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06 September 2005
Die CDU möchte zur Belebung des Arbeitsmarktes den Kündigungsschutz lockern und die Möglichkeiten für eine befristete Einstellung erleichtern. Es gibt sogar so großartige Ideen wie eine mögliche Abfindung schon vor Eintritt in das Unternehmen festzulegen, um späteren Rechtsstreitigkeiten vorzubeugen. Ein schönes ressourcenorientiertes und optimistisches Weltbild ist das. Darüber hinaus ist fraglich in welchem Paralleluniversum die Wahlprogrammmacher der CDU leben. Wer in den letzten 5 Jahren versucht hat, einen Job zu ergattern, weiß selbst dass unbefristete Arbeitsverhältnisse und Kündigungsfristen über vier Wochen so häufig vorkommen wie sechs Richtige im Lotto. Zudem werden statt festangestellter Mitarbeiter immer öfter Praktikanten und unterbezahlte freie Mitarbeiter eingestellt. Dass das keine gute Idee ist, v.a. wenn man sie im Bereich Öffentlichkeitsarbeit/Ghostwriting einstellt, muss Frau Merkel jetzt am eigenen Leib spüren. Hoffentlich hat sie was daraus gelernt.

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