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27 März 2006
Die Bohne ist gegenüber der Kartoffel ein in Deutschland gering geschätztes Nahrungsmittel. Noch unbeliebter ist der Bohnenstroh. Denn Bohnenstroh enthält keine Samen und man kann daraus keine neue Pflanze wachsen lassen. Bohnenstroh ist also unfruchtbar und hat somit keinerlei Potenz vorzuweisen.
Im übertragenen Sinne beschreibt die Redewendung "dumm wie Bohnenstroh" folglich die Geringschätzung der geistigen Potenz.
Viel einleuchtender erschien mit die Erklärung meines geschätzten Ex-Nachbarn, der mit glaubhaft versicherte, dass die Redewendung auf die missglückten Experimentreihen eines gewissen Stefan Bohnenstrohs zurück ginge. Der hatte sich einen Namen gemacht, weil die meisten seiner Experimente mit dem Brennen seines Bartes endete.
(Zwei Jahre habe ich das geglaubt und verbreitet! Meine Rache war furchtbar. Er kannte den Plot von Bambi nicht und ich nutzte die Gelegenheit und erzählte ihm die wahre Geschichte von Bambi. Bambi, einer der grausamsten Walt Disney Filme. Bambi, das arme Rehkitz, dass den Ausläufen der Zivilisation zum Opfer fiel, weil hartherzige Industrielle ein sechsspurige Autobahn durch Bambis Wald bauten. Was haben wir damals als Kind geweint, wie Bambi tot gefahren wurde!!! )*
Wahrheit ist eben ein sozialer Begriff. Man hört von den Eltern, dass es einen Weihnachtsmann gibt. Am 24.12. findet man Geschenke unter dem Weihnachtsbaum. Als die ersten Zweifel an der Geschichte mit dem Mann im roten Mantel kommen, fragt man seine Kumpels im Kindergarten und es wird bestätigt, auch da war der Mann und hat Geschenke gebracht. Warum also anzweifeln?
Gegen Geschenke ist schließlich nichts einzuwenden.
Aus diesem Grund habe ich irgendwann mal meine Amazon-Wunschliste angelegt. Andere Blogger hatten auch welche und Freunde berichteten mir, dass sie Freunde hätten, deren Bekannten erzählten, dass deren Freunde schon mal was von der Wunschliste geschenkt bekommen hätten.

Und am Samstag geschah dann mein persönliches Weihnachtswunder. Ich bekam ein Päckchen von Amazon. Gespendet von jemanden, den ich gar nicht kenne. Einfach so! Geschenkt!
Das ist so wunderbar!
Vielen Tausend Dank! Ich kann mich kaum erinnern, wann ich mich das letzte Mal so gefreut habe!


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