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20 Juni 2005
Seit ich in Berlin wohne, wünsche ich mir einen Balkon. Ich wünsche ihn mir so sehr, dass ich bereit wäre, mein Lieblingsschuhpaar zu verschenken, wenn ich dafür nur endlich einen Balkon haben könnte. Ein Balkon ist in der Stadt und nach Eintritt in das Arbeiterleben ein wesentliches Element der Mentalhygiene. Ich könnte Basilikumstauden und Zitronenbäume darauf züchten. Ich hätte eine sonnengelb-weiß gestreifte Markise und endlich ENDLICH gäbe es für die anderen Menschen keinen Grund mehr, mich aus meiner Wohnung zu locken. Sie tun dies oft mit den Worten: Du musst doch mal raus kommen. Ich säße auf meinem Balkon und müßte nie mehr in diese böse, unberechenbare Welt da draußen. Mit etwas Glück wird das jetzt bald endlich Wirklichkeit.

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