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31 Mai 2005
Heute gelernt: Was im Osten die Federtasche ist im Westen das Federmäppchen. Federmäppchen zählten früher zu den wichtigsten Statussymbolen. Bis zur Grundschule besaß man die auf beiden Seiten aufklappbaren mit Reißverschluss. Später war es in sackähnliche Federmäppchen aus Leder zu haben auf die man wichtige Dinge wie "I love Silvio" mit Herzchen statt dem i-Punkt vermerkte. Was wohl aus Silvio geworden ist? In meinem Poesiealbum hat er geschrieben, dass er mich heiraten will. Ich hoffe, er lässt sich nicht mehr all zu viel Zeit.
Isch mag Onomatopoesie und Lautschrift mag ich auch: [ri´pläis] [´mässedsch] [dihl] [spihk ap]
Vierzimmerwohnungen sind offensichtlich seltener als wohnhafte Malteser* in Berlin. Zu jeder Besichtigung erscheinen 30 hochschwangere Paare mit Kind. Da sind wir mit nur einem Kind schwer im Nachteil. Kurzzeitig überlegten wir, ob ich mir nicht den Fahrradhelm unter die Bluse schiebe um so wenigstens gleichwertig bedürftig zu erscheinen. Die Makler sind so freundlich wie Kellner an sozialistischen Urlaubsorten. Man soll mehrere hundert bis tausend Euro Provision zahlen und dann können die Damen und Herren die Termine nur auf Wochentage bis 18 Uhr legen. Wenn der Berufstätige ob der Uhrzeit aufbegehrt, schmettern die Immobilienhaie einem nur entgegen: "Dann nehmense sich eben Urlaub. Et gibt jenuch Leute, die ditt können." Geht nur ein Partner zur Besichtigung und bittet bei Gefallen um einen Zweittermin, ist dies selbstredend ausgeschlossen. Entweder man nimmt die Wohnung ungesehen oder eben gar nicht. Da möchte man doch schrill kreischend antworten: "Und für was bitte werfe ich Ihnen die 2.000 Kröten in den Hals? Die unrenovierte Wohnung kann ja nicht der Grund sein!" ------------------------------------ *mit 20 kleinste Minderheit in Berlin, gleich nach den Luxemburgern und Mosambikanern.
Ich wünschte, ich machte die Differenz von 60 auf 86.
30 Mai 2005
Gleich nach dem Aufstehen Panik bekommen und nach "wenn man, wie ich..." gesucht. 17 Einträge zu "wenn man" gefunden, 11 zu "wie ich", 0 in der Kombination - wieder aufgeatmet. Im Vergleich zu Google mit 28.100 Hits ganz gut abgeschnitten.
Das Wochenende bot mal wieder die Gelegenheit Unterschiede zwischen den Kulturen der einzelnen Stadtteile zu erforschen. Tatsächlich sind sie kaum zu übersehen. Sie lassen sich selbst im Schwimmbad erkennen. In Karlshorst trägt frau gerne Tanga bis unter den ersten letzten Halswirbel gezogen, was den schlaffen Hängepopo optisch verlängert. Darüber hinaus bevorzugt man auf der gesamten Hautoberfläche Verbrennungsgrad 2. Auch lässt man gerne mal den Bauch wie eine Schürze über die ausgebleichte Badehose hängen. Lenkt man den Blick aufs Wasser, so stellt man fest, dass die Erwachsenen durchaus keine Berührungsängste mit dem kühlen Nass haben. Alle spielen mit ihren Kindern. Was für mich als ehemals in Bayern lebende absolut unglaublich war: hier dürfen Kinder ALLES mit ins Wasser nehmen. Schwimmreifen, Tauchringe, Luftmatratzen, Wasserbälle, Wasserspritzpistolen, Walfische und Mehrpersonenboote. Die Kinder leihen sich freundlich gegenseitig ihr Spielzeug, alles juchzt und hat Spaß. Im Mitte hingegen stehen dürre Bikiniweibchen lediglich beobachtend am Schwimmbeckenrand. Sie quieken sobald sie auch nur einen Wassertropfen abbekommen und sollte es mehr sein, schreien und zetern sie, man solle doch bitte aufpassen. Die Kinder liegen träge in den flachen Schwimmbecken und inhalieren die chlordurchtränkte Luft. Die Spielzeuge sind teurer und sollte ein anderes Kind wagen, ein fremdes Spielzeug zu berühren, brüllen die Eltern vom Schwimmbeckenrand, sie sollen davon ablassen. Umso geeigneter erweisen sich Schwimmbäder in Mitte einer Horde schwimmflügelgeschützter Kleinkinder beizubringen was eine Arschbombe ist. Die aufgestrapsten Weibchen sehen danach aus wie fluffige Hunde nach einem Sprung in einen See. Die Frisur klebt am Kopf, die Wimperntusche rinnt in schwarzen Bächen über das Gesicht. Die übergroßen Klimperohrringe triefen vor Wasser und die ins Haar gesteckte Stoffblumen lassen ihre Köpfe hängen. Weil die Sonnenbrillen bespritzt sind, irren die Beckenrandsteher hilflos umher und tasten sich ihren Weg zum Handtuch. Dann können die Kinder endlich ungehemmt spielen. Meine unangefochtenen Lieblingsspiele: Motorbootkarambolage und Going-Going das Wasserkänguru
27 Mai 2005
Gibt es was großartigeres als das? Aufstehen, duschen, Unterhose an, Sommerkleid an - fertig. Ich liebe Sommerkleider.
26 Mai 2005
Wer heute Abend von der Warschauer Brücke Richtung Revalerstraße läuft, möge bitte auf die Plakate achten, welche die Worte Pirat, Ritter und Müggelsee enthalten, sich alle Details merken und mir berichten. Leider ist in google nichts zu finden. Habe ich etwa wieder halluziniert?
Diese Seite ist etwas für Leute, die gerne kochen, essen und des öfteren unter depressiven Verstimmungen leiden. Gesehen hier.
Hö. hö. Image Hosted by ImageShack.us Beim Auswanderer gefunden.
25 Mai 2005
Nuf übt die alienadäquate Haltung. Image Hosted by ImageShack.us
Ich reibe mir geistig die Hände! Bald wird es was janz, janz großes geben. Und Frau Zuckerziege schlage ich eine berufliche Kooperation mit plastischen Chirurgen vor.
Dieses Mail hat mich in dieser Sekunde erreicht: He nuf, mein Notebook will ich nicht verkaufen ... investier lieber ein bisschen mehr und kauf ein neues. Solltest du Fragen im IT-Bizz haben, habe ich, so glaube ich, genau das richtige für Dich gefunden. Klaus C. Plönzke. Bin eben die Seite www.experteam.de gestoßen. Hier ein Ausschnitt: >>Hinter dem Namen IMPAQ PLURALIS AG steht die langjährige Erfahrung von Klaus C. Plönzke, erfolgreiche IT-Partnerschaften zu schaffen. Mit seinem Namen verbinden die Kunden mehr als nur hohe Beratungs- und Lösungskompetenz. Der Name Klaus C. Plönzke steht für langfristige und vertrauensvolle Partnerschaften und für ein klares Bekenntnis zu der Verantwortung als Berater.<< Ich will Klaus C. Plönzke! Und noch ein Hinweis: Touristenattraktionen in dem kleinen Örtchen Eibingen: Extrem sight-seeing!
Ich denke, das waren Aliens. Es gibt dafür mehrere eindeutige Hinweise. 1. Auch mein Rechner ging aus, was mir unter Anbetracht der Tatsache, dass ich meine gerade fertiggestellte Präsentation noch nicht abgespeichert hatte, große Freude bereitete. 2. Tage zuvor erhielt ich per Internet einen Anruf aus den USA. Die Stimme des Betroffenen verschwand in zyklischen Abständen. Da ich aus hier nicht näher zu erläuternden Gründen mehrere Male Independence Day gesehen habe, kannte ich das Phänomen bereits. Es rührt von dem Umstand dass die Alienraumschiffe sich untereinander verständigen müssen und dafür terrestrische Satelliten benutzen, um die Signale zu übermitteln. Während die Signale gesendet werden, kommt es auf der Erde zu Datenempfangsstörungen und Stromausfällen. 3. In regelmäßigen Abständen habe ich einen, sich über mehrere Jahre erstreckenden Traum von der Landung Außerirdischer. Ich renne darin umher und versuche Schwimmbadbesucher davon abzuhalten, sich umgehend und ohne Widerstand in die Sklaverei der Aliens zu begeben. 4. Der Frühling ist vermutlich schon lange da. Die ausbleibende Sonne rührt lediglich von dem Umstand, dass die Raumschiffe der Außerirdischen (die als Regenwolken getarnt sind) die Sonne verdecken. 5. Der Kanzler gibt auf und glaubt tatsächlich an eine Wiederwahl im Herbst. Da es unwahrscheinlich ist, dass Ende August, die Renten um 20% angehoben, die Steuersätze um den selben Betrag gesenkt werden und jeder deutsche Bundesbürger eine Einmalzahlung in Höhe von 10.000 € erhält, kann dieser Glaube ausschließlich durch eine Entführung durch Außerirdische mit anschließender Gehirnwäsche verursacht sein. 6. Ich bin morgens immer müde selbst wenn ich zehn Stunden geschlafen habe. Dies hat nur eine Erklärung: ich werde zur Belustigung extraterrestrischer Lebensformen im Popo untersucht. Diese Indizien zeigen also alle eindeutig: Die Aliens kommen. Es ist nur noch eine Frage weniger Tage. Offen bleibt, was sie wollen. Bestenfalls basiert ihre hochentwickelte Zivilisation auf Kniespeck. Kniespeck als Grundlage alles Lebens, als Jungbrunnen, Energielieferant und Quell der außerirdischen Kultur ist ein begrenztes Gut. Jahrhundertlanger Raubbau an Knien hat zu Engpässen in der Kniespeckverfügbarkeit geführt und jetzt kommen sie um unseren Kniespeck zu holen. Gnade denen, die keinen haben!
24 Mai 2005
Irgendwo im Netz gelesen und für sehr inspirativ gehalten: "Die 31-jährige "talk talk talk"-Moderatorin Sonya Kraus trägt nicht nur Push Up-BHs und Bauch-weg-Gürtel, sondern greift auch zu einfallsreichen Mitteln, um schöner zu sein. Kraus in der Zeitschrift "Bunte": Ich klebe mir die Ohren an und male aus Pickeln Schönheitsflecken." Meine Fledermausarme werde ich zukünftig mit wichtigen Informationen verschönern (Stadtplan, Übersicht U-Bahnnetz Berlin, Restauranttipps). Die Speckknie mit hautfarbenem Tape in die Kniekehlen kleben, die Nasiolabialfalte hinter die Ohren tackern und den Kinnlappen erst mit Gewichten in eine ansehnliche Länge bringen und dann als topmodisches Halstuch verwenden.
Als ich gestern von Quik n Brite berichtete, fiel mir zeitgleich meine erste Gesichtsbremsung ein. Ich hatte bereits Erfahrungen im Kopf- und Schulterbremsen. Eine Gesichtsbremsung war eine neue Art zum Stehen zu kommen. Wer seine Fahrradbremsen schonen möchte, kann dabei folgendermaßen vorgehen. Im Schritttempo von der Straße auf den Radweg abbiegen. Dann, weil man in ca. 300 Meter Abstand ein bewegliches Hindernis sieht, übertrieben stark die Vorderbremse ziehen. Im Zeitlupentempo über den Lenker fliegen, ihn dabei kräftig in die Oberschenkel einbetten, zuerst mit der Stirn aufkommen und dann langsam das Gesicht nachziehen. Hat gar nicht weh getan und ich entschloss mich trotzdem einkaufen zu gehen. Mir fiel auf, dass ich merkwürdig angeschaut wurde. In der Drogerie, die sehr viele Spiegel hat, wurde mir klar, warum: ein zwei Zentimeter langes Hautstück baumelte von meiner Nasenspitze. Ich hatte es mir von der Lippe nach oben abgehobelt. Mein Gesicht war dreckig und blutverschmiert. Ich riss mir den Hautlappen ab und ging nach Hause. Die folgenden Wochen sah ich aus wie Minni Maus, da der Schorf sich karnevallsschminkenartig an meiner Vor- und Unternase gebildet hatte. Spaßfaktormäßig rangiert die Gesichtsbremsung ganz unten. Dem entgegen ist die bloße Kopfbremsung sehr zu empfehlen. Kann man ebenfalls mit dem Fahrrad machen. Wieder Schritttempo fahren. Darauf achten, dass man eine Stofftasche so am Lenkrad befestigt hat, dass sie zwischen die Speichen kommen kann. Wenn es so weit ist, ganz, ganz fest am Lenkrad festkrallen und unbewegt wie ein gefällter Baum auf den Asphalt prallen. Nach dem Landen prüfen, ob man eine Platzwunde hat. Wenn dem so ist, den nächsten Arzt aufsuchen. Beim Arzt freundlich blutend fragen, ob man einen Termin haben könnte. Sich dabei über die aufgescheuchte Arzthelferin wundern. Gleich dran genommen werden. "Oh, das muss genäht werden, dafür muss ich ihnen die Haare an der Stelle abrasieren" "Och nö, dann geh ich lieber wieder", antworten und die Fetzen der Stofftasche zusammen drapieren. Seltsamerweise dachte der Arzt dann, ich sei gaga. Er zeigte mir mehrere Fingerkombinationen und fragte nach der Anzahl der sichtbar nach oben gestreckten Finger. Nach langem Diskutieren und Heulen, gab er auf und versuchte zu nähen ohne die Haare abzurasieren. Schlagendes Argument war: "Ich will mir die doch noch aufdrehen!". Die Haare sind aus Rache wenige Tage später einfach ausgefallen. Die Schulterbremsung eignet sich dem entgegen für den Einstieg. Auf Rollerblades einfach mit abgeschraubten Bremsen einen Berg runterrasen und dem Vordermann zurufen: "ICHKANNNICHBREMSEN!ICHKANNNICHBREMSEN!ICHKANNNICHBREMSEN!" In der nächsten Kurve seitlich ins Gras werfen und langsam auf der Schulter zum Stehen kommen. P.S. Im Alter spricht man gerne von Blessuren und Krankheiten. P.P.S. Oder über die Verdauung.
Mal wieder für N.: Image Hosted by ImageShack.us Das Sommerloch.
Der Gorilla, der nachts die Haare verwuschelt, hat offensichtlich besonderen Gefallen an meinem Pony gefunden. Weiß jemand was gegen Menschenaffen hilft?
Juli, die mir sehr auf den Wecker gehen, haben bei Stefan Remmler geklaut. Das fiel mir heute morgen im Halbschlaf auf. Auszüge aus den Liedtexten beweisen das: Stefan Remmler - Alles hat ein Ende vs. Juli - geile Zeit So geh'n die Jahre in das Land, zwar ist die Krause noch charmant Nächte kommen, die Tage geh'n, es dreht und wendet sich Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei, jawoll mein Schatz, es ist vorbei. Doch Du musst nicht traurig sein, denn Du bist ja nicht lang allein. Denn alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei. Mein Schatz es ist vorbei! Ja, ich weiß, es war ne geile Zeit, uns war kein Weg zu weit. Du fehlst hier. Ja, ich weiß, es war ne geile Zeit, hey, es tut mir leid. Es ist vorbei. Es ist vorbei. Es ist vorbei!
23 Mai 2005
Inspiriert durch den Malorama-Beitrag, den ich neulich postete, erinnerte ich mich an meine erste persönliche Erfahrung mit Wunderreinigungsmitteln. Diese ereignete sich kurz nach meinem Studium. Bis zur Jahrtausendwende gab es nur ein Produkt im Wunderreinigungsbereich: Quick n Brite. Es wurde ausschließlich im Werbefernsehen feilgeboten und konnte in keinem Geschäft gekauft werden. Das Superdoppelpack mit irgendeinem Extrafirlefanz kostete, wenn ich mich recht erinnere, über 40 DM. Hanebüchen. Ich schloss mein Studium erfolgreich ab und zog dann nach Berlin, um erst mal das zu machen, was die meisten machen, wenn sie nach Berlin ziehen: arbeitslos sein. Arbeitslosigkeit eröffnet ungeahnte Möglichkeiten was das Konsumieren von Teleschrott angeht. Da ich dafür sehr empfänglich bin und damals noch ein Fernsehgerät besaß, verfolgte ich das TV-Treiben durchschnittlich zehn Stunden am Tag. In den Werbepausen der Talkshows und brandneuen Richtersendungen zappte ich mich in das Werbefernsehen. Dort wurde 80% der Zeit Quick n Brite gewidmet. Das Besondere war, dass man den Zuschauern nicht die Schmutzkatastrophen zeigte, die das Publikum heutzutage bei z.B. Cillit Bang zu sehen bekommt. Nein, man ging hinterhältig und subtil vor. Man zeigte Schmutz, den jeder hatte und hasste. Für jeden war etwas dabei. Für mich waren es die Grauschleier in den Fugen zwischen den weißen Badkacheln. Sie waren unästhetisch und verkeimt und sie flüsterten meinem Freund jeden Abend, wenn er von der Arbeit nach Hause kam und duschte, ein: „Dein Weibchen taugt nichts! Schau die Fugen sind grau. Wenn Du weiße Fugen haben willst, musst Du Dir ein besseres Weibchen suchen!“ Mittellos Verliebt wie ich war, wollte ich das natürlich vermeiden. Eines Nachmittags als ich in der Drogerie Waschpulver kaufen wollte, entdeckte ich Quick n Brite im Regal. Es kostete nur noch zehn Mark! Als vernünftiger Mensch lies ich es dort stehen. ZEHN Mark?! Da ich aber Sternzeichen Krebs bin, drehte ich auf dem halben Weg nach Hause um und kaufte es doch. Zuhause stellte ich fest, dass man nicht einfach losputzen konnte sondern das Produkt auf eine besondere Art und Weise anrühren musste. Und zwar mit Hilfe einer Mikrowelle, die ich leider nicht besaß. Ich ging also zur Nachbarin und mixte mir eine Tinktur zusammen, die ich dann sofort auf die Badkacheln und Fugen sprühte. Aufgeregt wartete ich die vorgeschriebenen fünfzehn Minuten. Man sollte nicht schrubben oder irgendwas. Das Produkt musste lediglich mit Wasser abgesprüht werden. Voller Erwartungen nahm ich den Duschkopf und begann mit der Bewässerung. Ich konnte meinen Augen kaum trauen! Eine widerwärtige braune Brühe floss meine Badwände herab. Jahrhunderte von Fugendreck zerflossen, Milliarden von Bakterienstämmen schieden dahin, Schimmelsporen und Unrat rannen den Abguss hinab und verschwanden in der Kanalisation. Als ich meinen Kopf wieder hob, musste ich leider feststellen, dass sich weder an Kacheln noch an Fugen optisch wahrnehmbare Veränderungen feststellen ließen. Ich vermute, das einzige was dieses Dreckszeug tat, war oxidieren und zwar sich selbst. Kein Wunder dass mein Freund mich verlassen hat!
Neue Abhängigkeit entdeckt, die da lautet: überteuerte Bertolli-Fertigprodukte. Esst mehr Bertolli. Die Tomatensoße schmeckt wirklich als wären verschiedene Nonnas am Werk gewesen. Sie ist süditalienisch dick und süß. Der langweiligste Salat wird durch einen Spritzer Bertolli Salatdressing zur Geschmacksexplosion. Großartig. [Bitte die Black&Decker Werbung immaginieren und mitmurmeln Bertolli-Bertolli-Bertolli-Bertolli]
Image Hosted by ImageShack.us Yo, ich auch. Sogar mit 50% Ermäßigung.
Ich hab mich schon ziemlich lange über nichts mehr aufgeregt. Glücklicherweise konnte ich am Freitag wieder etwas beobachten was in mir den Impuls aufkommen lässt, lauthals zu schreien: "Jetzt friss doch endlich den ganzen Teller samt Dekoration und Besteck!". Zugebrüllt hätte ich das gerne einer hohlbackigen Frau, die im Restaurant rechts neben Kind und Partner saß. Die beiden Erwachsenen bestellen sich je ein Gericht. Als die Teller gebracht werden, greift die Frau sogleich nach den Stäbchen und beginnt damit im Essen des Mannes rumzupulen. Die Stäbchen nimmt sie vermutlich, damit sie geifernd nach jedem runtergefallenen Reiskorn schnappen kann. Dieser Anblick alleine brachte mich in Rage. Keinen einzigen Bissen konnte der Mann von seinem Teller essen. Vom Kind ganz zu schweigen. Das wurde nämlich, zwischen den beiden Erwachsenen sitzend, von der Frau achtlos zerquetscht. Die Frau beugt sich von der Seite über das Kind und stützt ihren Körper auf dem kleinen Kinderleib ab. Das Kind macht sich noch kleiner und versucht von unten mit der Gabel auch das ein oder andere Häppchen zu ergattern. Die Furie weiß das sicher zu verhindern. Sie frisst sich durch die besten Sachen am männlichen Teller und wendet sich dann dem eigenen zu. Der Mann gibt brav den Rest an das Kind ab und beobachtet das hungrige Weib, wie es einen weiteren Teller verspeist. Ich weiß nicht, wer mich mehr aufregt. Das gierige Weib oder der schwächliche Mann, der sich ohne Zeichen der geringsten Gegenwehr die letzten Reiskörner vom Teller ablecken lässt. Würdelos.
Nostalgietipp: Schauen Sie sich die beiden Staffeln "Tripods" an. Großes Kino, tolle Special Effects (leicht in jeder Küche nachahmbar) und das klarste BBC-Englisch und Schulfranzösisch ever. Will, einer der drei Protagonisten, hat ob meines fortgeschrittenen Alters im Vergleich zu 1982 leider etwas an Erotik verloren. Sonst aber sehr empfehlenswert. Feinde des bewegten Bildes können auch die Triologie von von John Christopher lesen.
"Schaaahhhaaatz, Du siehst heute aus wie eine Stewardess mit Krüppelabsätzen der Zartrosa-Airlines." Image Hosted by ImageShack.us Da muss ich mich manchmal schon wundern, was der alles kennt...
Kurz|sich|tig|keit [f. –nur Sg.] Denkweise ohne Voraussicht; Bsp. Wenn Menschen glauben, dass sie durch die Wahl einer CDU-Regierung aus der sozialwirtschaftlichen Misere kommen und nicht erkennen, dass wir jetzt die Effekte einer 16jährigen Kohl-Regierung ausbaden. Der Ratio entgegen halten die Menschen an verträumten Wahlversprechen fest und vergessen großzügig die Lüge der blühenden Landschaften, der Rentensicherheit und der nachhaltigen Arbeitsmarktpolitik. Dass der Wohlstand der späten 80er und frühen 90er auf Kosten der heutigen Kassen ging und dass Kursänderungen in einem komplexen System nicht innerhalb weniger Jahre und ohne Einschnitte sichtbar werden, wird gerne ignoriert. Ein erst mal in Fahrt gebrachter Tanker hat in voller Fahrt einen Bremsweg von 18.000 Metern.
22 Mai 2005
Nachdem die böse Strumpfhose riß, schickte ich sie ins Labor. Tatsächlich fand sich ein Produktionsfehler. Ich danke dem freundlichen Hersteller - auch wenn die Fehlerbeschreibung mir einige Rätsel aufgibt. Free Image Hosting at www.ImageShack.us
Der Wurm ist besiegt! Dank meines freundlichen Nachbars bin ich nun wieder online. Falls jmd meine ICQ-Nummer hat, freue ich mich über ein Infomail :)
20 Mai 2005
P.S. Fräulein Zweiblum. Ich brauche dringend eine Kopie der Bilder, damit ich den Kniespeck dokumentieren kann. Bitte melden Sie sich.
Mehr Hypnose. Und als Wort zum Wochenende: [Bilden Sie einen Satz mit 6 x zu] Statt durch den Alltag zu hetzen und zu fluchen und zu denken, es ginge einem schlecht, empfiehlt es sich, sich daran zu erinnern was gut und wertvoll im Leben ist und dieses zu pflegen und zu hegen.
18 Mai 2005
Image Hosted by ImageShack.us Die drei Mädel vom Grill
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Unbestätigten Gerüchten zufolge wurde mein Blog in der Zeitschrift Chip erwähnt. In welcher Rubrik denn? - Nicht alle Frauen haben Angst vor Computern - Tolle Tipps wie man durch Würmer Onlinekosten spart - Augenkrebserzeugende Benutzeroberflächen - Zuverlässige Haarentfernung durch Bildschirmbestrahlung Sachdienliche Hinweise an mich, liebe Chip-Leser.
Warum in Deutschland noch Sandalen und Spaghettiträgeroberteile feil geboten werden, ist mir ein Rätsel. Es müssen ja nicht gleich 30 Grad sein ABEREINBISSCHENWÄRMERWÄREAUCHOK! Himmelherrgott!
17 Mai 2005
Als Fast-nie-Alkoholtrinkerin weiß ich plötzlich wieder warum bzw. warum lieber nicht. Als Frau möchte ich die Aufmerksamkeit zudem auf die Hintergründe gelenkt wissen. Gesehen bei Oleoleole.
Sehr nett, wenn Kinder noch nicht verstanden haben, wie drohen geht. 8.00 Uhr, der Fernseher läuft, Kind mampft unerlaubt Süßkram. Ich stelle den Fernseher aus. Kind: "Wenn Du nicht sofort den Fernseher wieder an machst, dann esse ich meine Süßigkeiten nicht!"
Gegen ein totales Zigarettenverbot hätte ich in der Zwischenzeit auch nichts mehr. Ich möchte dann aber auch ein totales Schokoladen- und sonstige Süßigkeitenverbot. Insbesondere müssen auf die schwarze Liste: Havenly Hash Cookies von Balszac, Schokobrötchen aus dem Raum Frankfurt bzw. Köln und Mars Delight.
Alberner hätte ich selbst nicht sein können: Liebe BUFFALO-Kundin, lieber BUFFALO-Kunde! Unsere Trendscouts sind gestern aus London zurückgekommen. Das Erste was sie uns erzählt haben: "Alle tragen nur noch Cowboystiefel." Über Jeans - aber auch zu weiten Röcken sieht das super lässig aus. In der Glamour wurden unsere Cowboystiefel bereits vorgestellt, nächste Woche in der Zeitschrift BUNTE. Für manche Kunden ist es beim ersten Tragen schwierig einen Cowboystiefel anzuziehen. Buffalo Cowboystiefel werden in Mexiko aus hochwertigem und deshalb festem Leder gefertigt. Das Leder passt sich aber bald Ihrer persönlichen Fußform genau an. Wenn man den Schuh also einmal getragen hat, wird das Leder weich und bequem. Für Kunden die vermuten der Schuh wäre zu eng, gibt es einen Trick: Einfach eine Plastiktüte über den Fuß ziehen. Die Tüte können Sie an der Seite etwas einreißen. Später kann man dann die Tüte wieder herausziehen. Wenn Sie Fragen haben, schreiben Sie an service@buffalo-boots.com. Wir informieren Sie gerne. Viele Grüße vom Buffalo Service Team
Heute ist ein phantastischer Tag um Bilder am Potsdamer Platz zu machen. Eine heitere Mischung aus in Ballonseide gekleideten Ü60ern (Turnfest) und Star Wars Gestalten (Premiere Episode III) tummelt sich hier. Ich werde die Mittagspause nutzen, um einige Darth Vaders anzusprechen und mir Autogramme von ihnen geben zu lassen. Schade, dass mich Star Wars ungefähr so brennend interessiert wie die Sozial Wahl. Nicht, dass ich nicht anfällig für quatischige Science-Fiction wäre. Seinerzeit habe ich mich mal von einem Freund getrennt, weil er die USS Enterprise als "Raumschiff der dermatologischen Notfälle" bezeichnet hat. Ich finde Star Wars einfach nur langweilig und schlecht gemacht. Keine Ahnung, wie teuer Episode III war. Die Special Effekte sind immer noch so dilettantisch wie die der ersten drei Teile aus den 80er Jahren (?). Meinem forscherischen Interesse ist es geschuldet, dass ich bereits zwei Mal den Versuch unternahm, einen der Filme komplett zu schauen. Leider bin ich jedes Mal eingeschlafen. Abschließend bleibt zu sagen, dass ich als Trichopathophob selbstredend Chewbacca verabscheue.
12 Mai 2005
Wie ich feststellen konnte, gibt es weitere Virginia Jetzt! Verächter. Ich sah meinen Button auf mancherlei Webside Indernedseide.
Ich hatte solche Angst vorm Frisör, dass ich mir den Pony selbst geschnitten habe. Sieht scheisse aus, aber nicht so schlimm wie vom Fachmann.
Pfingsten ist Kuhschau. Ich, die Kuh, werde geschaut von den Eltern des zukünftigen Ehemanns. Traditionell passieren zu solchen Anlässen die unmöglichsten Peinlichkeiten. Ich bin gespannt, ob ich meine TOP 3 übertreffen kann. Platz 3 Die Eltern sind dafür bekannt, dass sie gerne scharf essen. Ich hingegen bin eher sensibel, wenn es um gut gewürzte Speisen geht. Mein Freund hat dies glücklicherweise im Vorfeld bekannt gegeben und man versprach sich zurückzunehmen. Bis zur abschließenden Käseplatte lief alles gut. Dann machte ich den Fehler und biss in eine Peperoni. Schmerzen durchschießen meinen Körper. Meine Augen tränen, mein Mund brennt wie die Hölle. Ich unterdrücke das abgebissene Stück wieder auf den Teller zu spucken. Mir wird heiß, ich schwitze, die Tränen rollen mir die Wangen herab. Ich röchle, werde rot, will meine Augen reiben, reibe mir noch mehr Schärfe rein. Kann nichts mehr sehen, die Wimperntusche bildet schwarze Bäche, ich will mir die Augen mit einer Serviette abreiben. Taste blind nach ihr und bekomme überglücklich einen Zipfel der vermeintlichen Stoffserviette zu greifen, die ich erleichtert zu meinen Augen führen will. Es klimpert und scheppert, ich beuge mich ein wenig und reibe meine Augen. Als ich wieder sehen und atmen kann, sehe ich mich hilflos, mit einem schwarzgefleckten Stück Tischdecke in der Hand in fassungslose Gesichter lächeln, während in Zeitlupe vor mir das letzte Glas umfällt. Platz 2 Vorspeise Salat. Konzentriert säble ich die einzelnen Salatblätter in mundkompatible Teile. Ich bin stolz, dass sich weder Blätter im Mundwinkel verfangen haben, noch Dressingreste über das Kinn laufen. Hauptspeise Reis mit Gemüse. Ich will etwas sagen, verschlucke mich, eine nicht unerhebliche Menge Reis landet in meiner Nase. Nachspeise Pudding. Ich muss schrecklich niesen, halte mir in letzter Sekunde die Hand vor den Mund. Die Finger sind nicht hundertprozentig geschlossen. Reiskörner schießen mit 267 Kilometer pro Stunde über den Tisch in den Teller des potentiellen Schwiegervaters. Ich erröte. Es ist still am Tisch. Platz 1 Die neue Familie will mit mir gemeinsam essen gehen. Man bricht auf, der Tisch ist für 19.30 Uhr bestellt. Die Uhr zeigt 19.20 Uhr. Alle haben es furchtbar eilig. Ich muss dringend Lulu und eile zu den sanitären Anlagen. Wie jedes ordentliche Mädchen trage ich Rock und Nylonstrümpfe. Beim Versuch nach verrichteten Geschäft den Tanga wieder hoch zu ziehen, stelle ich fest, dass sich Tanga und Nylonstrumpfhose untrennbar ineinander gerollt haben. Erst geduldig, dann nach mehr als fünf Minuten, deutlich gereizt, zerre ich an dem Nylon-Höschen-Ball. Aus der Strumpfhose komme ich nicht raus, weil ich die Schuhe darüber trage. An die Schuhe komme ich nicht dran, weil ich so verknotet bin, dass ich sie nicht erreiche. FÜNFZEHN Minuten später, den Tränen nahe, entscheide ich, dass nur rohe Gewalt hilft. Die Strumpfhose und der Tanga reißen. Ich entsorge sie im Toilettenmülleimer und trete völlig entnervt ohne Hose und Strümpfe in den Flur zurück, wo eine sechsköpfige Familie seit zwanzig Minuten darauf wartet endlich los zu gehen.
Wenn es nicht so viel Arbeit wäre, würde ich auch so etwas wie eine gepflegte Blogroll haben. Da stünden dann zusätzlich: Ste Malorama Anke Gröner Nutzloses Wissen Ix Parka Lewis MC Winkel Wenn ich Beiträge wie diese lese, möchte ich den Schreibern auf Knien rutschend applaudieren. Image Hosted by ImageShack.us
11 Mai 2005
Gestern saß ich als Fernsehparasit mal wieder beim gütigen Herrn Nachbarn, als überraschenderweise Herr Johnson bei Herrn Raab auftrat. Ich war begeistert. Hatte ich den guten Mann mangels bewegter Medien doch noch nie komplett gesehen. Als Resümee seines Auftritts lässt sich festhalten: Sehr geehrter Herr Johnson, ihr Auftritt war wenig überzeugend. Ich bin mir sicher, dass Sie die Flip-Flops nur getragen haben, damit ich einen Blick auf Ihre Fußbehaarung werfen konnte. Ich muss Ihnen leider mitteilen, dass diese mir nicht zugesagt hat, obwohl die langen Fußnägel so hervorragend pedikürt waren. Des weiteren bedauere ich es sehr, Ihnen mitteilen zu müssen, dass Sie es nicht in meine persönliche Hitliste der Sexy Five geschafft haben. Es bleibt bei Robbie, Hugh, Heath, Jason und Gert Scobel. Sie können nun, wie Sie es bereits angekündigt haben, mit Ihrer Partnerin ein Kind zeugen und das Singen einstellen. Herzliche Grüße nuf P.S. Auf meine Geburtstagsfeier dürften Sie trotzdem kommen.
Wahlweise auch nur plantschen. Free Image Hosting at www.ImageShack.us
Ich hätte sehr viel Lust auf Urlaub und inlineskaten auf Rennstrecken. Ich werde nostalgisch. Free Image Hosting at www.ImageShack.us
Heute habe ich herausbekommen, warum aus mir und dem Aufzughonk nichts geworden ist. Er hat eine Freundin. Die einzig akzeptable Ausrede. Nicht dass wir ins Gespräch gekommen wären... nein, ich bin ihm nach genau elf Monaten begegnet und habe festgestellt, dass er zugenommen hat. Mindestens sieben Kilo, m i n d e s t e n s. Männer nehmen nur zu, wenn sie Freundinnen haben. Wenn sie keine haben, nehmen sie ab. Sie machen dann sehr viel Sport und sehen täglich besser aus. Irgendwann sehen sie so gut aus, dass man als Weibchen nur leicht sabbernd neben ihnen stehen kann und dummes Zeug plappert. Das finden sie so niedlich, dass sie sich nach einigen Paarungsritualen binden lassen. Die Weibchen kochen ab da jeden Tag und die Männchen gehen auf wie Hefekuchen. Irgendwann sind sie fett und hässlich. Schuld sind die Partnerinnen. Man trennt sich, hat Langeweile, beginnt mit dem Sport. So ist der ewige Zyklus des Single-Paar-Seins. Jedenfalls ist aus dem ehemals ziemlich knackigen Kerlchen ein chubby-boy geworden, dem der Speck ein wenig über den Hemdkragen quillt. Ansonsten war alles wie früher. Wir haben uns angestarrt und nichts gesagt. Vermutlich dachte er: Hey, die hat ja zugenommen! Letztes Jahr hatte sie noch nicht diese Speckknie, die Fledermausarme und die Stampfwaden*. Vielleicht hätten wir am Ende doch ein gutes Paar abgegeben?
Sehr schön, gespendet von N., leicht abgewandelt übernommen: Image Hosted by ImageShack.us Weitere Spenden jederzeit willkommen.
10 Mai 2005
Manchmal wünschte ich, ich hätte mehr als Paint. Aber so muss es eben auch gehen! Ich werde jetzt Button-Sammler. Image Hosted by ImageShack.us
Wer als Blogger was auf sich gibt, hat mindestens einen Button. Man schaue bitte nach rechts --> Ich hätte gerne einen. Herr qwert brachte mich drauf: 56 K Modem. Es muss doch noch andere geben? Wer macht mir einen solchen Button?
Das gesamte letzte Jahr war ich nicht inlineskaten. Das lag wohl auch an dem Umstand, dass ich nach sechs Jahren immer noch nicht bremsen kann. Das wiederum könnte daran liegen, dass ich am Tag des Erwerbs meiner wunderhübschen Hartschalenschuhe die Bremse abgeschraubt habe. Bremsen stören beim Kunststückchen machen. Das Resultat kann sich sehen lassen. Niemand kann so formvollendet kreiseln wie ich. Leider kann sich auch niemand so formvollendet maulen. Am Anfang mit Vorliebe auf das Gesäß. Im erprobteren Stadium habe ich gerne auch mal eine Gesichts- oder Schulterbremsung durchgeführt. Dann habe ich die Kniebremse gelernt, die man in jedem Fall nur mit Schonern durchführen sollte. Sie geht einfach und ist sehr effektiv. Man schmeißt sich in voller Fahrt einfach auf eines der Knie. Damit kann man hervorragend Mitinlineskater und andere Passanten zu Tode erschrecken. Mit einem lauten KLACK KRRRRRRRSCHRRRRRR schleift man sich in sekundenschnelle ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Am Wochenende habe ich springen geübt. Ganze 15 Zentimeter hoch kann ich es jetzt schon. Einmal bin ich sogar über einen auf dem Asphalt liegenden Ast gesprungen. Sehr niedlich war, dass egal was ich ausprobierte, alle umliegenden Kinder das gleiche taten. So hüpften, kniebremsten , kreiselten und Pylonen umfuhren wir gemeinsam den Nachmittag. Auf der Strecke gibt es auch einen Hügel und einen, nennen wir es Invershügel* (man könnte auch Grube sagen) für BMX-Fahrer. Den komme ich leider nicht rauf. Vermutlich weil ich angst habe, ich könnte es schaffen und mir ausmale wie grauenerregend es wäre dort wieder runterfahren zu müssen. So blieb mir nichts anderes als mich einige Male wie ein Bettvorleger über den Hügel zu falten und dann zuzusehen wie die Kinder mühelos drüber rollten und mir aufmunternd zuriefen: Komm, das kannst Du auch schaffen. Probier doch mal. Free Image Hosting at www.ImageShack.us *This word is dedicated to N.
Motiviert durch dem Umstand dass ich es in der Zwischenzeit schaffe, deutlich länger als eine halbe Stunde am Stück zu laufen, bin ich übermütig geworden. Ich dachte mir, so ein Halbmarathon, das wäre doch was. Da sich ein Halbmarathon leider nicht an der Zeit sondern an der Entfernung festmacht und ich meinen Schrittzähler verliehen hatte, musste ich einen neuen Weg finden, Distanzen zu messen. Eine gekennzeichnete Strecke würde vieles erleichtern schloss ich aus der Not. Es gibt z.B. kleine Stadien mit 400 Meter Runden. Für den Anfang nahm ich mir vor 10 km zu laufen. Das macht 25 Runden. Ich laufe also los und just nach ca. 6 Runden habe ich mich verzählt. Egal, 5 waren es bestimmt, ich beginne also erneut die Runden zu zählen. Um es kurz zu machen: Ich habe es leider nicht geschafft 25 Runden zu zählen. Eine andere Lösung musste her. Die fiel mir glücklicherweise gestern im Büro ein. Man nehme einen Stapel Post-its, notiere auf das erste die Ziffer Eins, auf das zweite die Zwei bis man schließlich bei der 25 angelangt ist. Diesen Post-it-Stapel nimmt man dann mit und reißt jede Runde eines ab und wirft es weg. Klappt hervorragend!
Marktforschungsinstitute haben gelegentlich ungeahnte Nebeneffekte. Ich kenne jemanden, der kürzlich umzog. Der Telefonanschluss war bereits gelegt und funktionstüchtig. Man konnte wunderbar nach draußen telefonieren. Die Rufnummer war leider unbekannt. Somit war es allen Freunden und Bekannten verwährt, den Besitzer des Anschlusses anzurufen. Der junge Mann war leider so im Stress, dass es sich als unmöglich erwies, sich bei der Telekom nach der Rufnummer zu erkundigen. Motiviert durch dem Umstand dass er es geschafft hatte, sein Auto zu verkaufen, indem er es einfach zwei Jahre auf einem Parkplatz stehen ließ, entschied er sich erneut die Methode der Geduld anzuwenden. Nach einem halben Jahr rief prompt eine freundliche Dame von einem Marktforschungsinstitut an. Sie bekam unter Angabe der Rufnummer, die sie gerade gewählt hatte, alle Fragen beantwortet. BWLer nennen so etwas eine win-win-Situation.
09 Mai 2005
Diese für Dummies-Serie bringt Seltames hervor: Schwangerschaft für Dummies Ältere Hunde für Dummies Zaubern für Dummies
Ich war schon im Kindergarten nicht besonders beliebt. 23 Jahre nachdem ich den Kindergarten verlassen habe, scheint sich an diesem Umstand nicht viel geändert zu haben. 99,9 % der Zeit ist mir das herzlich egal. In meinem neuen Job merke ich leider gelegentlich, dass Unbeliebtheit doch ein blödes Gefühl auslösen kann. Z.B. wenn ich morgens in die Arbeit komme und in der Küche einen Kollegen aus der Abteilung treffe. Ein weiterer kommt hinzu und wünscht Nummer 1 alles Gute zum Geburtstag. Ich drehe mich um und sage: "Oh sie haben Geburtstag? Na dann: alles, alles Gute, viele Geschenke blablablub..." Die beiden verlassen die Küche, ich koche meinen Tee und gieße ihn auf. Auf dem Weg ins Büro komme ich am Zimmer des Kollegen Nummer 1 vorbei. Die gesamte Abteilung, nein alle Abteilungen meiner Etage stehen dort, trinken Kaffee und Tee und essen Kuchen. Wie ein räudiger Hund schleiche ich mich in mein Zimmer. Alle Kinder waren eingeladen, nur die kleine nuf, die nicht, die musste alleine bleiben. Heute dann wieder eine der Kolleginnen. Sie geht an meinem Büro vorbei und gibt der Kollegin ein Zimmer weiter einen Keks, dann geht sie in das Büro gegenüber und gibt auch dort allen Keksen. Man redet extra laut: "Hmmmm, lecker!!! Die Kekse, toll!!!" Dann geht sie langsam an mir vorbei und zum nächsten Büro im Gang. Dort wieder "AAAHHHH LECKER KEKSE AHHHHH!" Ich muss ein sehr furchtbarer Mensch sein. Aus Rache werde ich zu meinem Geburtstag drei Torten backen und alle einladen. Dann fühlen sie sich bestimmt sehr schlecht. Ach was. Ich weiß was besseres. Ich werde die drei Torten backen und sie bei weit geöffneter Bürotür in mich reinstopfen und dann mit verschiedenen Stimmen rufen "Yummi! Lecker! Hast Du die gebacken nuf?" "Ja, das war ich, extra für Euch!" "Oh, danke nuf, wir haben Sich sehr lieb!".
Am Wochenende bin ich das erste Mal fast verhaftet worden. Das war aufregend. Wenn jemand das mal nachmachen möchte - es funktioniert so. Man hilft bei einem Umzug und während die anderen darüber debattieren, ob jetzt oder nachher eine Pause zu machen sei, begibt man sich neugierig in den Hinterhof des Hauses. Dort entdeckt man einen zweiten Hinterhof. Den schaut man sich an. Man steht dann staunend vor den 30 qm großen Terrassen und drückt im Erdgeschoss die Nase ans Fenster, um zu sehen, wie die Räume geschnitten sind. Dann sucht man die anderen. Die anderen sind leider schon weg gefahren. Die Tür ins Freie ist leider abgeschlossen. Handy hatte ich natürlich nicht dabei. Stundenlang warten bis die anderen Umzugshelfer mit der zweiten Fuhre kommen, wollte ich auch nicht. Was liegt da näher als sich durch die Baustelle im Erdgeschoss Zugang ins Freie zu verschaffen? Als ich mich mühevoll durch ein fensterloses Oberlicht ins Innere des vorderen Gebäude gequetscht hatte und gerade durch die Terrassentür glücklich auf die Straße treten möchte, empfängt mich ein bulliger Herr vom Wachdienst. Er will mich als Randalierer, Einbrecher und Hausfriedensbrecher an die Polizei übergeben. Wir bellen uns eine Weile gegenseitig an und ich muss mir irgendwann neidvoll eingestehen, dass er viel lauter als ich brüllen kann. In der Zwischenzeit arrivierte dann die Umziehende, die mir den Mund zuhielt und dem netten Herrn versicherte, dass ich eine Umzugshelferin sei, sie mich hier vergessen habe und mir öfter seltsame Dinge passierten. Jetzt soll ich nur sein Anrücken zahlen, was ich ebenfalls nicht tun werde, da nirgends stand, dass das Gebäude funküberwacht ist und man nicht in den Hinterhof darf.
Neuer Trend seit Radio Eins-Beitrag über Zahnfee Radiomoderator macht gedankenlos Zahnfeekonzept publik (Berlin) In der heutigen Morgensendung bei Radio Eins berichtete ein Moderator, dass seine Tochter kürzlich ihren zweiten Zahn verloren hätte. Nachdem sie für den ersten Zahn ein Geldstück von der Zahnfee erhalten habe, schien es ihr logisch, für den zweiten Zahn zwei Geldstücke zu bekommen. Der offensichtlich gut verdienende Vater legte somit zwei Fünfzigcentstücke unter das Kissen. Erboste Eltern klingelten daraufhin im Sender Sturm. Millionen von Kindern, die von ihren Eltern nicht über die Zahnfee informiert wurden, fordern nun rückwirkend Geld für verlorene Zähne. Am Nachmittag erreichten die Hauptstadt erste Nachrichten, dass Kinder sich sogar die Zähne ausschlügen, um Geld zu erwirtschaften.
Das ist das Ende meiner Jugend. Endgültig. Der letzte meiner Freunde hat sein Studium beendet.
04 Mai 2005
By the way: Heute 100 Tage rauchfrei, d.h. über 2.200 Zigaretten nicht geraucht. Wie schröcklich, dass es immer noch anstrengend ist. Immerhin schaffe ich es, ein bis zwei Gläser Wein zu trinken ohne das Gefühl zu bekommen umgehend eine ganze Schachtel Zigaretten auf einmal rauchen zu müssen.
Mein Nachbar Ein Freund ist ein Radio und zwar weil er ein Ohrhaar hat, welches wie ein Draht aus der Ohrmuschel ins Freie wächst. Durch eine schwer erlernbare Technik ist er in der Lage das Haar ein- und auszufahren. Der ausgefahrene Ohrhaardraht fungiert als Schwingkreis und nimmt die Energie der elektromagnetischen Strahlung auf und leitet diese in eine Backenzahnplombe. Es reicht natürlich nicht die Energie einfach zu empfangen. Sie muss selbstredend gewandelt werden. Dies geschieht durch einen Demodulator, der im Fall meines Freundes durch eine Mischung verschiedener Metalle in der Zahnfüllung mit halbleitenden Oberflächen verwirklicht wurde. Das so decodierte Signal wird durch den Mundinnenraum verstärkt. Wenn er den Mund als Klangverstärker benutzt, können auch andere Menschen die Musik hören. Das macht ihn zum beliebten Gast in geselligen Runden. Der ein oder andere mag da staunen. Mich lässt das relativ kalt, denn ich kann Stimmen aus dem Jenseits mit Hilfe meiner gußeisernen Töpfe und meiner Herdplatten empfangen. Image Hosted by ImageShack.us
Was beim bösen Wurm nicht gelang, funktionierte zumindest bei meinem freundlichen Nachbarn, der mir gestern meinen Rechner neu installierte. Ich habe nämlich neben meinen echten Rechner einen Mimikryrechner aufgestellt. Geplant war, dass sich alle Viren und Würmer dort einnisten sollten. Leider sind die Nullen- und Einsenfolgen nicht klug genug, um Mimikry* zu verstehen. Da es sich bei meinem Nachbarn um eine komplexere Lebensform handelt fiel zumindest der auf meinen Trick rein und versuchte mehrere Male vergebens den Tarnrechner zu starten. ----------------------------------------------------- *Bitte nicht mit Mimese verwechseln! Image Hosted by ImageShack.us vs.
Man muss Harry & Sally nicht gesehen haben, um die Orgasmusszene zu kennen. Schauspieltalent ganz anderer Art bewies eine Hebamme, die großen Spaß daran hatte, Wehen zu imitieren. Ein werdender Vater berichtete mir angsterfüllt von seinen Erlebissen im Geburtsvorbereitungskurs. Jedes zweite Stichwort nahm die Kursleiterin zum Anlass Wehen zu brüllen. Sie tat das mit Vorliebe ohne Vorankündigung in den ruhigen Raum, wenn die Männer beispielsweise zungebeißend darauf konzentriert waren eine Säuglingspuppe zu wickeln. Ein Kursteilnehmer soll vor Schreck die Puppe fallen haben lassen, was ihm nicht gerade zuversichtliche Blicke seiner Freundin einbrachte. Zur Wehenimitationseröffnung stellte sich die Hebamme face to face vor einen werdenden Vater und brüllte ihm ohne Ankündigung speichelspuckend mitten ins Gesicht. Der junge Mann schrie vor Schreck mit. Aller Wahrscheinlichkeit empfanden die schwangeren Damen, die sich tagtäglich mit Schwäche, Übelkeit, Erschöpfungssymptomen und Wasser in den Beinen plagen müssen, das ein wenig als ausgleichende Gerechtigkeit.
Amtlich belegt (und ich will nie mehr etwas anderes hören):
You Are 100% Normal (Really Normal)
Otherwise known as the normal amount of normal. You're like most people most of the time. But you've got those quirks that make you endearing. You're unique, yes... but not frighteningly so!
How Normal Are You?
Dasnuf wird heute eins. Image Hosted by ImageShack.us
03 Mai 2005
Image Hosted by ImageShack.us Klar, zumindest wenn ich wieder Vegetarier werde, statt 3 mal 5 mal Sport mache und meine kettenrauchende Großmutter noch zwei Jahre durchhält. Im Ernst. Ideal ist also folgende Konstellation. Fünf mal am Tag Gemüse und Obst essen. Kein Fleisch, immer frühstücken, fünf mal in der Woche Sport, einen Partner haben, mit dem pudern immer Spaß macht. Seit dem 18. Lebenjahr kein Gramm zugenommen haben und den BMI niemals über 19. Regelmäßig mind. 7,5 Stunden Schlaf und pro Woche drei Mal Freunde treffen. Was sagt uns das? Nur Arbeitslose können gesund und jung bleiben. Arbeitslose Nichtraucher ohne Kinder wohlgemerkt. Selbst mit dem strengsten Ablaufplan und vorgegebenen Mindest- und Höchstzeiten ist das nicht zu bewältigen. 06.00 Uhr aufstehen, Zähne putzen 06.10 Uhr dehnen, ein Glas Wasser trinken 06.15 Uhr Joggen gehen 07.15 Uhr Zeitung mitbringen, duschen, frühstücken 08.15 Uhr in die Arbeit fahren 09.00 Uhr Arbeitsbeginn 10.00 Uhr 2. Mahlzeit (eine Möhre) 12.30 Uhr 3. Mahlzeit (eine Gemüsesuppe), 1. Liter Tee ist getrunken 14.30 Uhr 4. Mahlzeit (eine Paprika) 17.00 Uhr 5. Mahlzeit (zwei Scheiben Vollkornbrot mit Frischkäse), 2. Liter Tee ist getrunken 18.30 Uhr nach Hause fahren 19.15 Uhr Freunde treffen, gemeinsam ein Paar Gläser Wasser trinken 21.15 Uhr Freund treffen, poppen 22.00 Uhr in Tiefschlaf fallen Und das jeden Tag! Das sensible System bricht bei minimalen Störungen zusammen. Undenkbar wenn man beispielsweise Überstunden machen muss, sich Freunde zum gemeinsamen Essen verabreden wollen, der Fuß verstaucht ist oder man aufräumen, putzen oder einkaufen - ja gar selbst kochen muss!, ins Kino möchte oder das Vögeln zu lange dauert! Puff! Das wird alles von der Lebenszeit abgezogen. Und mal ehrlich, das oben sieht nicht wirklich nach Spaß aus, oder?
Wie man zwei Lieblingsthemen verknüpft. Statt eines überteuerten Macs kann man sich zum gleichen Preis auch folgendes leisten: Einen ebenso leistungsstarken PC plus eine dauerhafte Beinhaarentfernung. Ich denke, wenn PC-Hersteller Kooperationen mit Laserhaarentfernungskliniken eingehen würden, gäbe es so gut wie keine Damen mehr, die sich für Macs interessieren. Denn sind wir mal ehrlich, Weibchen kaufen sich Macs doch nur, weil die hübsch aussehen und bunt sind. Welche Frau könnte schon der Vorstellung widerstehen nie, NIE, NIE mehr Beine rasieren zu müssen? Das ist sicherlich auch ganz im Interesse der Mannwelt. Denn neben dem Erlebnis zu jeder Zeit über babypopoglatte Beine statt über Kakteen zu streicheln, ist das Nichtrasieren von Beinen, neben dem Tragen hässlicher Unterwäsche eines der besten Mittel, sich als Frau von spontanen Liebesabenteuern abzuhalten. Dauerhafte Haarentfernung in Verbindung mit den Slipspenderautomaten in Damentoiletten sollte die frühlingshafte Paarungsbereitschaft der Damen um mindestens 100% steigern.
02 Mai 2005
Notizen am Rande: - Ordentliche Lederhandtaschen sind wesentlich geiler als der Plastikscheiß von H&M - Suche netten, jungen Herren mit Grill und ordentlicher, grober Bratwurst - Beine nie ohne Wasser rasieren und dann von Kleinkind mit Sand abreiben lassen - Wenn ich eigenen Bagger habe, unbedingt auch mal drei Meter tiefes Loch auf Joggingstrecke graben, mit Wasser füllen, mit Scheinoberfläche versehen und zuschauen wie ahnungslose Passanten in der Grube verschwinden - Es ist tatsächlich nicht möglich, um ein Telefon zu imitieren, einen Fuß ans Ohr und den anderen an den Mund zu halten - Der mexikanische Koch in der Kantine des Preußischen Landtags sollte einen Preis für die Zubereitung liebe- und geschmackvollen Essens erhalten
Sehr geehrter Herr Petrus, Temperaturen bis 23 Grad Celsius sind erträglich. Der Umstand, dass es heute bereits um 08.30 Uhr über 20 Grad warm war, kann nur als inakzeptabel bewertet werden. Ich möchte Sie daher umgehend bitten, das Klima auf Frühling runterzukalibrieren. Zu viel Wärme bewirkt neben geruchlichen Belästigungen durch Transpiration zudem augenbeleidigende Zustände. Unrasierte Beine sind, neben kalkweißen Männerbeinen in kurzen Hosen, ungepflegten Füßen in offenen Schuhen und deutlich sichtbaren Achselhaarfächern (auch armpit carpets genannt) noch das kleinere Problem. Rein motivatorisch verlangen sommerliche Tage von mir unmenschliches. Statt im milden Sonnenschein auszuschlafen, um mich dann gegen Mittag, nach Verzehr eines Salates, in den Park zu begeben, muss ich grauenerregend früh aufstehen und in ein muffiges Büro mit Aussicht auf eine Baustelle gehen. Deswegen fordere ich Sie hiermit auf, das Wetter auf unregnerische Mitteltemperaturen zu ändern. Sollten Sie meiner freundlichen Bitte nicht nachkommen, werden Sie dazu verpflichtet, mir einen bis Ende Oktober andauernden Urlaub bei vollem Lohnausgleich zu zahlen. Vielen Dank für Ihr Verständnis im Voraus! Mit freundlichen Grüßen nuf

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