das: Man wacht morgens auf und die Frisur ist völlig im Arsch. Da hilft kein ambitioniertes kämmen, plätten oder noch so verzweifeltes Bürsten. Die Haare sehen nach der Bearbeitung sekundenlang ordentlich aus und dann ping kehren sie in die unmögliche Position zurück und die Frisur sieht bis zum nächsten Haarewaschen explodiert aus. Ich glaube, ich bin nachts dem Rätsel der Widerspenstigkeit auf die Spur gekommen. Ich persönlich glaube, dass Menschen nachts von Aliens entführt werden, welche ihnen die Haare so zurichten. Um es genau zu formulieren: die Opfer werden von Friseuraliens entführt. Wie alle Gesellschaften haben auch außerterrestrische Lebensformen im Laufe der Evolution Friseure hervorgebracht. Jedem, der schon mal ein Standardalien zu sehen bekommen hat, wird zugleich die Frage in den Kopf schießen: Ja aber die Aliens, die haben doch gar keine Haare! Eben! Weil sie zwar Friseure aber keine Haare haben, haben sie die Raumfahrt erfunden. Der kritische Leser mag sich fragen, wofür Aliens überhaupt Haare benötigen sollten. Die Antwort ist ganz klar. Wenn alle Aliens gleich aussehen, können sie nicht entscheiden, wer Weibchen und wer Männchen ist, eine Fortpflanzung und damit der Erhalt der Rasse erweist sich somit als ein Vorhaben voller Hindernisse. Aliens sind so lange geschlechtslos, bis sie sich Perücken aufsetzen. Die Außerirdischen, die sich Perücken aufsetzen werden Weibchen, die verbleibenden wandeln sich in Männchen und schwups steht der fröhlichen Vermehrung nichts mehr im Wege. Dafür benötigen sie natürlich Haare. Die holen sie sich nachts von den Menschen. Damit ihr Tun nicht öffentlich wird, müssen sie unauffällig vorgehen: Sie schneiden nur klitzekleine Mengen Haare ab. Um dennoch ordentliche Perücken knüpfen zu können, müssen sie sehr viele Menschen entführen. Damit der Haarverlust morgens nicht so deutlich ins Auge fällt, zerwuscheln sie den Menschen die Haare und fixieren das Chaos mit uns unbekannten Gelformen.
04 März 2005
Fällt darunter auch "Tschö mit ö"? Schankedön - Schittebön.
Glücklicherweise gibt es die Medien. Da steht alles drin was ich über mein Unternehmen wissen muss. Das Management hat immer neue Ideen und da will man als 0815-Mitarbeiter ja auch unterstützen. Damit wir uns als Herrscher der Welt weltweit führender Logistikanbieter etablieren können, brauchen wir einen neuen Namen. Ich habe bereits mehrere Vorschläge eingereicht. Auch das Radio beschäftigt sich mit diesem Thema. Zum neuen Firmennamen suchen sie auch Slogans. Hier die drei schönsten: 1. Wir suchen die Starken, die Weichen haben wir schon 2. Fahren Sie schon oder warten Sie noch? 3. Genießen Sie das Leben in vollen Zügen! Schade, dabei hatte man mir jetzt zwei Jahre beigebracht: Der Markenname lautet "die Bahn". Folglich heißt es: Ich bin Mitarbeiter bei die Bahn. Nun gut. Chef sagt, waren alles nur nur Gerüchte.
*lol* Image Hosted by ImageShack.us Image Hosted by ImageShack.us
Aha! BH-tragen macht nicht nur das Bindegewebe schlaff sondern fördert auch das Brustkrebsrisiko. So ein Ärger ... dabei habe ich gerade das Geheimnis gelüftet wieso mir die BHs nicht passen. Aber was solls: Was weg muss, muss weg. Ich lade hiermit zur allgemeinen BH-Verbrennungsparty ein.
Gestern Abend festgestellt: Ich gehöre 100% in die Zielgruppe: Besitzern eines Damen City-Bike. Die schlauen Füchse wissen nämlich dass Frauen wie ich kein Werkzeug besitzen. Also haben sie es einfach mitgeliefert. So habe ich es in einer fast einstündigen Aktion geschafft die Pedale anzuschrauben. Da stand in der Beschreibung: Rechtes Pedal an die rechte Seite und linkes an die linke Seite. Auf dem Fahrrad stand dann zusätzlich ein "R" für rechts und ein "L" für links. Das fand ich sehr lustig. Das rechte Pedal hatte ich auch ganz fix befestigt. Nur das linke, da drehte ich und drehte ich, aber es wollte nicht halten. Also habe ich noch mal die Bedienungsanleitung gelesen. In der stand: Bitte beachten Sie, dass die beiden Gewinde unterschiedlich sind. Ja toll. Ich kontrolliere also wieder, ob ich r (Pedal) auf R (Fahrrad) geschraubt hatte. Hatte ich. Also versuche ich es wieder links. Aber es ging nicht. Kurz bevor ich in den im Lieferumfang enthaltenen Karton beißen wollte kam mir eine völlig widersinnige Idee. Rechts wird rechtsrum zugedreht und links linksrum. Und siehe da: Es hielt! Da sieht man mal wieder, wie sinnvoll es ist, Psychologie studiert zu haben. Dank meines Studiums habe ich mich in die Sichtweise der Macher des Fahrrads versetzt und versucht mir vorzustellen, wie sie sich Frauen wie mich vorstellen. Hat geklappt. Free Image Hosting at www.ImageShack.us
03 März 2005
Nachtrag II: Ich habe schon lange nichts Gutes mehr gepostet. Wird nach dem Wochenende nachgeholt.
Nachtrag: Ich würde ja wahnsinnig gern mal wieder ein Paar Bilder posten. Ich hab aber immer noch mein Rechner Problem. Bzw. ich hab noch den Wurm und kann von zuhause aus nicht ins Netz und mein Diskettenlaufwerk ist auch geschrottet.
Hab ich irgendwo gelesen. Weiß nicht wo, trifft aber gerade zu: Muss dringend zum Frisör (aber nicht zu DER!), wenn nicht sogar zum Coiffeur! Ich habe gestern entschieden, dass länger als schulterlang viel zu lang ist.
Nächstes Lebensziel: eines Tages so viele Fragenmails bekommen zu haben, dass sich ein FAQ lohnt. Derzeitige Nachfragen: 0 Das wird noch!
Ok, das ist wirklich peinlich: Man besitzt einen Wickelrock, der nur durch zwei jeweils ein Quadratzentimeter großee Stücke Klettband zusammengehalten wird. Man atmet heftig ein und der Rock fällt runter. Da man sich in solchen Situationen nicht selbst fotografiert, hier eine meiner beliebten Nachstellungen in Paint. Image Hosted by ImageShack.us
Ich gehe gerne ins Kino. Jedenfalls wenn ich zu spät komme, bzw. gerade so, dass ich die Werbung verpasse. Es gibt doch immer wieder Werbung die mir die Galle hochkommen lässt. Am allerallerallerschlimmsten sind Zuschauer, die bei Werbespots (Langnese), die seit 17 Jahren in unveränderter Form laufen, über die Gags lachen. Denen will ich gleich den Hals umdrehen. Neben den Werbespots, die mir schon seit frühster Jugend den letzten Nerv rauben, gibt es jedoch stets neue Brüller. Ganz oben auf der Liste des Horrors die GEZ-Werbung mit den Hip-Hoppern und die Antiraubkopiererspots. Da ganz speziell die hirnverbrannte Variante, in dem die hübsch anzuschauende Brünette im H&M-BH ihren hässlichen, verschwitzen, leicht vor Gier sabbernden, augenberingten Zombifreund auffordert den "BrowserdingensPHASENSchwachsinn"* zu lassen und mit der Polizei droht. Welches kranke Hirn hat sich das denn ausgedacht? 1. Seit wann muss ein Monitor beim Runterladen beobachtet werden? 2. Wieso brennt der alle Daten, die er runterlädt zeitgleich auf CD? 3. Wenn er schon auf den Monitor starren muss, wäre es dann nicht eine friedenstiftende und beziehungserhaltende Alternative seine Freundin gleich am Tisch zu vögeln? * Und wer benutzt eigentlich seit der Erstausstrahlung von Flash Gordon noch das Wort Phasen-irgendwas, um unbekannte technische - wohlmöglich hochgefährliche Geräte zu umschreiben???
Mein Fahrrad is da. Geliefert in einem absurd großen Karton. Der Karton ist so groß wie mein Flur und versperrt jetzt alle Zugänge zu den Zimmern. Als ich reinschaute, um sicherzugehen, dass ich nicht versehentlich vier Räder geordert hatte, stellte ich fest, dass das Lenkrad parallel zu den Reifen steht. Ein echtes Problem für mich. Mein Werkzeugkoffer (wie an verschiedenen Stellen bereits bemerkt) sieht nämlich so aus: aufmachen, Hammer rausholen. Dummerweise bringt mich ein Hammer hier nur sehr begrenzt zum Ziel. Ich bin wirklich verzweifelt. Mein altes Fahrrad hatte einen Platten und ich wußte nicht, ob einfach die Luft aus dem Reifen ist oder ob ich ein Loch im Reifen hatte. So oder so hätte ich nichts machen können. Denn ich besitze weder die nötigen Utensilien zur Reparatur noch eine Fahrradpumpe. Um dieses Debakel zu lösen, habe ich mir jetzt ein neues Fahrrad zugelegt. Jetzt das mit dem Lenker! Free Image Hosting at www.ImageShack.us
Gestern als ich mit Frau Zuckerziege und Herrn Zweiblum in einem Thailändischen Restaurant, welches seinen Namen von schwulen Europäern erhielt, die gerne Asiatisch speisen, einen Glückskeks öffnete, stand da auf dem Zettelchen: Es wird eine Wende zum Guten geben. Das beunruhigt mich sehr. Gibt es derzeit doch nichts wirklich schlechtes in meinem Leben (vom Walzensein und O-Ton Herr Zweiblum: Porenmonstersein mal abgesehen). Folglich habe ich die Nacht damit verbracht das Schlechte zu finden, das sich nun zum Guten wendet. Bin nicht drauf gekommen. Ein ähnliches Problem macht mir schon seit Jahren zu schaffen. Meine Mutter war vor ca. 10 Jahren bei einer Wahrsagerin. Diese wahrsagte, bestätigt durch meine Mutter, alles völlig korrekt. Sie sagte über die bereits eingetretenen Dinge hinaus: Liebe Frau B., ihre älteste Tochter, wird eines Tages durch ihr Hobby reich. An sich eine höchst erfreuliche Botschaft. Seitdem meine Mutter mir von dieser Prophezeiung berichtete, zerbricht mir nur eine Frage den Kopf. Welches Hobby? Ich habe traditionell seit meiner Kindheit keine Hobbys mehr. Um genau zu sein, seitdem ich mein Briefmarkenalbum am Flohmarkt verkaufte. Selbst Versuche das Problem systematisch anzugehen, halfen mir nicht weiter. Ich schlug das Wort "Hobby" zunächst nach, um sicherzugehen, dass ich unwissenderweise nicht doch eins habe: Früher sprach, wer in seiner Freizeit seltene Steine sammelte oder Rosen züchtete, von seinem Steckenpferd. Dieser Ausdruck für eine Liebhaberei leitet sich vom englischen hobby horse ab und verbreitete sich bei uns wahrscheinlich mit der ersten deutschen Übersetzung von Lawrence Sternes skurrilem Roman "Tristram Shandy" durch Johann Friedrich Zückert (Berlin 1763-67). Doch erst nach dem Zweiten Weltkrieg setzte sich die englische (Kurz-)Form Hobby in Deutschland durch. Dafür aber gründlich: Hobbymärkte boten allerlei Freizeitbedarf an, und die Hobbyisten - ein Wort, das während der 50er Jahre in Mode war - traten gleich in Dutzenden von Feierabendberufen an. Ob Hobbymaler, Hobbyhistoriker, Hobbytechniker oder Hobbykoch, ob im Hobbykeller, im Hobbykurs oder in Hobbybekleidung: Es war schick, einer Freizeitbeschäftigung nachzugehen. Quelle: wissen.de Was ich dadurch erfuhr, war dass ich, was ich auch immer regelmäßig außerhalb meiner Arbeitszeiten tat, Hobby nennen könnte. Hobbys: essen, schlafen, Zähne putzen, poppen, rauchen (früher) Noch erschließt sich mir nicht, wie ich mit diesen Gewohnheiten reich werden könnte.
02 März 2005
Seitdem ich wieder Statistiken zu meiner Webseite beobachten kann, muss ich feststellen, dass sich die Privatisierung des lik™-Blogs stark auf meine Besucherzahlen ausgewirkt hat. Macht mindestens 20 Unique Hits am Tag weniger und Frau Zuckerziege wird zum Top-Referer.
Gestern Abend kurz vor 01.00 Uhr in der letzten U-bahn. Es ist sehr still. Mit mir sitzen noch fünf weitere Personen im Wagon. Pendelverkehr. Wir schlafen fast alle. Der Zug steht im Tunnel. Nach fünf Minuten eine Durchsage: Keine Panik, der Zug fährt gleich weiter. Ich muss hysterisch lachen. So weit war ich in meinem Leben noch nicht von einer Panik weg. Die anderen fünf sind erst durch mein Gelächter wach geworden und schauen mich böse an. In solchen Momenten würde ich mich gerne so benehmen, dass es einen wirklichen Anlaß gibt mich böse anzublicken.
Endlich wieder Blutspenden! Hoffentlich hab ich dann wieder so eine kompetente Krankenschwester wie letztes Mal.
Ich glaub, ich gewinne da jetzt nich, weil der Ix unter das Bild "Makacken" geschrieben hat. Makacken klingt abstoßend. Wenn die Leute an Exkremente denken, gefällt ihnen der Beitrag nich und all meine Mühe ist futsch.
Gestern hatte ich ein Werbeprospekt für essbare Unterwäsche im Briefkasten. Die gibt es jetzt günstiger. Ein Höschen kostet 3 € statt 3.50 €. Das brachte mich auf eine Idee. Es ist doch recht langweilig, wie man Arbeitgeber in der Regel verlässt. Man hat den letzten Tag, bringt Kuchen mit, alle heucheln Trauer, man bekommt einen hässlichen Blumenstrauß und hofft insgeheim einander nie mehr zu begegnen. Einen solchen letzten Tag sollte man sinnvoller auskosten. Man könnte beispielsweise inmitten des gemeinsamen Mittagessens aufstehen, sich unter den Rock greifen und sich die essbare Unterwäsche vom Leib reißen und sie als Nachspeise verdrücken. Ohne mit der Wimper zu zucken, evtl. freundlich nachfragend, ob jemand ein Stück abhaben möchte.
Was will mir meine Umwelt sagen? Letzte Woche bei Balzac. Ich bestelle mir abends einen kleinen Latte Macchiato mit fettarmer Milch. Das "fettarme Milch" sage ich ganz leise, weil es mir peinlich ist. Ich beuge mich verschwörerisch über den Tresen und flüstere meine Bestellung. Der junge Mann an der Kasse versteht mich nicht. Ich wiederhole meine Bestellung. Er brüllt sie dem Typen an der Espressomaschine zu. Die gurgelt und zwischt so laut, dass auch der nichts versteht. "Waaaaas?" "Einen kleinen Latte mit fettarmer Milch (dabei verzieht er das Gesicht) to goooohooo". "Fettarme Milch?" Auch der Kerl am Kaffeebereitungstresen verdreht die Augen. Das Weibchen hinter mir bestellt einen großen Caramel Macchiato mit Sahne. Ziemlich zeitgleich werden die beiden Getränke fertig. Der Typ am Tresen wedelt mit meinem fettarmen Latte: "Der ist für Sie, wa?" Dann reicht er der Dame hinter mir den gigantischen, vor Karamel und Sahne klebenden Kaffee "Na und der is für Sie, das können se sich ja bei ihrer Figur jut leisten, nich? War ja klar dass SIE nich den fettarmen nehmen." Gestern in einem anderen Kaffeeladen. "Ich hätte gerne einen kleinen Latte Macchiato" "Wollen Sie (Pause, er schaut an mir runter) vielleicht lieber fettarme Milch?" Naaaa aaaaaarrrrrggghhhhhhhhhh! Zu allem Überfluss bemerkt mein Begleiter: "Mir hat er eben keine fettarme Milch angeboten. Komisch."
01 März 2005
Manche Massenmails sind doch recht lustig: Today is International Very Good Looking Damn Smart Women Day, so please send this message to someone you think fits this description. Please do not send it back to me as I have already received it over fifty thousand times and my inbox is full.
Gestern großartiges Erlebnis gehabt. Da mein rechtes Auge entzündet ist, trug ich Brille. Frau sein und Brille tragen bedeutet in der Regel automatisch unsichtbar sein. Trotz meiner Brille sagten ein Pulg junger Männer zu mir: Hey Chick! Das ist mir das letzte Mal im Sommer 2003 passiert. Allerdings trug ich zur Brille ein trägerloses Oberteil und der junge Mann schaute mir eindeutig nicht ins Gesicht. Das kann es diesmal aber nicht gewesen sein. Wintergemäß trug ich zwei Pullis und einen Mantel.
Tja, wenn das so weiter geht muss ich ab Oktober auch nicht mehr regelmäßig aufstehen. Da ich mich aber weigern werde, aus Berlin weg zu ziehen, habe ich mir auf Drängen meines Vaters etwas anderes überlegt. Wenn ich Papa erzähle wie gut ich versichert bin und wie eisern ich spare, sagt er immer: Jetzt spinn doch nicht rum. Du bist noch so jung. Mach doch mal was schönes. Jeden Tag arbeiten kannste mit 50 noch (naja ok, er sagt eher: Meine liebe Kinde. Du viele zu viele vernunftig. Mussu nich alles sparen, hasse sons keine Lebensqualitätä. Bisse junge, mussu mehr Abendteuer probiere!). Da hilft alles appellieren nicht. Papa will dass ich kein Spießerleben führe. Ich soll eine Kneipe aufmachen. - Papa! In Berlin? Da gibt es Hunderte. Dann bin ich nur verschuldet, das ist doch reine Glückssache, ob sowas klappt! - Ach papperlapappe. Du biste angstliche Hase! Jedenfalls, wenn ich im Oktober zu den 5,5 Millionen Arbeitslosen gehöre, werde ich mein gesamtes Erspartes nehmen und eine Kneipe aufmachen. Die nenne ich "konzeptlos". Morgens koche ich zwei Gerichte auf die ich gerade Lust habe. Das ist das Tagesmenü. Was anderes gibt es nicht. Ich werde selbst bedienen und wer mich unfreundlich findet oder wem das Essen nicht schmeckt, den schreie ich an. Wer mir kein Trinkgeld gibt, den schreie ich an. Wer mir sonstwie blöd kommt, den schreie ich an. Die ganzen verweichlichten Juppies werden das mögen. Als Getränke biete ich an: Bier, Wasser, Apfelsaft. Wem das nicht passt, den schreie ich an. Wenn der Laden so richtig boomt, kann mein Freund miteinsteigen. Wir ändern nichts am Konzept und erhöhen lediglich die Preise. Die Kneipe benennen wir dann in "konzeptlos und teuer" um. Jetzt fehlt quasi nur das Logo.
Ich vergaß fast von meinem schönsten Berlinaleerlebnis zu berichten. Auf dem Heimweg vom Büro hätte ich um ein Haar Keanu Reeves gesehen. Image Hosted by ImageShack.us Ich bin mir eigentlich fast sicher, dass ich den Haarschopf noch gesehen habe. Völlig verzückt saß ich dann in der U-bahn, bis ich im U-bahn-Fernsehen las, dass Keanu schon 40 ist. Damit ist er leider aus meiner Zielgruppe gefallen. Wird ihn wahrscheinlich sehr treffen.
Teil 3 Dummheiten aus meinem Gehirn: Als ich in der Uni lernte, dass 20 Grad nicht doppelt so warm wie 10 Grad ist, stürzte meine Welt zusammen. Eine Woche später hatte ich mich von dem Schock fast erholt und versuchte zu ergründen wie man Temperaturunterschiede in Relation setzen konnte. Als ich mein Vorhaben laut äußerte, riet mir ein Freund: Du musst erst den absoluten Nullpunkt und dann das heißeste was geht definieren und dann runterskalieren. Alles klar, dachte ich. Ziemlich einfach: Das kälteste was geht ist 0 Grad, das heißeste 100 Grad. Dachte ich. Bis mich jemand an meinen Herd führte, der die gemutmaßte Temperatur um mehr als 100% überschritt.
Da habe ich mitgemacht und ich bitte um rege Teilnahme. Am Besten Sie wählen gleich meinen. Meinen Artikel können Sie daran erkennen, dass er der a) beste und b) witzigste ist.
In meiner Abgeschiedenheit von Funk- und Fernsehen muss ich nun feststellen, dass Menschen Oskaren bekommen, von denen ich in meinem Leben noch nie gehört habe. Ich hab sie eifrig gegoogelt und festgestellt, dass ich auch noch nie einen Film mit ihr gesehen habe (bestenfalls Karate Kid II). Kennt jemand Hilary Swank?

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