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07 August 2005
These 4 in der Serie: Warum ich so geworden bin, wie ich bin. Gestern, beim Griechen, nach dem schätzungsweise siebten Ouzo fiel mir ein, dass ich als Kind gerne Ouzo trank. Nicht wissentlich und eher heimlich. Wir hatten stets eine Flasche im Kühlschrank stehen und irgendwann kam ich auf die Idee in Abwesenheit meiner Eltern ein großes Wasserglas zu einem Drittel mit Uzo zu füllen und den Rest mit Wasser aufzugießen. Sehr erfrischend fand ich das. Ich denke, ich war da ca. sechs Jahre alt. Meine Eltern werden sich über den rapiden Uzoverbrauch gewundert und sich gegenseitig der heimlichen Trinkerei verdächtigt haben. Bis ich acht war, haben sie aber brav nachgekauft. Dann kam meine Schwester auf die Welt und alle Alkoholika wurden aus dem Haus entfernt. Die Umstellung auf Limo machte mir die folgenden Wochen sehr schlechte Laune. Ich denke jedoch, dass der kindliche Alkoholmissbrauch meine unkonventionelle Synapsenverknüpfung stark begünstigte.

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