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09 Juni 2005
Im Grunde wollte ich einen Beitrag hierfür schreiben. (Bemerkung am Rande: WARUM HAT MICH DA NOCH NIEMAND NOMINIERT?) Als Thema kam für mich nur in Frage entweder etwas über das Essen oder aber über Sex zu schreiben. Ich ging gestern Nacht also in mich und versuchte eine absurde Geschichte aus meinem Leben zu finden, die entweder das eine oder das andere Thema abdeckt. Dabei ist in meinem Kopf lediglich die perfekte Horrorsituation entstanden, denn es vermischten sich im Halbschlaf die Themen und ich erinnerte mich an eine Freundin, die es total erotisch findet, sich Erdbeeren aus dem Bauchnabel schlabbern zu lassen. Für mich als Obstphobiker eine einigermaßen widerwärtige Vorstellung (Zum Vergleich für die Durchschnittsfrau: Wie geil macht Sie die Vorstellung sich Vogelspinnen aus dem Bauchnabel knabbern zu lassen?). Das ist natürlich übertrieben. Für die verschiedenen Obstsorten, gibt es eine klare Ekelhierarchie. Erdbeeren sind als vergleichsweise harmlos einzustufen. Die schlimmste, grauenerregendeste, würgereizerzeugende und abstoßendste Frucht ist unangefochten die Mandarine. Ich bin mir sicher, wenn ich mich zwischen einer Schale Fäkalien und einer Mandarine entscheiden müsste, ich wäre eher in der Lage mich mit ersterer anzufreunden. Während mein Gehirn langsam zu den Betawellen wechselte, rutschte die Mandarine den geistigen Körper hinab und landete in einem Haarbusch. Als Trichipathophob potenziert sich das Grauen in diesem Moment logarithmisch. Ich habe dann länger darüber nachgedacht, ob es in meiner Vorstellung irgendwas schauderhafteres gibt, als die Vorstellung einer vor Saft triefenden Mandarine in einem Nest gekräuselter Haare. Es fiel mir was ein: Die selbe Frucht, umschmiert von Nutella in einer haarigen Körperöffnung steckend. Und die Moral von der Geschichte: Rasieren ist wichtig und gut!

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