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05 September 2005
Wenn ich komplizierte Namen lese, sehr beliebt in Psychologenkreise Herr Mihaly Csikszentmihali, denke ich manchmal ein bisschen zerknittert an meine Fastkarriere als Dr. Dr. Prof. Nuf zurück. Ok in echt heiße ich nicht Nuf sondern ich habe einen total langen und komplizierten Namen. Sagen wir ich hieße Poelandblokstopowski. Als ich noch studierte, war meine Zukunftsvision stets eine Dissertation und dann das Eingehen in die Geschichte der Wissenschaft durch meine klugen Thesen. Diese Thesen würden in die Lehrbücher eingehen und Generationen von Studenten müssten sie auswendig lernen. Damit sie mich besonders im Gedächtnis halten, war ich stets auf der Suche nach einem Mann mit einem exotischen und langen Nachnamen. So machte ich mal einem Czausiripowski den Hof. Der Typ selbst war grauenerregend. Aber sein Name entsprach genau meinen Vorstellungen. Ich plante ihn noch vor Beendigung meiner Doktorarbeit zu heiraten. Die Studenten müssten dann in ihren Skripte vermerken: Theorie zur tautologischen Selbstreferentialität von N. Poelandblokstopowski-Czausiripowski. Dann hat Czausiripowski Schluss gemacht. Ich beendete anschließend, wohlwissend nie mehr einen solch imposanten Doppelnamen zu erlangen, meine wissenschaftliche Karriere.

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