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20 Juli 2005
Einen Tag lang dachte ich, ich habe meine schwere Latte-Macchiato-Abhängigkeit bezwungen. Leider war das eine Fehlannahme. Wenn der Suchtdruck sehr schlimm wird, gehe ich zu meinem Nachbarn und lasse mir einen seiner bekannten zehnfachen Espressi mit Milchschaum zubereiten. Danach liege ich zitternd im Bett, wälze mich von einer Seite auf die andere und habe schlimme Fortsetzungsträume. Beispielsweise träumte ich, dass mein Freund sich in Jaqueline Dose [Schackelinä Dosä] verliebt hat. Jaqueline war adipös, hatte blondierte Haare mit dunklem Ansatz und gespaltene Haarspitzen. Ich fragte ihn: Was hat Schackelinä, was ich nicht habe? Er, auf ihre langen Beinhaare deutend: Beinhaarzöpfe und Achselhaarnester. Weinend lief ich im Traum erneut zu meinem Nachbarn und trank ein weiteres Teufelsgebräu, worauf ich im Traum einschlief und einen Albtraum hatte. Ich war in diesem Metatraum ein übelriechendes Walross und mit Robbie Williams liiert. Robbie stank ebenfalls und lag den ganzen Tag im Pool. Ich versuchte ihn mit Kokosnüssen von seiner Luftmatratze zu schießen, doch meine Bemühungen blieben erfolglos. Schweißgebadet wachte ich aus dem ersten Traum auf und wähnte mich auf einem Espressobohnenbett, stellte aber fest, dass ich mich immer noch in einem seekuhgleichen Körper befand. Durch mein enormes Gewicht in Kombination mit meinem Schweiß presste sich aus den eng liegenden Böhnchen am Ende des Bettes dampfender Espresso, den Schackelinä trank, während mein Freund ihr oberkörperfrei auf dem Schoß saß. Merksatz: Du bist ein Seelengremlin, kein schwarzes Wasser nach 22 Uhr.

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