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01 März 2006
Armut ist in Berlin mit einer Arbeitslosenquote von rund 20% ein allgegenwärtiges Thema. Besonders die 12% Hartz IV Empfänger leiden sehr, wenn der Winter lang ist, und der Wind von Russland die Temparaturen stetig unter Null Grad hält. Die meisten könnten gar nicht überleben, hätten sich in Berlin ansässige Unternehmen nicht dazu entscheiden, dem Beispiel rheinländischer Unternehmen zu folgen.
Nordrhein-Westfalen, ärmstes Bundesland überhaupt, hat schon lange eine Lösung gefunden. Die dortige Landesregierung erkannte schon früh den Notstand und führte eine einmal im Jahr stattfindende Fütterung der Ärmsten durch. Gut 120 Tonnen Süßigkeiten werden alleine in Köln an das Volk gespendet. Um diese Mengen an Nahrungsmittel zu transportieren benötigt man Wagen. Von dort aus werden die Lebensmittel in den Mob geworfen. Die großzügigen Spender wollen nicht erkannt werden und verkleiden sich deswegen.
Der Pöbel säumt den Straßenrand und hält hin, was man im ärmlichen Haushalt finden konnte. Schürzen, Taschen, Schirme, Bettlaken usw.. Diese Tradition wurde nun ebenfalls in Berlin übernommen. Nicht anders kann ich mir die ausgehungerten Menschen erklären, die ohne Rücksicht auf Verluste nach Bonbons und anderen Raritäten schnappen. Da wirft man gerne mal ein Kind um oder sticht einem Elternteil, der sich schützend vor das Kind geworfen hat, mit dem Regenschirm nieder. Es geht hier ums nackte Überleben. Nicht mehr und nicht weniger. Und wenn da die lästigen Blagen im Weg stehen, rammt man sie einfach um. Das wichtige ist ja, dass man für die nächsten 365 Tage Bonbons hat.

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