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28 Oktober 2005
Übermorgen ist es soweit. Ich werde umziehen und zwar 192 Stunden. Einhundertzweiundneunzig Stunden ohne Internet. Nur ich und die Kartons. Oh Gott! Wie ich das hasse. Chaos und in der neuen, hellen Wohnung sehen, wie schmutzig alles ist und seit zwei Jahren das erste Mal wieder selbst putzen! 30 Kisten sind es geworden. Davon sechs mit Klamotten. Will mir das irgendwas sagen? Hm? Erwähnte ich die zwei Kisten Schuhe? Image Hosted by ImageShack.us
25 Oktober 2005
Hmmm, das Mittagessen schmeckte aber umami! 1908 entdeckt. Hat das schon mal jmd gehört?
24 Oktober 2005
Suche ein neues Zuhause für mein Schnucki. Zum Umzug ist die Trennung unvermeindlich.
19 Oktober 2005
Gibt’s eigentlich Wahnsinnige, die am 30. Oktober nichts zu tun haben und mir bei meinem Umzug helfen mögen? Als Ausgleich gibt es am 17.12. (Datum gemutmaßt) eine Puschenparty (Es denkt doch nicht irgendwer, dass er ohne Hausschuhe auf dem frisch abgezogenen Holzboden stehen darf?). Im Eingangsbereich werden Stoffhandschuhe ausgeteilt und es gibt Ganzkörperplastikanoraks. Nicht dass jemand etwas vollstaubt. Rauchen nur bei -20 Grad auf dem Balkon. Zu trinken gibt es nur Wasser und es werden leicht abwischbare Speisen gereicht. Die heilige Designercouch wird in Plastikfolie eingewickelt und wehe (!) jemand berührt die. Sonst wird es aber Spaß machen. Da ihr Blogger seid, habt ihr alle iPods, die ihr bitte mitbringt. Musik kann ich natürlich keine machen - man will ja nicht gleich am Anfang die Nachbarn vergraulen. Schönes Bild. Ich stelle mir unser neues Wohnzimmer vor und in der Mitte tanzen Menschen in Fellhausschuhen lautlos, vielleicht ein bisschen knisternd zu Musik, die nur sie hören, während die Schüchternen am Rand stehen und wortlos an ihren Wassergläsern nippen.
Mit italienischem Essen bin ich ein bisschen eigen. Es hat schon zu großer Verwunderung geführt, dass ich gesagt habe: Die Pizza war lecker, und gleichzeitig behauptete: Das ist keine gute Pizza. Das liegt maßgeblich an meiner italienischen Familie. Denn echte italienische Pizza gibt es kaum. Die meisten italienischen Restaurants sind entweder von Türken geführt und die machen leckere aber an deutsche Bedürfnisse angepasste Pizza oder einige Deutsche erfinden die Haute Cousine italiana und bieten leidlich gutes italienisches Essen mit Firlefanz zu astronomischen Preise an. Eins der Restaurants, die auf meiner Da-gehe-ich-nie-mehr-hin-Liste ganz oben steht, ist beispielsweise das 12 Apostel. Die Bedienungen sind unfreundlich, langsam, die Pizza kommt kalt auf den Tisch und eine große Saftschorle kostet 7 €. Ich habe keine Ahnung, warum die überhaupt noch Gäste haben. Letzte Woche entdeckte ich nun ein italienisches Restaurant, dass mich so begeisterte, dass ich am liebsten jeden Tag dort hin gehen würde und ganz sicher meinen Vater hinschleppen werde, sofern er mich mal besuchen kommt. Das Cenacolo in der Sredzkistraße 23 ist das erste wirklich tolle italienische Restaurant in Berlin, das ich kennen gelernt habe. Sicher ist es laut und voll dort, aber wer in Italien war, weiß, dass italienische Restaurants laut und voll sein müssen. Man kommt mit Kind und Kegel und schreit sich die neusten Skandale aus Politik und Showbusiness über den Tisch oder philosophiert darüber, was man mit dem potentiellen Lottogewinn anfangen könnte. Zudem gibt es dort Pizza aus dem Holzofen mit ausschließlich frischen Zutaten, groß wie Wagenräder und gerade so belegt, dass es nicht zu viel und nicht zu wenig ist. Serviert wird auf schönen, dickwandigen Tellern, die vorgewärmt sind und so dafür sorgen, dass man viel reden kann, bevor das Essen kalt ist. Auf dem Vorspeisenteller sind Zusammenstellungen zu finden, die ich tatsächlich nur von meiner sizilianischen Nonna kenne. Es ist alles frisch gemacht und man kann in die Küche schauen und sehen wie die Gasherde Stichflammen schlagen und die Köche eifrig die Zutaten in großen Töpfen kochen oder in Pfannen schwenken. Gestern musste ich noch ein zweites Mal hingehen und die Muscheln probieren, die wirklich sehr gut waren. Das Muschelfleisch war fest, alle Muscheln frisch und geöffnet, die Soße hervorragend und es war kein einziges Sandkorn zu finden, so wie es in anderen Restaurants oft der Fall ist. Die Kellnerinnen kümmern sich um ihre Gäste, lächeln, machen Platz am Tisch und bringen unaufgefordert zusätzliche Servietten, wenn man sich beispielsweise mit Muschelsoße besudelt hat. Insgesamt tolle, rustikale italienische Hausmannskost. Kein Schnickschnack aber die Details stimmen.
Ümzug irreversible, so nenne ich meine Methode mit ebay umzuziehen ab heute. Gestern einen Heidenspaß* gehabt, als meine Möbel alle einzeln aus meiner Wohnung geschleppt wurden. Dabei gebar sich der ein oder andere Käufer etwas anstrengender und wollte die Möbel in Kleinstteile auseinander gelegt haben. Wäre ich ein Kerl, so hätte dieser Wunsch kaum Probleme bereitet, denn dann besäße ich Werkzeug. So musste ich mir welches leihen, was an und für sich auch kein Problem dargestellt hätte, weil ich einen handwerklich begabten Partner habe, der sich bereit erklärte mir helfend unter die Arme zu greifen bzw. meine zwei linken Hände linke Hände sein zu lassen und selbst einzuspringen. Am Tag zuvor begutachtete ich das auseinander zunehmende Möbel selbst und stieß dabei auf eine Verschraubungskonstellation, die ich so noch nicht gesehen hatte. Kurzerhand griff ich zu meiner Digitalkamera und dokumentierte die Sachlage in der Hoffnung, meinem Partner die Problemkonstellation durch eine ausreichende Visualisierung im Voraus zu einer Lösung zu verhelfen. Zusätzlich popelte ich mit dem einzigen Werkzeug, dass ich als brave IKEA Kundin mein eigen nennen konnte, einem Inbus, in den Schraublöchern. Anschließend übermittelte ich Fotos und meine gesammelten Friemelerfahrungen an den Handwerker des Hauses. "Der Inbus passte nicht rein, weil man so um die Ecke schrauben muss", so mein Resümee. Am Tag darauf rückte mein Freund mit einem Inbus an und stellte fest: "Der Inbus passt nicht, er ist zu groß für die Öffnung." Die darauf folgenden physiologischen Prozesse, die durch den plötzlichen Wandel meiner emotionalen Lage ausgelöst wurden, erläutere ich an dieser Stelle nicht vertiefend. Ich entschloss mich im Haus nach dem nötigen Werkzeug zu fragen. Diese Runde war sehr amüsant, da ich, wie bereits an anderer Stelle berichtet, keinen meiner direkten Hausmitbewohner kannte. So klingelte ich mich von der vierten Etage bis ins Erdgeschoss durch und kann nun zusammenfassen, es wohnen fast nur junge Leute im Haus, die alle eines gemeinsam haben: Sie sind sehr sympathisch besitzen dummerweise kein Werkzeug. Hätte ich das bei meinem Einzug gemacht, wären wir sicherlich alle alle Freunde geworden. Ich hatte den Eindruck, dass die Show, die wir boten, begeisterte. Denn die Hinleitung zum Thema stellte ich fuchtelnd da, während ich dann im richtigen Moment meinen Freund ins Spiel brachte, der fachmännisch erläuterte, welches Werkzeug benötigt wurde. Wir beide wussten nämlich den Namen nicht und mussten das Tool pantomimisch darstellen. Das Teufelsding haben wir am Ende anderweitig besorgen können. Denn es ist, recht undramatisch, Bestandteil der Standardausstattung eines jeden Werkzeugkoffers. Das Möbel wurde auseinander geschraubt und abmontiert und im Akkord an die Schlange stehenden ebay-Käufer überreicht. Jetzt besitze ich nur noch ein Sofa, 3 Kommoden, einen Kühlschrank und eine Waschmaschine und all meine Besitztümer liegen auf dem Boden verstreut und verbreiten Aufbruchsatmosphäre.
18 Oktober 2005
Erinnert das irgendjemand an irgendwas? Stichwort BARBIE Gefunden bei Oleoleole Ergänzung: Zitat Herr Zweiblum "Wasserkopfbarbie - streichele ihr über den Kopf und sie kotzt Dich an!"
Angeregt durch eine U-Bahnanzeige zu der Aktion Weihnachten im Schuhkarton, konnte ich mich entschließen meine nicht unbeachtliche Anzahl an Teddybären endlich zu verschenken. Schon als Kind konnte ich mich viel mehr für Stofftiere als für Puppen begeistern. Zwei Mal versuchte meine Großmutter mir eine Puppe zu schenken. Diese bei mir wenig willkommenen Geschenkexperimente brach ich durch entsprechende Signalsetzung innerhalb 24 Stunden ab. Dies geschah, indem ich der Puppe den Kopf abriss, ihren Körper zwischen die Heizkörperlamellen steckte und wartete bis das Plastik anfing süßlich duftend zu schmelzen. Dann schnitt ich dem Puppenkopf die Haare ab und legte ihn samt verbeulten Korpus vor die Schlafzimmertür meiner Eltern. Ich wollte sicher gehen, dass sie verstanden hatten, dass ich keine weitere Puppe geschenkt haben wollte. Jahre später entdeckte ich bei einer Schulfreundin eine Puppe, die man hinten aufklappen konnte und dort kleine, bunte Schallplatten einlegen konnte. Die Puppe sagte dann in einer Endlosschleife "Mama, ha, ha, ich hab Dich so lieb, Mama, ha, ha, ich hab Dich so lieb" oder auch "Rääähbääähhh, ich hab Pipi gemacht!". An diese Puppe musste ich heute Morgen denken. Als ich das Prinzip Schallplatte-hat-Spuren-die-Töne-erzeugen-und-deswegen-redet-Puppe so halbwegs durchschaut hatte, begann ich damit aus Knetgummi eigene Schallplatten zu formen. Leider entwickelte ich nicht parallel den Inversschallplattenspieler, was für mich zu einer herben Enttäuschung führte, weil die Puppe entgegen meiner eifrig ausgedachten Vorstellung nicht italienische Kinderlieder sang sondern gar nichts mehr machte und lediglich ein knetgummiverklebten Gummirücken hatte. Ich ließ die Puppe unauffällig aus de Fenster fallen und behauptete vor meiner Freundin, sie habe sich aufgrund der schrecklichen Monotonie ihres Daseins das Leben genommen.
17 Oktober 2005
Ebay war eine Sache, von der ich bislang völlig unberührt blieb. Viel zu kompliziert und den ganzen Aufwand nicht wert. Dachte ich. Bis ich es ausprobierte. Von meinem Vormieter habe ich eine Menge Tand übernommen, den ich eigentlich zeitnah nach meinem Einzug entsorgen wollte. Das war vor drei Jahren. Leider bin ich bislang nicht dazu gekommen auch nur ein Teil zur Mülldeponie zu fahren. Rein charakterlich passiert mir so etwas eher selten. Rein autotechnisch ist das höchst nachvollziehbar. Denn a) habe ich kein Auto und b) bin ich autofahrphobisch. Letzten Monat kam mir die Propheten-Berg-Sache in den Sinn und so fotografierte ich einfach alles, was ich nicht umziehen wollte und stellte es bei ebay ein. Mit unfassbarem Erfolg. Kaum war die Auktion vorbei, begann mein inneres Auge meine Besitztümer nach weiterem ebayfähigen Material zu scannen. Wie sollte es anders sein, war davon noch reichlich zu finden. Wochen später ist der Keller leer, es gibt fast keine Möbel mehr, ich habe mich sogar von meinen Statusbüchern (Mann, Hesse, Goethe & Co.) getrennt und es gibt auch kein Kleidungsstück mehr in das ich irgendwann wieder hineinwachsen muss oder CDs (Stichwort Celine Dion & Bee Gees), die mir bestimmt eines Tages doch wieder gefallen. Das war Stufe eins. Stufe zwei wurde eingeläutet als ich mich von meinem heiß geliebten Badezimmerschrank trennte. Der gefällt mir zwar sehr, doch scheint es mir unrealistisch im neuen, zehn Mal so großen Bad, Möbel zu finden, die optisch mit dem guten Stück harmonieren. Also weg damit. So geht das jetzt schon seit Wochen. Aus der Küche muss ich deswegen nur noch meinen Kühlschrank umziehen. Alles andere ist verkauft. Aus meinem Schlafzimmer muss ich nur noch ein Tischlein und eine Kommode umziehen. Im Wohnzimmer bleibt einsam die Flugzeugträgercouch, ein Couchtisch und zwei Kommoden. Allerdings würde ich eine der beiden Kommoden gerne verkaufen, um mir die gleiche bei ebay zu ersteigern. Es handelt sich um IKEA PS Kommoden, von denen ich eine 2000 und die andere 2001 gekauft habe. Leider haben die Designerchefnasen in der Zwischenzeit die Maße geändert und man kann die Dinger nicht nebeneinander stellen, weil sie unterschiedliche Höhen und Tiefen aufweisen. Das ist sehr ärgerlich. Also lieber eine weg und eine baulich passende ersteigern. Das ist allerdings Stufe drei. Nachdem man seinen eigenen Firlefanz versteigert hat, damit zu beginnen, all das Gedöns, das man bei Vergleichsstudien auf den Ebayseiten gesehen hat, zu ersteigern. Erst bietet man vorsichtig einen Euro und dann, dem Rausch verfallen, bietet man selbst bei Nasenhaarschneidern und Massivholzeinbauschrankwänden was das Zeug hält. Schwups hat sich der Haushalt verdreifacht. Dann kommt Phase vier und man besucht den Nachbarn, der ja bald keiner mehr ist, unter dem Vorwand eines nachmittäglichen Schwätzchens, um, sobald er seine sanitären Anlagen aufsucht, all seine Besitztümer zu fotografieren und stellt diese gegen Selbstabholung bei ebay ein. In Phase fünf glauben die Büromöbel dran. Was dann kommt, ist ungewiss.
13 Oktober 2005
Ich würde wirklich gerne mal wieder ... aber ich kann nicht. Keine Zeit! Keine Zeit! Fröhliche Weihnachten schon mal.
10 Oktober 2005
Ab heute trage ich 4 Jahre schwarz und wechsele über in die Riege der Politikverdrossenen. Als wäre das nicht alles schlimm genug, muss auch noch das Familien- und das Bildungsministerium an die Union gehen.
06 Oktober 2005
Jetzt da ich bald ausziehe, kam mir in den Sinn, dass es doch traurig ist, dass ich ein Paar Jahre in einem Haus wohne und keinen der Bewohner kenne. Seit gestern sind mir Argumente bekannt, die deutlich gegen eine Bekanntschaft sprechen. V.a. dann, wenn es sich um Nachbarn handelt, die ein Alkoholproblem haben. Die Symptome von Alkoholismus waren mir nicht neu. Was ich nicht wusste war, dass Menschen ihre Lungen beim Husten ausstülpen können, so wie Kröten ihre Mägen erbrechen, wenn sie sich ihres Mageninhalts entleeren müssen. Meine Hypothese ist, dass diese spezielle Hustmethode kettenrauchgeplagten Lungen Luft verschafft. Nichtsahnend sitze ich in meiner Wohnung und streiche meine Türen und Fußleisten. Während ich konzentriert versuche durch regelmäßiges Streichen in den Flowzustand überzuwechseln, summt unten an der Haustür der Türöffner im Zweiminutenrhythmus. SSsssst Stille sssssst Stille sssssst Stille. So wird das nichts mit Glückseligkeit durch Betätigung, denke ich und hoffe, dass der Beklingelte endlich nach unten geht und die abgeschlossene Tür entriegelt. Nach einer halben Stunde höre ich statt des Summen ein Schlurfen im Treppenhaus. Über mir angekommen, fängt es an gegen die Haustür zu hämmern. Das dumpfe Trommeln wird durch schrilles Türglockengeklingel untermalt. BAM BAM BAM ... schrilllschrillllschrilllschrilllschrillll ... BAM BAM BAM ... schrilllschrillllschrilllschrilllschrillll ... BAM BAM BAM ... schrilllschrillllschrilllschrilllschrillll ... BAM BAM BAM ... schrilllschrillllschrilllschrilllschrillll ... BAM BAM BAM ... BAM BAM BAM ... schrilllschrillllschrilllschrilllschrillll ... BAM BAM BAM ... Es ist sehr motiviert Einlass zu erhalten. Meine Farbe neigt sich währenddessen ihrem Ende entgegen. Ich höre im Treppenhaus Schritte. Es läuft den Flur auf und ab und erinnert mich dabei an die Untriebigkeit eines alten, angeketteten Elefanten. Nach einer weiteren halben Stunde kehrt endlich Ruhe ein. Meine Farbe ist nun aufgebraucht und es ist Zeit mich mit einer Pizza zu belohnen. Kurz vor 23 Uhr, mein Lieblingspizzabäcker schließt gleich. Voller Elan reiße ich dir Tür auf und ... MASCHINEN STOPP, mein Nachbar steht vor mir und stinkt. Er lallt mich an. Herbert hieße er und sein Vater sei nicht da, aber er müsse doch so dringend Pipi. Was soll man da machen? Verrichtung der Notdurft darf man nicht verwähren. Bevor er sich einpullert, mein Gott, dann bitte ich ihn eben hinein, so mein naiver Gedanke. "Passen sie aber bitte auf, ich habe gerade die Türen frisch gestrichen ..." Den Atem hätte ich mir sparen können, denn er tritt natürlich treffsicher auf die Schwelle und stempelt sich seinen Weg zur Toilette. Wagemutig schmeiße ich mich vor ihn, befehle ihm sich seiner Schuhe zu entledigen. Schreien hilft, er zieht sie aus und stellt sie vor die Tür. Während ich seine Spuren beseitige, trottet er sockig zur Toilette. Natürlich stützt er sich vorher an der Tür ab. Mit weiß gefärbten Händen nimmt er nun Kurs auf mein Wohnzimmer und ich kann ihn in letzter Sekunde davon abhalten, sich auf mein Designersofa zu werfen. Schwankend kommt er auf mich zu, sucht Halt an der Wand und erwischt ein weiteres Mal eine der frisch gestrichenen Türen. Ich bitte ihn, nun nach verrichtetem Geschäft, meine Wohnung zu verlassen. Geht leider nicht, er sei müde, sein Vater sei nicht da, er wolle jetzt schlafen, sagt er und liebäugelt wieder mit meinem Sofa. Ich versichere ihm, dass er ganz bestimmt nicht bei mir nächtigen wird. Das macht ihn wütend und hektisch, er sabbelt und wedelt mit den Armen bis er das Gleichgewicht verliert. Auf dem Boden liegend beginnt er zu brüllen: "Mein Arm, mein Arm, mein Arm!" Während ich wie eine Statue vor ihm stehe und überlege, ob ich erst den Notarzt und dann die Polizei alarmieren soll oder umgekehrt, wird ihm seine Show zu langweilig und er steht auf, als sei nichts passiert. Er geht langsam Richtung Ausgang und tritt NATÜRLICH in die gestrichene Türschwelle. Daraufhin fällt er wieder um und krakelt dieses Mal "Meine Socken, meine Socken!". Ich denke, Himmel, wenn er geht, wenn ich ihm Socken schenke, dann schenke ich ihm Socken, krame in meiner alten Sockenkiste, ziehe ein Paar Sportsocken heraus, die mir ohnehin zu groß waren und halte sie ihm vor die Nase. Da fängt er an noch mehr zu schreien ja sogar zu weinen, Pumasocken trage er nicht, Puma sei nicht seine Marke. Jetzt platzt mir der Kragen und ich brülle ihn an, er möge nun endgültig meine Wohnung verlassen. Er fleht mich an, bleiben zu dürfen. Ich schiebe ihn in den Flur, wo er sich wieder fallen lässt und nun über die frischgestrichene Türschwelle in das Badezimmer robbt und vorschlägt, der Einfachheit halber dort zu übernachten. Keine gute Idee, lasse ich ihn wissen und zeige streng auf die Haustür. Er zieht sich, von oben bis unten mit Farbe beschmiert, an der feuchten Tür nach oben und johlt, er sei Epileptiker und wenn ich ihn draußen schlafen ließe, bekäme er bestimmt Anfälle. Mit diesen Worten wirft er sich ein drittes Mal zu Boden und kreischt "Mein Arm, mein Arm, ich habe ihn mir ausgekugelt!" Ich schaue ihn an wie ein Auto, kann nicht glauben, was da passiert. Mein Glück, denn Passivität scheint ihn zu irritieren und so steht er wortlos auf, kugelt sich seinen Arm mit einem lauten Knacks wieder ein und grinst mich an. "Dann gehe ich eben!" Ich schließe die Tür hinter ihm und wenn ich nicht überall die Farbschmierer gesehen hätte, hätte ich mich vermutlich geohrfeigt, um festzustellen ob a) mir die Farbdämpfe zu Kopfe gestiegen sind oder b) ich während des Streichens eingeschlafen bin und einen schlimmen Albtraum hatte.
05 Oktober 2005
Für mich ist es total wichtig Dinge zu planen. Deswegen ist es mir eher unangenehm, wenn ich manche Angelegenheiten nicht selbst abwickeln kann. Z.B. kann ich mir selbst keinen Heiratsantrag machen. Das ist ärgerlich, denn mein Freund lässt sich da nicht lenken. Widerspenstiges Ungeheuer! Ich dachte, wenn ich ihn nur genügend nerve, dann lässt er sich bestimmt was einfallen. Gestern Abend droht er mir nun mit "Nur die Liebe zählt". Ich finde diese Sendung unfassbar peinlich. Natürlich schaue ich sie, wann immer ich Zugang zu einem Fernsehgerät habe, aber ich glaube, meine Tränen sind Tränen der peinlichen Berührtheit. Das weiß mein Freund ganz genau und es wäre eine gelungene Rache, mir Kai Pflaume auf den Hals zu hetzen. Die absolute Spitze der körperlich schmerzhaften Peinlichkeit sind in diesem Kontext Jammergesänge, welche die immerwährende gegenseitige Liebe der Partner unterstreichen sollen. Deswegen schwöre ich hiermit vor Zeugen, sollte mein Herzallerliebster jemals zu solch horroresquen Mitteln greifen, werde ich sobald er beginnt zu singen, auf die Bühne springen und dazu heulen wie ein Wolf. Auuuuuuhhhh hhhuuuu auuuuuhhhhh! Danach esse ich alle Kerzen auf, die zur Erzeugung der romantischen Atmosphäre aufgestellt wurden.
04 Oktober 2005
Meine deutschen Großeltern habe ich aus verschiedenen Gründen nie richtig kennen gelernt. Als Fünfjährige besuchte ich sie gelegentlich. Meine Erinnerungen an sie sind recht bizarr. So fallen mir als erstes die langen, meist lachsfarben lackierten Fingernägel meiner Oma und die vielen wildkatzengemusterten Kissen auf dem Sofa ein, die nicht berührt werden durften, weil sie sonst zerknittert hätten werden können. Wie jedes Kind durfte ich bei den Großeltern fernsehen. Sehr lebhaft erinnere ich mich an eine Dokumentation über die potenziellen Gefahr einer Wasserstoffbombe, welche die Russen jederzeit auf Europa abwerfen könnten, um die Amerikaner zu provozieren. Zwischen fünf und dreizehn hatte ich folglich v.a. Angst vor Wasserbomben. Mein nächstes Trauma verpasste mir eine Schulfreundin, die Metzgertochter war. Komm mal, sagte sie, ich hab was lustiges für Dich. Da stand ich vor einer ausgewachsenen Kuh, der die feuchte Nase tropfte. Sie muhte ein letztes Mal und dann löste Papa Metzger das Bolzenschussgerät aus. Ha, ha, wie lustig. Die nächsten Jahre fürchtete ich demzufolge Metzger und das Sterben. Alles ganz vernünftige Ängste, wenn ich darüber nachdenke, vor was ich mich in der Zwischenzeit alles fürchte. Gut zurückgedrängt habe ich die Angst vor Spielplätzen. Bzw. die Befürchtungen was Kindern an Spielplätzen grauenerregendes widerfahren könnte. Am Anfang meiner ersten Spielplatzgänge mit Kind, hätte ich gerne bei jedem Rutschenerklimmungsversuch geschrieen: Neeeein! Nein! Tu das nicht! Das ist zu hoch! Viel zu gefährlich! Die Gerätschaften erscheinen mir wie Verletzungsfallen, die sich Wahnsinnige ausgedacht hatten. In meinen unheilvollen Visionen sehe ich kleine Kinder auf die Rutschen, Burgen und Holzschiffe klettern und weil sie noch nicht gelernt haben, sich ordentlich festzuhalten, stürzen sie im Geiste aus schwindelerregenden Höhen rückwärts auf den Boden. Sie landen auf den Rücken und rudern wie hilflose Käfer mit ihren Armen und Beinen, weil ihre kleinen Lungen luftleer sind. Mein Verstand redet dann beruhigend auf mich ein und versichert mir, dass Kinderspielplätze eigens für Kinder konstruiert wurden und sich die Racker gerade nicht in Lebensgefahr befinden. Gerne sagt man deswegen zu mir: Nuf, Du hast echt krasse Wahnphantasien. Dass ich nicht alleine mit meinem Wahnsinn bin, habe ich vergangene Woche beruhigt in einem Gespräch mit meinem Nachbarn festgestellt. Dem wollte ich einen Zwischenmieter aufschwatzen, der sich bei mir gemeldet hatte, mir aber mitteilte, dass er unter keinen Umständen in meine Wohnung ziehen könne, weil ich kein DSL hätte, was für sein "Projekt" in Berlin unabdingbar sei. Für mich ergab sich daraus ausnahmsweise nichts Bedrohliches. Mein Nachbar kräuselte kurz die Stirn und fragte: - Was für ein Projekt denn? - Keine Ahnung, ich hab ihn nicht gefragt. War mir irgendwie egal. Hauptsache der zahlt. - Wahrscheinlich ist das ein krasser Massenmörder, der seine Opfer mit per Webcam beobachtet. Deswegen muss der unbedingt DSL haben. Stille. - Ähm ja. Klingt sehr naheliegend. (Was manche Leute für Wahnvorstellungen haben, ist echt unglaublich)
Als handfeste Autofahrphobikerin, die ich tatsächlich bin, lieh ich mir das Auto meines Vaters. Ein knallroter Alfa 164. Leider vergaß ich ihn darüber zu informieren. Das fiel mir aber erst auf, als ich die ersten 234 von schätzungsweise 20.783 Stufen zu einem Wolkenkratzer, der meinen Arbeitsplatz beherbergte, erklommen hatte. Ich zog also mein Handy um ihn anzurufen. Das Handy war leider mehrere Kilo schwer und entgegen des Wortlauts höchst unhandlich. V.a. weil ich in mein Daunenbettzeug gewickelt war, was das Treppensteigen zusätzlich erschwerte. Im rechten Arm trug ich zudem einen Säugling mit Bartstoppeln. Der rief mir mit dröhnender Stimme in mein Ohr: Handystrahlen töten und Autofahren auch! Ja, ja, denke ich. Wir fahren lieber S-Bahn. Doch der Bahnsteig nach Karlshorst war nur über eine Hängebrücke von einigen hundert Metern Länge zu erreichen. Hätte ich nicht auch noch Stöckelschuhe getragen, wäre das evtl. bewältigbar gewesen. So aber steckte ich jeden Schritt in dem Gehseil fest. Zum Glück hat mich Traumdeutung nie interessiert und an das Unterbewusste glaube ich auch nicht. Allerdings mache ich mir ernsthafte Sorgen um den Vertusstheitsgrad meiner Träume.
In einem Blog bin ich über eine das-brauche-ich und das-brauche-ich-nicht-Liste gestolpert. Bei das-brauche-ich-nicht stand: Arbeit. Ich nehme an, nicht im Sinne der Möglichkeit des Gelderwerbs. Dennoch finde ich die Vorstellung seltsam dass man Arbeit nicht brauchen könnte. Ich brauche Arbeit. Keine bestimmte, aber ich brauche Regelmäßigkeit und einen Grund morgens aufzustehen und die Wohnung zu verlassen. Gäbe es den nicht, würde ich mein Leben vermutlich verträumen. Es gefällt mir nämlich ganz gut im Bett zu liegen und aus dem Fenster in den Himmel zu starren. Ich kann das stundenlang, ja tagelang und je länger ich es mache, desto mehr sinkt meine Motivation irgendetwas anderes zu machen. Ohne Probleme verwandle ich mich in einen misanthropischen Stadtwohnungsschrat. Deswegen mag ich es zu arbeiten. Es ist mir dabei relativ egal was ich tue. Hauptsache es gibt eine kleine Herausforderung und andere Menschen. Aus dem Job ziehe ich mein Zeitempfinden, mein Selbstbewusstsein und meine soziale Kompetenz. Natürlich nicht ausschließlich, aber doch zum größteren Teil. Es fällt mir schwer, mir vorzustellen, dass ich jahrelang das selbe tue. Andererseits lehren die bisherigen Lebenserfahrungen dass das höchst unwahrscheinlich ist. Ich habe noch nie länger als 1,5 Jahre den selben Job gemacht. Ob ich nun für Marketingumfragen kleine gelochte Kärtchen in einen Auszählautomaten schiebe oder Workshops gebe, Sägeblätter bei einer Inventur zähle oder Geschäftsbriefe aufsetze, ist mir schnuppe. Natürlich ängstigt mich der Gedanke dass ich noch 35 Jahre vor mir habe. Noch mehr ängstigt mich meine langsame Verblödung. Ich habe gerne studiert und sicherlich doch nicht so grundlos, wie ich bislang annahm, Psychologie und Philosophie. Denn diese Fächerkombination bietet eine gute Möglichkeit den ganzen Tag zu lesen, sich Wissen anzueignen, es in der Bibliothek zu vertiefen und es im Gespräch mit anderen zu konsolidieren. Es hilft Denken lernen und andere Wahrheiten zu tolerieren. Jetzt lebe ich in einer kleinen Dilbertwelt und fürchte, dass dieses ganze Arbeitssystem zusammenbrechen würde, wenn man auch nur einmal genauer hinterfragt, was man da eigentlich macht. Also lasse ich es und freue mich, dass es einen Grund gibt morgens aufzustehen.
Man soll nicht immer nur lästern. Deswegen lobe ich heute Wes Andersons "The Life Aquatic". Ein wunderbarer Film ganz nach meinem Geschmack. Der Film ist ein Fest für die Augen und allein die Idee ein Schiff im Querschnitt als Theaterbühne zu filmen, die Phantasie, die sich in der Gestaltung der Meerestiere zeigt und die wunderbare Idee David Bowie Lieder auf portugiesisch sozusagen realtime per Gitarre in die Handlung einsingen zu lassen, macht den Film sehr sehenswert. Er ist insgesamt nicht so angelegt als dass man sich in die Charaktere einleben könnte, man bleibt Beobachter der hochstilisierten Klischees (Klaus der Deutsche mit harter Schale aber schäferhundtreuem Herz, unbezahlte Praktikanten der Meeresbiologie, Versicherungsvertreter die sich auch nur Anerkennung und Liebe wünschen) und Lauscher der leise schrägen Dialoge. Jede Einstellung ist ein Poster wert und wenn geschossen wird, klingt es nach Silvesterkrachern. Sehr schön!
01 Oktober 2005
Offensichtlich gibt es Filme, die muss man gesehen haben, sonst läuft man Gefahr ein Leben lang mit all denen zu diskutieren, die ihn gesehen haben, warum man ihn nicht gesehen hat. Dazu gehören Akira und The Cube. Mein ehemaliger Mitbewohner hat mich acht Jahre lang, jedes Mal wenn wir gemeinsam in der Videothek waren, gefragt, ob ich Akira schon gesehen hätte. Eines Tages habe ich es nicht mehr ausgehalten, mir die Inhaltsangabe durchgelesen und das nächste Mal einfach mit "Ja" geantwortet. Ca. zwanzig Sekunden später flog meine Lüge auf. Diese Frager wollen nämlich gar nicht dass man den Film sieht, nein, sie führen anderes im Schilde. Sie wollen über den Film diskutieren. The Cube wurde mir auch ca. fünf Millionen Mal ans Herz gelegt. Was soll ich sagen, ich habe anscheinend ein Kultfilmimmunitätsgen. So wie mich Kill Bill I + II, Pulp Fiction, Donny Darko und Ghost in the Shell beinahe tot gelangweilt haben, hat mich The Cube ebenfalls mit einem Gefühl der Lebenszeitverschwendung zurück gelassen. Gerne behauptet mein Gegenüber dann, dass ich den Film nicht verstanden hätte. Was ist bitte an The Cube zu verstehen? Was ist die Botschaft? Mathematiker und Inselbegabte sind die besseren Menschen? Denken hilft? Da wacht ein hohlbackiger Kerl in einem Kubus auf und klettert in den nächsten, um dort mit einem monströsen Eierschneider in Scheibchen geschnippelt zu werden. Dann finden sich ein Cop, eine Mathematikstudentin, ein Ausbruchkünstler, ein lebenssinnleerer Bürohengst, eine frustrierte Ü40 und ein Autist und versuchen den Weg aus einem Raumlabyrinth zu finden, in welchem in fast jedem Raum tödliche Fallen lauern. Erst schmeißen sie ihre Stiefel in die Räume, um sie auf Fallen zu überprüfen und dann entschließen sie sich doch mal die Zahlen, die sich an den Übergängen befinden, zu beachten. Die Mathematikerin findet bei den neunstelligen Zahlen heraus, ob es Primzahlen sind oder nicht. Aufgrund einer einmaligen Probe entschließt man sich dass Primzahlräume böse sind. Das gilt so lange bis die illustre Gruppe in einem Nichtprimzahlraum mal eine Falle findet. Dann strengt die Mathetante erneut ihre grauen Zellen an und es stellt sich raus, dass nicht die neunstelligen Primzahlen den entscheidenden Hinweis geben sondern deren aufsummierte Faktoren aus den jeweiligen Dreierkombinationen. Is klar. Glücklicherweise kann der Inselbegabte das im Kopf ausrechnen, während sich zusätzlich herausstellt, dass sich die einzelnen Räume bewegen. Jeweils drei Zahlen beschreiben eine Position in den 17.576 Räumen und deren Bewegung durch den 3D-Kubus. Nachdem dann leider am Ende doch fast alle tot sind, kommt heraus, dass der Raum von dem aus sie gestartet sind, auch der Raum ist, der zum Ausgang geht. Bedauerlicherweise töten sich vorher alle gegenseitig und nur der Autist wankt ins freiheitverheißende Licht. Ob er seine Gummibärchentüten jemals bekommt, bleibt ungewiss. Nak Nak Nak!
Tutte hanno momenti di disperazione. Zum Beispiel ich, wenn ich kein Rai Due habe. Ich gebe auf. Ein Leben ohne Fernsehen und DSL ist doch nichts für mich.
Das vergesse ich immer wieder. Gejammer über meinen Header, die Farben und das Layout nehme ich ab heute nur mit konstruktiven Gegenvorschlägen in Form kopierbarer Templates entgegen. Ich bin kein Grafikdesigner sondern a)Frau und b)Geisteswissenschaftler.
Besäße ich ein Blitzdings (das aus Man in Black), wendete ich es kurz an, damit sich niemand an meinen letzten Eintrag erinnert. Denn ich war gestern motiviert durch die absehbar herausfordernd komplexe Handlung in "Transporter – The Mission". Natürlich war der erste Teil toller, aber es gibt zwei Szenen für die es sich wirklich lohnt. Erstens als Jason sich nachdem er siebzehn Kerle verhauen hat, den rechten Hemdärmel abreißt und dann im Anschluss das Hemd wechselt. Zum Glück hatte ich Taschentücher einstecken und musste mir nicht meine ganze Bluse vollgeifern. (Zitat meines männlichen Begleiters: Männer, die Oberarme haben, die dicker als meine Oberschenkel sind, machen mir Angst) Und zweitens als Jason nach dem Anzugwechsel gleich wieder zwanzig wilde Kerle mit einem Feuerwehrschlauch verhaut. Das ist gleich nach der Öleinschmierszene des ersten Teils die innovativste Haudraufszenerie, die ich je gesehen hab. Da kann Quentin, der alte Langweiler, sich mal ne Scheibe bei den Franzosen abschneiden. Als ehemaliger Hochleistungssportler macht Jason die Stunts zum größten Teil selbst. Dieser Athlet! Wäre Jason doch bloß nicht so klein. Naja und er verdient auch kaum was mit seinen Filmen. Für den ersten Teil hat er nur 750.000 $ bekommen. Ach egal. Ehrenhalber soll er eine Woche meine Top Five der Sexsymbole anführen. 1. Jason Statham 2. Hugh Jackmann 3. Gul Dukat 4. Robbie Williams 5. Heath Ledger

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