Header
29 April 2005
Image Hosted by ImageShack.us Insider zur öffentlichen Verarbeitung meiner nicht vorhandenen Gefühle.
28 April 2005
Vergangene Woche sah ich "13 going on 30". Ich habe diesen Film als Vorbereitung gesehen. In nur 1.591 Stunden werde ich 30 sein. Ich dachte, wenn ein Film davon handelt, dass ein junges Mädchen endlich ENDLICH dreißig sein möchte, kann ich mindestens fünf Pros für diese Jahreszahl sammeln. Tatsächlich! Ich kann jeder Frau meines Alters raten, dringend diesen Film zu sehen. Zwar zeigt der Film nichts, was man in einem Endlich-erwachsen-Film nicht schon gesehen hätte, jedoch macht er eines sehr deutlich: Es gibt absolut nichts schlimmeres als 13 sein. Die Pubertät ist eine Zeit des Grauens! Ich hatte das wirklich vergessen. Völlig verdrängt. Man möchte andauernd irgendjemand anders sein, anders heißen, anders aussehen. Die Eltern verstehen einen nicht. Der blonde Junge mit der Schnullifrisur steht nicht auf einen, man muss Zahnspange tragen, darf sich nicht schminken, Mama sucht noch Klamotten aus, die sie für aktuell und poppig hält. Da ist dieses andere blonde Mädchen, das schon Brüste hat, Gitarre spielen kann und englische Liedtexte kennt. Die will aber nicht Deine Freundin sein und bezirzt dafür lieber Blondi. Es war s c h r ö c k l i c h! Genau genommen bis ca. 27. Der Film hilft also wirklich. Dreißigsein ist spitze. Man ist einfach nicht mehr permanent von Zweifel zerfressen und uneins mit sich und der Welt. Man ist unabhängig und kann für sich selbst sorgen. Man weiß was man will und v.a. was man nicht will. Und das allerschönste: Man besitzt viele, viele Schuhe und noch viel mehr Klamotten, denn man wächst nicht mehr, geht ordentlich mit ihnen um, bügelt sie manchmal und kann sie so jahrzehntelang behalten. Ganz wie Mama es immer gesagt hat. Image Hosted by ImageShack.usImage Hosted by ImageShack.us
error
du bist 2day-typ

was fuer ein bloggertyp bist du ?
brought to you by Quizilla Recht hamse, v.a. mit den Charakter und Aussehensbeschreibungen. Gefunden beim Pappkartongmädschä Übrigens lese ich seit Neustem ganz gerne folgende Damen: nelly-pappkarton Frau Gröner Und dauerhaft geliebt: Ste for ever!
Flip-Flops sind so eine Sache. Wenn sie von 1,50 m große Damen mit pedikürten Marzipanfüßchen Größe 36 getragen werden, sind die recht hübsch anzusehen. Leider ging die Mode in eine andere Richtung und in Flip-Flops zeigen sich seit Neustem auch verhornte und behaarte Männerfüße. Richtig unappetitlich wird es wenn die verhornten und behaaren Füße gar nicht zu Männern gehören. Die Wahrheit sieht eben so aus: Image Hosted by ImageShack.us
Image Hosted by ImageShack.us Jetzt mal ehrlich ... warum sollten Frauen auch Mathe studieren? Man muss sich doch nur mal die Mathestudenten anschauen und mit den Sportstudenten oder meinetwegen den Geisteswissenschaftler vergleichen. Die sind vielleicht nicht so knackig aber zumindest sprechen die unsere Sprache. Hier ein Auzug aus dem mathematischen Humor: Ein e^x geht auf der Straße spazieren. Kommt ihm ganz aufgeregt ein x² entgegen und ruft: "Schnell, wir müssen hier weg, gleich kommt der große Differentialoperator!" "Was soll der uns schon anhaben? Ich renne nicht weg!", sagt das e^x und geht gemütlich weiter, während das x² flieht. An der nächsten Ecke begegnet das e^x dem Differentialoperator. Der sagt: "Was? Du bist noch nicht geflohen? Hast Du keine Angst vor mir?" "Nein! Warum sollte ich?" "Ich werde Dich differenzieren, bis Du nicht mehr weißt, wer Du bist!", antwortet der Differentialoperator. "HA! Versuch´s doch mal! Ich bin ein e^x! Ätsch, Du kannst mir gar nichts!" ...Pech gehabt! Es war ein dy-Operator... Selten so gelacht!
Gestern beim Schokoladekaufen bei Plus wanderte ein Buch mit dem Titel "Lauftraining" in meinen Einkaufskorb. Ich dachte, wenn ich nicht einfach nur durch die Gegend renne und das Ganze systematisch angehe, ist das bestimmt besser. Während ich also zuhause Schokonüsse in mich reinstopfe, lese ich aufmerksam das Buch. Erstes Kapitel Wie Sie sich motivieren [Auszug]: "Wenn Sie vorhaben durch das Laufen abzunehmen, dann stellen Sie sich doch einfach vor, was Sie gerade an Kalorien verbrennen" Ich schaue rechts in die Tabelle - eine Stunde laufen 10 km/h = 220 Kcal, ich lese weiter "... z.B. einen Riegel Schokolade oder 200 Gramm Jogurth" Wie motivierend! Ich schaue wieder in die Tabelle - eine Stunde Hausarbeit = 120 Kcal, eine Stunde poppen (sehr aktiv) = 240 Kcal, Inlineskaten = 520 Kcal. Darunter eine komplizierte Formel zur Errechnung meines Tagesumsatzes, wenn ich nur rumsitze. Alter mal 0,6 durch Anzahl der Zehen zum Quadrat plus Gewicht minus Nasenlänge in Zentimeter mal drei. Hmmm. Es wäre also viel sinnvoller drei Mal in der Woche inlineskaten zu gehen, die Hausarbeit nicht immer zu verschieben und sich konsequent jeden Tag sehr aktiv paaren. Außerdem stand da, es sei ganz großartig morgens vor der Arbeit joggen zu gehen. Ich heute also um 6 Uhr aufgestanden und losgetrabt. Das war die erste halbe Stunde wirklich toll. Da habe ich nämlich noch geschlafen und gar nichts gemerkt. Nach 30 Minuten bin ich aber aufgewacht. Mitten im Park, schwitzend. Es war kalt, die Menschen waren häßlich rot-weiß gefleckt und ich lief immerzu im Kreis. Danach zurückgelaufen, Zeitung geholt und wie im Buch empfohlen keinen Kaffee oder Tee getrunken sondern zwei Gläser lauwarmes Wasser. Lecker! Als ich mich dann auf den Weg machte, um in die Arbeit zu gehen, setzte leichte Übelkeit ein und Füße, Beine und Gesäß beginnen zu schmerzen. Was für ein wundervoller Start in den Tag. Never ever again!
27 April 2005
Hiermit wiederrufe ich offiziell meine marketingresistentheit 1998 kuf ich meinen ersten MP3-Player. 32 MB hatte der und ich habe mir, verschwenderisch wie ich einst war, eine weitere 32 MB-Karte geleistet. Ungefähr zehn Lieder passen drauf. Mein MP3-Player wurde für lange Zugfahrten mein wichtigster Begleiter. Auch bei sportlichen Ertüchtigungen ist er nicht mehr wegzudenken (würde mich mein pferdeartiger Schnaubatem doch zu Tode nerven, wenn ich ihn hören müsste). Dann verbummelte ich die Übertragungssoftware und mein Rechner wollte den Player nicht als externes Laufwerk durchgehen lassen. Fortan konnte ich die Hälfte des immensen Speicherplatzes nicht mehr neu bespielen. Seit einem halben Jahr muss ich jetzt Carla Bruni hören und bei aller Liebe ICHWILLSIENICHTMEHRHÖREN. Was liegt also näher als sich ein neues Gerät zu kaufen? Gestern ergatterte ich für nur 55 € ein Abspielgerät mit 512 MB Speicherplatz. Eine unvorstellbare Menge Platz, die ich gleich mit Herrn Johnson, Herrn Cullum, den Scissor Sisters, den Chemical Brothers, Seeed und Selig bespielte, um dann verwundert festzustellen, dass mir immer noch freier Speicherplatz zur Verfügung steht. Ich war begeistert! Ich eilte, zugegebenermaßen völlig leichtsinnig, ohne mir vorher die Gebrauchsanweisung zu Gemüte geführt zu haben, zu meiner abendlichen Verabredung. Schon in den ersten Minuten wurde mir klar, dass sich MP3-Player, die 512MB haben und 55 € bzw. 160 € kosten, in einem einzigen Details gewaltig unterscheiden: der Dateiverwaltung. Mein Prachtstück spielt einfach alphabetisch ab und es ist nicht möglich zwischen den einzelnen CDs zu wechseln. Ich bin jedoch der festen Überzeugung, dass sich ein fehlendes Dateiverwaltungssystem durch kluge Benennung der einzelnen Lieder ausgleichen lässt. Zumal es für mich absolut tödlich wäre, wenn ich nicht gezwungen wäre alle Lieder hintereinander weg zu hören. Ich würde mich v.a. mit dem Verwalten von Datein. Viel mehr beschäftigt mich die Frage: wie kann man den MP3-Player ausmachen? Bislang ist mir dies nur durch Unterbrechung der Stromzufuhr gelungen. Ich bin mir aber sicher, es gibt Alternativen zu diesem Lösungsansatz.
Ich glaube, frustrierenderes als Frust-Frustkäufe gibt es nicht. Frustkäufe sind der Allgemeinheit sicherlich bekannt. Man ist frustriert und um die Laune aufzuheitern, begibt man sich in die nächste Einkaufspassage und kauft etwas. Bei Frust-Frustkäufen handelt es sich quasi um das Quadrat des gewöhnlichen Frustkaufes. Nachdem man mehrere Stunden erfolglos durch die Geschäfte gestrichen ist, kauft man irgendwas völlig sinnloses. Eigentlich wollte ich braune Schuhe kaufen. Die Schuhe hatte ich vor zwei Monaten in einem Geschäft gesehen. Spottbillig und optisch ansprechend, konnte ich mich dennoch zu keinem Kauf durchringen. Als ich dann soweit war, waren die Schuhe natürlich ausverkauft. Aus Frust wollte ich dann einfach irgendwas kaufen. Leider gab es nichts, was mein Auge nicht beleidigte. Also entscheide ich mich, mir Musik zu kaufen. Musik ist immer gut. Nach wenigen Minuten hatte ich einen kaum auszubalancierenden Stapel CDs zusammengesucht. Freundlicherweise haben sich einige 80er Jahre Bands entschlossen noch einmal erfolgreich zu sein. Ich höre mich also durch Erasure, Duran Duran und Billy Idol. Leider nichts was ich besitzen muss. Also krame ich in alt bewährtem und durchwühle Chemical Brothers Platten, lausche Missy Elliot und suche nach der neuen Platte von Black Eyed Peas. Dabei stoße ich auf A Tribe Called Quest, Arrested Developement und De La Soul. Leider kosten alle Platten mehr als 15 €, was ich für eine CD, die in der Herstellung 50 Cent kostet und von welcher der Künstler kaum mehr als einen schlappen Euro sieht, für unangemessen halte. Also verlasse ich noch frustrierter das CD-Geschäft und wende mich einem neuen Schuhgeschäft zu. Dort sehe ich ein hübsches mintgrünes Paar Schuhe. Es ist das letzte überhaupt und ich besitze nichts, was im Ansatz farblich harmonieren könnte. Da sie aber nur 20 € kosten und ich endlich irgendwas kaufen will, greife ich nach ihnen und suche die Kasse. An der Kasse ist meine Laune immer noch schlecht und ich zeige der Verkäuferin, dass die Schuhe getragen aussehen und deute auf leicht graue Stellen. Die Verkäuferin zuckt mit den Schultern und verweist darauf, dass man solche Flecken wegradieren kann und holt aus ihrer Schublade einen Radiergummi, mit dem sie drei Millimeter Schmutz wegradiert. - Ja, wie? Und ich soll dann stundenlang radieren? - Jep. - Können Sie die nicht ein bisschen billiger machen? - Nö. - Sind doch die letzten. - Eben. - Die sehen aber nicht neuwertig aus. - Müssen sie eben radieren. - Ich WILL aber nicht. - Tja... - Ich finde, Sie können die jetzt billiger machen. - Wie viel denn? - Fünf Euro. [Verkäuferin lacht] - Ich kann sie nicht billiger machen. - Ich kann sie jetzt aber aus Gründen des Selbstwertgefühls nicht mehr kaufen, wenn sie nicht ein bisschen im Preis runter gehen. - Nun, dann 19,99. - Super, ich nehme sie!
Die Forschung hat schon so manches zustande gebracht. Raumfahrt, Kernspinntomografie und Mikrochips zum Beispiel. Was bis heute offensichtlich nicht gelungen ist, ist die Erfindung einer ordentlichen Nylonstrumpfhose. Wahrscheinlich rührt das dem Umstand, dass die meisten Forscher Männer sind und der Anblick einer rocklosen Frau in Nylonstrumpfhose alles andere als motivatorisch anspornend wirkt. Dennoch. Aus keinem weiblichen Kleiderschrank ist die Nylonstrumpfhose weg zu denken. Nimmt man mich der Einfachheit halber als den deutschen Durchschnitt, so besitzt frau in der Regel sechs Strumpfhosen. Strumpfhosen sind je nach Hersteller und den-Zahl ab 99 Cent bis Erstaunen erregende 25 € zu erwerben (im Einzelfall die Edelsteinversetzten auch hochpreisiger). Dennoch konnte noch keine meinen Ansprüchen genügen, die in diesem Fall wirklich nicht allzu hoch sind. Es gibt drei Kriterien, nach denen ich bewerte: 1. Haltbarkeit 2. Tragekomfort 3. Optik Der Systematik halber habe ich vor fünf Jahren eine Exceltabelle angelegt, in denen ich Preis, Hersteller und die oben genannten Kriterien aufführe und in Schulnoten bewerte. Keine Strumpfhose hat jemals einen besseren Gesamtwert von Note 3 erreicht. Das ist wirklich enttäuschend. Die meisten versagen in Punkto Haltbarkeit. Besonders im niedrigen den-Bereich genügt oft ein Anpusten und die ersten Löcher und Maschenkonglomerate sind zu sehen. Auch der Tragekomfort ist rätselhaft. Kaufe ich eine Hose in Größe 38 so ist sie beim einen Hersteller so beschaffen, dass ich sie mir problemlos unter die Brust ziehen kann. In anderen Fällen ist eine 38 nicht mal unter gröbsten Gewalteinsatz über die Knie zu ziehen. Weich anmutende Materialien reiben die Beine wund und Strümpfe, die leicht mit Sackleinen verwechselt werden können, sind in Wahrheit kuschelzart am Bein. Aus Bezeichnungen wie "blickdicht", "glänzend", "matt" oder auch "schwarz" sind für die Optik leider ebenfalls keine Ableitungen zu machen. So ist es nicht selten, dass ich mir nach einmaligen Tragen eine neue Verwendung für die Strumpfhose ausdenken muss. Sehr gut machen sie sich als Druckverbände bei schweren Schnittverletzungen, Halterungen für Hängepflanzen und Wäschebeutel für Bügel-BHs. Für weitere Vorschläge bin ich offen.
26 April 2005
Liebes Tagebuch, heute bin ich ganz arg weit gelaufen. Naja, war nicht weit - aber voll lange. Also auch nicht lange, wenn man jetzt so diese debile Grinsebacke Ulrich Strunz als Vergleich nimmt. Der rennt ja pro Tag einen Marathon. Er sacht auch, das sei sehr gesund. Humor hat er auch, der sonnengegerbte Mann. Ein Reporter hat ihn mal gefragt, was er denn dazu sagen würde, dass jedes Jahr Menschen beim Marathonlaufen sterben. Herr Strunz hat gesagt, macht doch nix, immerhin sind die sehr glücklich gestorben. Wie Du weißt, will ich natürlich auch glücklich sein und auch wenn mein Freund heimlich von dem deutschen Ehebrocken in der gemeinsamen Wohnung träumt, so will ich es doch schaffen, mich möglichst lange von der Seekuh unterscheidbar zu halten. Bis jetzt hatte ich da keine Probleme. Dummerweise bin ich aber auf die Idee gekommen mit dem Rauchen aufzuhören. Das war doof, denn Nikotin ist ein toller Appetitzügler und Stoffwechselhemmer. Wenn man den erst mal zehn Jahre am Stück zu sich genommen hat, dann schlägt es plötzlich voll auf die Hüften, wenn man täglich zum Beispiel ein Pfund Dominosteine oder ein Kilo Riesenkekse zu sich nimmt. Deswegen lauf ich ja. Weil weniger essen geht nicht - mehr bewegen schon. Ist zwar ungewohnt und meinen Körper strengt es sehr an aus dem Halbdunkel des Büros und der schönen Sitzkuhle des Bürostuhls von der Klimaanlagenluft an das Tageslicht zu treten, aber was soll man machen? Ich will eben kein Hängebauchschweinchen sein, egal wie süß die sind. Jetzt laufe ich schon über drei Wochen mindestens alle zwei Tage und gestern ist was total tolles passiert. Nachdem ich dreißig Minuten gelaufen bin und nicht mehr konnte, dachte ich: "Nuf, bis vorne ans Schild geht noch." Und als ich am Schild war, dachte ich: "Das nächste schaffste auch noch." Das is irgendwie schon besonders. Früher, wenn ich mit meinem Mitbewohner gelaufen bin und der sagte: "Bis anne Ecke noch." da dachte ich: "Wieso bis anne Ecke? Hier ist doch auch schön zum Aufhören." Wenn ich eines Tages verstanden haben sollte, wie mein Schrittzähler funktioniert, dann werde ich vielleicht sogar wissen, wie weit ich gelaufen bin. Da freue ich mich schon drauf! Dann werde ich auch so ne Ledertasche, die einen Bügel verschluckt hat.
Übrigens, jene die diesen Herrn mögen, werden vielleicht auch jenen mögen. Doch Vorsicht! Stark geschlechtsspezifische Korrelation!
25 April 2005
Neben Fernsehhighlights brachte das Wochenende auch das internationale Kinderfest. Hier können Kinder bei der Telekom mit Fahrrädern schreckenerregende Hindernisparcours abfahren oder abgeschoben werden, wenn sie es selbst noch nicht können. Die Reifeisenbank hat die zehn nervenstärksten Musiker der Nation gecastet, die 2 bis 5 Jährigen zeigen, wie man Töne mit Geigen und Posaunen macht und die Polizei zeigte, wie schön es klingen kann, wenn türkische Kinderlieder durch ein Megaphon gebläkt werden. Neben jenen, die verstanden haben, dass Kinder andere Bedürfnisse als Erwachsene haben, gab es die üblichen Schaubudenbesitzer, die rauchend kleine Herden von Minderjährigen durch Hüpfburgen trieben, deren Designer im Leben noch nie Kontakt zu Kindern hatten. Da kommt es schon mal vor, dass ich ertaube weil französische Mütter aufgebracht auf Fingern in mein Ohr pfeifen, weil sie die vermeintlichen Aufpasser darauf aufmerksam machen wollten, dass ihre vierjährige Tochter gerade von einem zwei Meter hohen, aufgeblasenen Indianer erdrückt wird, weil auf der anderen Seite zwei Racker Kung-Fu-Kämpfe imitieren. Wer kleiner als einen Meter groß war, verschwand auch schon mal in eine der Luftmatrazenbodenritzen und kam erst vier Kinderrunden später verheult zum Vorschein. Große Attraktionen waren darüber hinaus die gebisstragenden Stoffkrokodile mit denen man sich gemeinsam die Zähne putzen konnte und der für Kinder grauenerregende "Karies-Tunnel" in dem man während sich die Kleinen angsterfüllt mit ihren kleinen Körpern an die Beine der Erwachsenen drückten, die schlimmsten Varianten der Werke von Zahnmännchen betrachten konnte. Großen Respekt gebührt des weiteren dem beherzten Studenten, der als Qoo auf der Bühne tanzte und sich von fünfzig begeisterten Kindern streicheln lies. Die Proportionen des Qoo-Wesens machten ein schlichtes Wegrollen sehr wahrscheinlich. Todesmutig fand ich am Qoo-Männchen auch, dass es blind im Anzug tanzte und Treppen stieg. Das muss man sich so vorstellen: Man steckt bei 50 Grad in einer großen Kugel und kann nichts sehen. Die Beine sind nur 40 Zentimeter lang und man hat Schuhgröße 120. Durch den Wattekopf gibt ein Begleiter einem Anweisungen: Jaaaa, jetzt kommt noch eine Stufe, gaaanz vorsichtig Qoo und von allen Seiten stürmen begeisterte Kinder auf einen ein und versuchen einen durch Streicheln zum Kippen zu bekommen. Image Hosted by ImageShack.us
er immer nur meckert soll auch mal loben. Herr Kerkeling, das haben Sie sehr gut gemacht! Wenn ich einen Fernseher hätte, hätte Ihre neue Sendung "Hape trifft" in mir einen treuen Gucker geerntet. Ich mag es, wenn öffentlich Seegurken gestreichelt werden oder sich Frau Catterfeld und Herrn Jauch voller Einsatzbereitschaft Power-Yoga-Übungen hingeben. Herrn Jauch hätte ich so viel Klamauk gar nicht zugetraut. Am Ende habe ich sogar Gemeinsamkeiten entdeckt. Herr Jauch und ich spielen z.B. auf dem gleichen Niveau Blockflöte. Nahezu herzerweichend niedlich fand ich auch Frau Catterfeld, die sich beim gemeinsamen Wer wird Millionärspielen mit Sigi Schwäbli angsterfüllt auf den Schoß von Herrn Jauch flüchtete. Herr Kerkeling, weiter so! Retten Sie das deutsche Fernsehen!
21 April 2005
Bindehautentzündung sucks!
La la laaa laaa laaa laaa laaa lalalala laaa laaa laaaa laaahaa lalalalalala la la la!
20 April 2005
** ACHTUNG ** ACHTUNG ** ACHTUNG ** Der Park Friedrichshain wurde in letzter Zeit vermehrt von Gruppen 3 bis 4 jähriger Rockerbanden heimgesucht. Zeugen berichten von Kleinkindern, die ohne Rücksicht auf Passanten stützradfrei die asphaltierten Straßen entlang rasen. Sie verzichten dabei auf den Gebrauch von Bremsen, ganz so als wüßten sie sie nicht zu gebrauchen. Es wurden ferner Fälle beobachtet bei denen 3jährige Rocker andere, unschuldige Kinder anpöbelten weil sie noch mit Stützrädern fahren oder sich zu langsam oder unsicher fortbewegen. Wenn Sie einen Fahrradrocker sehen und von Bekannten über Fahrradrocker informiert werden, verlassen Sie bitte umgehend den Park, um schlimmere Zusammenstöße zu vermeiden. ** ACHTUNG ** ACHTUNG ** ACHTUNG **
Die schlimmsten Peinlichkeiten aller Zeiten. Rein hypothetisch nehmen wir an, ich war gerade auf der Toilette. Die Kabine neben mir ist besetzt und ich die Nachbarsfrau sagt: "Hallo wie geht es?" Ich leicht peinlich berührt, aber nie unhöflich: "Ähm danke, geht." Sie: "Was machst du grad?" Ich, hochrot: "Öhm.... Ich denke was ähnliches wie Du...!?" Sie: "Kann ich rüberkommen?" Ich: "??? Ähm, ne lass mal" Sie: "Du, ich ruf dich später nochmal an, da sitzt so ein Tussi nebenan und beantwortet andauernd mein Gespräch mit Dir!"
15 April 2005
/me ist schwer beschäftigt. Zudem schlimmer Fall von Freizeitstress ...
13 April 2005
Kürzlich kam mir doch in den Sinn, dass das Krümelmonster figurästhetisch betrachtet, kein gutes Vorbild für mich ist. Und da ich bekanntermaßen das Zentrum der Welt bin, hat die Sesamstraße reagiert. Image Hosted by ImageShack.us
12 April 2005
Da ich heute mit dem Fahrrad in die Arbeit gefahren bin und eine abendliche Joggverabredung habe, gönnte ich mir bereits ein flammendes Herz. Das habe ich mir schon über eine Woche verkniffen. Eine Tortour war das! Andererseits, vom geschmacklichen Erlebnis mal abgesehen, ist es mir immer ein bisschen peinlich, in die Bäckerei zu gehen und zu sagen: "Hallo, ich hätte gerne ein flammendes Herz." Ich weiß auch nicht, ob ich den Monsterkeks als solches so liebe oder den kurzen Augenblick neidischer Blicke von beiden Seiten, wenn man meinen grazienhaften Körper und dann die fiese Kalorienbombe betrachtet. Jedenfalls muss ich nur 5 Stunden joggen und 3 Stunden Fahrrad fahren, um den Keks abzutrainieren. Das schaffe ich ganz mühelos in attraktiver Begleitung. Danach das Duell: Wer hat die rötere Birne, wessen Kopf pulsiert sichtbar? Dann kocht uns ein Mann mit einem unfassbaren Küchengerät (ich sage nicht wer es ist, sonst wird er von Heiratsangeboten überflutet) eine Gemüsesuppe und ich darf fernsehen. Schöner kann ein Feierabend gar nicht sein. Image Hosted by ImageShack.us
11 April 2005
Argh! Das ist so unfassbar, dazu kann ich nicht mal was bösartiges erfinden...
Heute mit Erschrecken festgestellt, dass ich den 1. April 2005 in jeder Hinsicht ungenutzt verstreichen ließ.
09 April 2005
Stellen wir uns ein Paar beim morgendlichen Frühstück vor. Sie isst ein Schinkenbrötchen. Wenig später isst auch der Mann ein Schinkenbrötchen. Exakter formuliert: Er schmiert sich Butter auf das Brötchen, legt den Schinken auf das selbige, setzt dann an, um ein Stück abzubeißen, spuckt es im hohen Bogen über den Frühstückstisch und schreit theatralisch: „Mein Gott! Wie konntest Du das essen? Der Schinken ist schlecht!“ „Ups! Hab ich gar nicht gemerkt.“ Was hier auf den ersten Blick undramatisch und uninteressant erscheint, offenbart dem Paar nach einigen logischen Ableitungen eine rosige Zukunft. Sie sind geeignet miteinander Nachwuchs zu haben. Warum? Nun. Offensichtlich stammt der Mann aus einer langen Linie eines uralten Königsgeschlechts. Jahrhunderte lang hat man nur die feinsten Speisen zu sich genommen. Man entwickelte mittels genetischer Selektion ein feines Näschen und einen ausgeprägten Geschmack. Wenn das Essen nicht höchsten Ansprüchen genügt, schrillt die innerliche Alarmglocke und das minderwertige Mahl wird blitzschnell aus dem Körper katapultiert. Anatomisch zeigt sich das im Übrigen in einer fettfreien, schlanken Figur. Das Weibchen hingegen ist etwas kräftiger um die Hüften. Sie stammt aus einem Bauerngeschlecht. Da hat man nie genug zu Essen gehabt und wenn es überhaupt was zu Essen gab, dann wurde das ungesehen gegessen. Wenn das Essen schimmelte – was soll’s – die Pilzchen abgekratzt und in den Mund damit. Was bedeutet das evolutionstechnisch? Die Ahnenreihe des Mannes bildet bis Ende des 1. Weltkrieges einen geschlossenen Genpool und eine Mischung mit dem Pöbel war erst durch die Abdankung des Kaisers möglich. Kaum 90 Jahre kann sich das Erbgut nun über die Standesgrenzen hinweg vermischen. Beim Weibchen sieht es nicht anders aus. Jahrhunderte pflanzten sich Bauern mit Bauern fort und erst 2004 trifft die Bauernfrau aus dem fremden Genpool auf den königlichen Mann. Unterschiedlicher könnten die Nukleotidfolgen kaum sein. Das ist bekanntermaßen die beste Voraussetzung zur Vermehrung. Hinzu kommt, dass das robuste Bauernweib die zehn geplanten Königskinder problemlos austragen kann. Nachdem diese Zusammenhänge dem Paar klar wurden, starteten sie voller Freude in den neuen Tag und freuten sich auf ihre gemeinsame Zukunft.
08 April 2005
Ich war standhaft und es lohnt sich. Die gesamte Woche habe ich darauf verzichtet* Bratwurst, Leberkäse und mehrere Kilo Kekse in mich reinzustopfen. Ferner war ich joggen und bin jeden Morgen mit dem Fahrrad in die Arbeit gefahren. Nach fünf Tagen eiserner Disziplin habe ich sage und schreibe: ZWEIHUNDERT Gramm abgenommen. Wahrscheinlich wieder ein Salatblatt zu viel gemümmelt. Als Belohnung habe ich mir die erste Lederhandtasche meines Lebens gekauft. *Stichwort: die Wippe des Grauens** ** Insider
Interessante Mittagserfahrung. Ich dachte, ich bin mal ganz kühn und weiche von meinem drei Möglichkeiten mittäglicher Nahrungsaufnahme (Puten-Kokus-Curry-Suppe, Tomatensuppe oder Bratwurst) ab und probiere was Neues. Da es mehr als zehn Wrapalternativen gab, wählte ich Wrap India. Schon beim Essen war mir leicht übel und als ich fertig war, war mir speiübel. Ich kam auf die Idee, die Zutaten nachzufragen und siehe da: irgendwo in der Soße war frisches *würg* Obst *spei*, genauergesagt die Mutter aller Haßvarianten meiner Obstphobie Mandarine, enthalten. Sollte mein wunderbarer Tick am Ende tatsächlich eine schnöde Allergie sein? Wäre schade, denn dann müsste ich mir eine neue Psychose einfallen lassen. Glücklicherweise war es nicht ganz so schlimm, wie mit Virginia Jetzt! zu erwachen! Free Image Hosting at www.ImageShack.us
BWLer Case-Study: Chef von Lidl: Sind unsere Werbemittel auch wirklich sinnvoll eingesetzt? Marketingchef: Klar Chef! Image Hosted by ImageShack.us Frage: Warum wurde der Marketingchef dennoch entlassen?
Lunge: Hhhhhhhhhaaa hhhhhaaahhh hhhaaahhhhh Herz: ? Lunge: Hhhhhhhhhaaa hhhhhaaahhh hhhaaahhhhh! Herz: Oh! Lunge: Hhhhhhhhhaaa hhhhhaaahhh hhhaaahhhhh!!! Herz: *pumppump pumppump pumppump pumppump* Gesicht: Ey! Hallo! Ich will nicht platzen! Herz: *pumppump pumppump pumppump pumppump* Lunge: Hhhhhhhhhaaa hhhhhaaahhh hhhaaahhhhh!!! [Lunge prügelt auf Zwechfell ein] Zwerchfell: *piek piek* [Lunge hört nicht auf] Zwerchfell: *piiiiiiek* Beinmuskel: *schmerz* Gesicht: *pumppump pumppump pumppump pumppump* Herz: Ey! Mein Job! [Dreht Lunge die Herzklappe zu] Lunge: Pah! Dann eben nicht! Zwechfell: ... [Gesicht ist rotlila eingefärbt] Frontalkortex: OMG! Da sind schon wieder andere Menschen! Hoffentlich sehen die mich nicht. Verflucht! Warum sind die so viel schneller? Mist! Lunge: Hhhhhhhhhaaa hhhhhaaahhh hhhaaahhhhh!!! Frontalkortex: Kannnichmehr! Zwerchfell [ist wieder erwacht]: *stech* Ha, ha! *stech* Frontalkortex: Das schlimmste wäre jetzt, wenn ich jemanden begegne, den ich kenne. Oh Mann wäre das peinlich! Lunge: *keuch!* Frontalkortex: Himmelherrgott, Du läufst erst zehn Minuten. Schau mal da vorne die Fette, die läuft auch noch! Herz: Muss ich irgendwas machen? Zwechfell: *STECH* Frontalkortex: I C H M U S S N O C H D U R C H H A L T E N! Ich kollabiere, bleibe ein bisschen liegen und als ich wieder ein wenig Kraft gesammelt habe, krieche ich nach Hause. Am Ende bleibt stets die Frage: Kann so was irgendwann Spaß machen? Ich glaube nicht, Tim. Zum joggen ist der moderne Stadtmensch nicht gemacht. Eigentlich hatte ich eine Joggverabredung mit einer anderen Dame. Die Dame berichtete mir von ihrer roten bisweilen sogar lilafarbenen Kopffärbung. Als ich nach 45 Minuten wieder zuhause ankam, war ich mir sicher: roter als ich kann kein Mensch sein. Hiermit eröffne ich den Rotesgesichtbattle. Auf einer Skala von 0 = weiß wie die Wand bis 10 = krebsrot konnte ich locker einen Wert von 13 erreichen. Zudem hielt die Rotfärbung 78 Minuten an. Darüberhinaus bin ich immer wieder begeistert wo man überall schwitzen kann. Neu entdeckt in diesem Zusammenhang – Bauchoberseite und Armbeuge. Free Image Hosting at www.ImageShack.us
Neben Sport bieten im Übrigen immer mehr Berliner Großsupermärkte Grenzerfahrungen: beispielsweise den verkäuferlosen Einkauf. Da ist endlich mal etwas Realität geworden, was ich mir als Kind für die Zukunft ausgemalt habe. Image Hosted by ImageShack.us
07 April 2005
Herr Winkel macht eine lustige Treppenhausputzparty, da die Idee so gut ist, dass sie von mir sein könnte, möchte ich ihn natürlich unterstützen und lade einfach weitere Menschen, die er besonders gerne mag, ein. BMG Berlin Musik GmbH c/o Yvonne Catterfeld Neumarkter Str. 28 81673 München Liebe Yvonne Catterfeld, am 16.07.05 macht der MC Winkel eine große Treppenhausputzparty. Weil Du Dich doch gerne für gute Zwecke einsetzt, habe ich mich gefragt, ob Du nicht zum putzen kommen willst. Eimer, Wischmopp und Meister Propper würde ich stellen. Wenn Du zur Zufriedenheit von Herrn Winkel geschrubbt hast, darfst Du auch was singen. Allerdings ohne Mikrophon und nur im Treppenhaus. Gib doch bitte Bescheid, ob Du kommst. Viele Grüße nuf
06 April 2005
Damit der Goldfisch wieder schlafen kann: Image Hosted by ImageShack.us Image Hosted by ImageShack.us Anmerkung: Sollte es aufgrund der Nebeneinanderstellung zu bösartigen Gedanken kommen, die mir in der Schlussfolgerung noch viel bösartigere Motive unterstellen könnten, möchte ich mich gleich im vorhinein distanzieren und anmerken, dass alle Ähnlichkeiten, Parallelen und Analogien rein zufälliger Natur, nicht gewünscht oder beabsichtigt sind und ausschließlich im Kopf des bösmotivigen Lesers erblühen.
Für Iwi: Für N.: Image Hosted by ImageShack.us
Hiermit möchte ich Görtz in den höchsten Tönen loben, denn sie nehmen meinen Schuh nach einem halben Jahr zurück, da sie einsehen, dass es sich um minderwertige Verarbeitung handelt, wenn das Leder reißt, nur weil der Absatz stecken bleibt. Außerdem möchte ich mich bei dem Schuster bedanken, der mir empfahl, den Schuh zurück zu geben. Meiner Mama möchte ich auch danken, die hat mir seinerzeit beigebracht Schuhe zu tragen. Eigentlich möchte ich allen danken. Die Stadt Berlin ausgeschlossen, die sollen mal die ganzen Kopfsteinpflaster und Tramschinen in denen ich andauernd stecken bleibe zubetonieren. Sand- und Grünflächen ebenfalls. Glatte Böden sollten aufgerauht werden. Erst dann ist das ein freies Land für alle Ledersohlen- und Absatzträger.
/me hat eine inspirative Krise.
05 April 2005
Ohne pietätlos erscheinen zu wollen, das Schlimmste was dieses Wochenende passiert ist: Ich blieb zum 1.575 Mal mit meinem Absatz hängen und diesmal riß der Schuh dabei. Ausgerechnet mein Lieblingsschuh! Ich trage eine Woche lang als Zeichen meiner Trauer eine schwarze Blume im Haar.
04 April 2005
Kunstwerke in Paint zu malen, zahlt sich auf Dauer aus. Es schult ungemein die künstlerischen Fähigkeiten und lehrt, ohne großen Schnickschnack das Wesentliche darzustellen. Aus diesem Grund ist es mir auch gelungen, meiner Putzfrau mit Hilfe eines von mir erstellten Piktogramms verständlich zu machen, dass sie die Fenster putzen soll. Denn ordentlich geputzte Fenster gehören zum gelungenen Frühling einfach dazu.
Wenn ich letzte Woche noch behauptete, dass Eichhörnchen die niedlichsten Tiere der Welt wären, so möchte ich diese Woche den ersten Platz für Niedlichkeit an Hängebauchferkel vergeben.
Zwischen 12 und 17 möchte man unbedingt älter sein. Das ist insofern noch verständlich als dass an ein bestimmtes Alter bestimmte Rechte gebunden sind. Abgesehen davon ist der Wunsch nach dem Ältersein retrospektiv nicht nachvollziehbar. Zwischen 18 und 24 ist man eben 18, 19, 20, 21, 22, 23 oder 24. Ab 25 wäre man gerne jünger. Ab 30 fängt man an über das Alter zu lügen und ab 40 sagt man nichts mehr dazu. Wenn ich davon ausgehe, statistisch 82 Jahre zu leben, bedeutet das: 11 Jahre habe ich mir keine Gedanken über mein Alter gemacht 7 Jahre wollte ich älter sein, als ich war und 64 Jahre meines Lebens wäre ich gerne jünger als ich bin. Das allerschlimmste ist, mit 30 kommt man in das Alter, indem man bemerkt, dass die Eltern recht hatten. Mein Vater hat immer stur behauptet, die Studienzeit sei die großartigste überhaupt. Als ich studierte, fand ich das nicht. Sobald ich aufgehört habe und zu arbeiten begann, fand ich: die Studienzeit war überhaupt die tollste Lebenszeit. Meine Mutter hingegen sagte immer, die Zeit zwischen 26 und 32 fand sie am schönsten. Die ist nun in absehbarer Zeit vorbei. Nächste Station: Rente. Soll auch Spaß machen. Sind ja nur noch 35 Jahre. Jedenfalls wenn man Glück hat.
Öffentliches Statement: Ich kann alle jene, die noch Jack Johnson Konzertkarten bekommen haben, nicht leiden.
Neue Feinde: - Tramschienen - Metrobusse der BVG - Schafsherden, die als Menschen verkleidet sind - uneinsichtige Staatsdiener vor Botschaften und öffentlichen Einrichtungen des Bundestages
01 April 2005
* * * Skandal aufgedeckt! * * * Bei H&M und in anderen Modegeschäften wurden zur Frühjahrssaison Zerrspiegel aufgestellt. In einigen Fällen sollen sogar verdellte Spiegel zur Verunsicherung der Kundinnen eingesetzt worden sein. Besonders schlimm betroffen: Umkleidekabinen in Dessousabteilungen (z.B. Berlin Potsdamer Platz die sogenannte Beautybox). Liebe besorgte Leserinnen! Sie können wieder aufatmen. Sie besitzen alle einen elfengleichen Popo. Das Nilpferd im Spiegel ist ein bösartiges Trugbild!
Falls irgendjemand heute schlechte Laune hat. Hier ein Grund WIRKLICH schlechte Laune zu bekommen. Am Bahnhof Zoo in einen ICE springen, weil man es sehr, sehr eilig hat nach Spandau zu kommen. Die Türen schließen sich, der Zug rollt aus dem Bahnhof, zur Zugbegleiterin laufen und fragen: "Hält der Zug in Spandau?" und zur Antwort bekommen: "Nein, der fährt jetzt bis Frankfurt Main durch." Dann 105 € Sprinterfahrkarte lösen müssen und nach 3,5 Stunden in FFM feststellen, dass es keinen Zug zurück nach Berlin mehr gibt, man also übernachten und am nächsten Tag noch mal 95 € für die Rückfahrt zahlen muss. Habschmagelesendasssowasvorkommenkann.
Außerdem möchte ich mich hiermit in aller Öffentlichkeit kniekriechend bei allen Wiesbadern für alle ungerechtfertigten Boshaftigkeiten, die ich über die Stadt geäußert habe, entschuldigen. Wiesbaden ist gar entzückend. Zum einen kann Wiesbaden ein großes Portfolio unterschiedlichster Altbauten vorweisen, die meist bestens renoviert und durch kleine Erker, Balkone oder Türmchen ansehnlich geschmückt sind. Zum anderen hat Wiesbaden eine pittoreske Fußgängerzone. Für mich als Exwessi und nun Berlinerin ein Grund Wiesbaden möglichst häufig aufzusuchen. Noch schlimmer: Wiesbaden ist voll von absolut großartigen Kleidungs- und Wohnungstandgeschäften. Es ist atemberaubend was man dort kaufen könnte. Ebenfalls atemberaubend leider auch die Preise. Ohne Probleme hätte ich meinen Kleiderschrank um 200% aufstocken können und meine Wohnung, die recht spartanisch gehalten ist, mit Accessoires en masse voll stopfen können. Leider hatte ich a) keine Trägersklaven dabei und b) keinen Millionärsfreund, der mir seine schwarze AmEx zur Verfügung stellt. Ich hätte die letzten Jahre eindeutig mehr Engagement in die Erhöhung meines Gehalts stecken sollen oder eine Antigeiztherapie durchlaufen sollen, denn dann hätte ich mir wenigstens diesen niedlichen Plastikkulli für 15 € gekauft, der ein Comicweibchen abbildet, was nach meinem Vorbild geschaffen wurde. So habe ich mich nach zweistündigem Bewundern der Preisschilder in ein kleines illy-Café zurück gezogen und geflucht, dass es mit dem Lottogewinn immer noch nicht klappen wollte und alte Herren angelächelt. Der Wiesbadener an sich muss ja Geld verdienen wie Heu und vielleicht will mich dann einer im Eberswalder Zoo heiraten?
Eine Hochzeit stellt jeden Menschen bereits in der Planungsphase auf eine harte Probe. Wo feiern, wen einladen und das allergrößte Problem: Wer wird Trauzeuge? Jetzt endlich habe ich eine Lösung gefunden. Durch den Internetauftritt des Zoo zu Eberswalde haben sich alle Probleme in Luft aufgelöst: Free Image Hosting at www.ImageShack.us Als Trauzeigen wähle ich fickende Bonobos und hoffe, dass ich am Ende so glücklich schaue, wie die Braut mit dem Papagei auf dem Arm deren frischgebackener Ehemann auf dem Boden die Kamelscheiße wegmachen muss. Apropos Hochzeit. Um eine ordentliche Hochzeitsreise und die Party bezahlt zu bekommen, werde ich natürlich zu Traumhochzeit gehen und hoffen, dass mir folgendes nicht passiert. Die Braut hat Kopfhörer auf. Linda de Mol und der Bräutigam gehen einige Fragen durch. Erst wird der zukünftige Ehemann befragt, dann die Braut. Je mehr Übereinstimmungen desto mehr Punkte. Frage: "Wo hattet ihr das letzte Mal Sex?" Antwort des Bräutigams: "In der Küche." Die Braut wird auf die Bühne geholt, die Frage erneut gestellt. Die Braut wird rot und schaut verlegen zum Mann. Der lächelt ihr aufmunternd zu, hat er doch den Hauptgewinn vor Augen. Sie sagt keinen Piep. Er nickt und verkündet: "Du kannst es ruhig sagen Gitti." Ihre ohnehin schon rote Gesichtsfarbe bekommt einen leichten Lilaton, sie nimmt sich ein Herz und antwortet: "In den Po."

kostenloser Counter Check Page Rank