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30 Dezember 2005
Weihnachtsgeschenke für Eltern sind immer so eine Sache. Letztes Jahr entschied ich mich das Ganze mal strategisch anzugehen. Ich kaufte meiner Mama einen DVD-Player und so befinde ich mich jetzt in der glücklichen Lage ihr die nächsten Jahrzehnte DVDs schenken zu können. Dieses Jahr fiel meine Wahl auf "Fackeln im Sturm". Das hatte den wunderbaren Nebeneffekt, dass ich ganz so wie 1985 bei der Erstausstrahlung, mit meiner Mutter zusammen ins Serienfieber verfallen konnte. Allerdings beträgt die Gesamtspielzeit über 580 Minuten, was am 2. Weihnachtstag einfach nicht zu bewältigen war. Staffel II und III mussten ungesehen bleiben. Die ersten sieben Folgen haben wir allerdings geschafft. Es war erschütternd festzustellen, dass Patrick Swayze alles andere als erotisch ist. Wenn er küsst, spitzt er seine Karpfenlippen und öffnet sie unbeweglich als sei er ein Fisch und schnappe nach Luft. Dann presst er sie mit weit aufgeriisenen Augen auf sein Opfer seine Geliebte und saugt sich fest. Das war aber nicht das schlimmste. Seine Wuscheltolle, in den 80ern noch ein Hit, ist sicherlich Stunden vor Drehbeginn nach oben geföhnt worden, damit der kurzbeinige Darsteller wenigstens optisch ein wenig an Größe gewinnt. Dennoch musste sich der lediglich 1,65 m große Mann auf leere Obstkisten stellen, um Madeline zu küssen oder seinem Kumpel George Hazard brüderlich auf die Schultern zu klopfen. Das Horrorszenario wurde durch die häßlichen Seidenschlüpfer, die alle Männer, die in der Serie mitspielten, um den Hals gebunden hatten verstärkt. In den 80ern war das anders! Da war Patrick sexiest man alive. Übrig bleibt nur noch die Erinnerung an den Archetyp des männlichen Sexsymbols (ich sage nur Ghost und Dirty Dancing). Ehrlich. Erinnert Euch! Gegen das kann auch Robbie nicht anstinken. Naja Jason vielleicht. Oder Hugh Jackmann. Hm, wenn ich es mir so überlege. Will Smith kann. Naja! Früher war trotzdem alles besser!

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